3. Tag: Familienwanderung zur Sonnenalm

Um acht Uhr war es im Kinderzimmer noch ganz still, das kam uns komisch vor. Um viertel nach acht haben wir dann mal nachgesehen: Die Kinder schliefen noch.
Weil wir aber vor dem Frühstück schon schwimmen gehen wollten, mussten wir sie wecken.

 

Nach dem Wasservergnügen waren wir dann auch alle sehr hungrig und haben uns aufs Frühstück gestürzt.
Gut gestärkt sollte es dann auf die Familienwanderung gehen. Das Wetter machte einen stabilen Eindruck und wurde den Tag über auch noch immer besser.

 

Den Ausgangspunkt hätten wir ohne Hilfe vermutlich nie gefunden. Mit dem Fahrzeug der Seitenalm vorweg und einer Gäste-Kolonne hintendrein ging es durch wunderschöne Landschaft, scharfe Kurven, bergauf und wieder bergab, vorbei an Flüssen und durch kleine Ortschaften.
Am Ziel dauerte es eine Weile bis alle Kinderwagen und Rückentragen ausgepackt waren aber es wurde auf jeden gewartet.

 

Unsere kleine Bergziege

Der erste Wegabschnitt hatte eine ziemlich starke Steigung und es dauerte nicht mehr als drei Minuten bis ich Lilith meckern hörte und dann taten ihr alle ihr bekannten und mir unbekannten Knochen weh und auf keinen Fall konnte sie noch einen Schritt weiter laufen. Also habe ich sie getragen. Schon bald wurde der Weg gerader und wechselte sich mit Steigungen und Neigungen ab, so dass man recht gut voran kam. Aber Lilith verweigerte das Laufen, zog eine oskarreife Vorstellung inkl. humpeln ab und uns blieb zunächst nichts anderes übrige als sie abwechselnd zu tragen.

Dann kam zum Glück die Victoria von der Kinderbetreuung der Seitenalm vorbei. Sie verwickelte Lilith in ein Gespräch, erzählte von dem Pony-Fohlen auf der Sonnenalm und nahm sie an die andere Hand. So lief sie schon bald freudig und im Pferdchenschritt bergauf! Wer sagt's denn.

 

Auf der Sonnenalm 

Oben auf der Alm angekommen war sofort klar dass sich der Aufstieg gelohnt hatte:
Die Sonnenalm machte ihrem Namen alle Ehre und lag im schönsten Sonnenschein. Wir konnten auf der Terrasse sitzen, essen, trinken und ausruhen, während die Kinder
auf dem wirklich tollen Spielplatz umher tobten. Wo nehmen die Kleinen nur die Energie her?
Die Kaninchen, Ziegen und das Pony (beide samt Nachwuchs) durften mit bereit gestellten Salatblättern gefüttert werden. Hier sind Familien wirklich herzlich willkommen.

Dann kam der Wirt von der Sonnenalm und verteilte an die Kinder Lollis, Luftballons und jede Menge gute Laune. Schließlich trommelte er alle Kinder zusammen und setzte sie an zwei lange Tische. Jedes Kind bekam ein kleines Schnapsglas mit roter Flüssigkeit und dann spielte der Sonnenalm-Wirt für die Kinder auf dem Akkordeon ein lustiges Trinklied zum Mitmachen. Eltern und Kinder haben sich köstlich amüsiert!

Bergab ging natürlich alles viel leichter (das muss an den Luftballons gelegen haben).
Robin, der schon den Berg gut hinauf gelaufen und manchmal sogar gerannt war, hatte noch immer Energie und lief die meiste Zeit ganz vorn. Ihn interessierten die kleinen Wasserfälle, die Blumen, die Bäume die am Hang standen als würden sie bald herunter fallen, die Ponys am Wegrand, ...

 

Wir sind total K.O. - aber die Kinder nicht

Nach solch einem Vormittag können Eltern ganz schön geschafft sein und darum waren wir froh dass nach dem Mittag für die Kinder "Basteln mit Leder" angekündigt war. Beide Kinder bastelten sich schöne Lederketten mit Perlen, die sie dann beim Ponyreiten stolz wie die Indianer um den Hals trugen. Und das wird dann morgen auch auf dem Kinder-Programm stehen: Indianer auf der Seitenalm!

Also "Pfüati" bis morgen!

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Die kleine Bergziege wird auf die Alm hinauf getrieben!

 

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Luftballons und Spaß für alle.

 

Sonnenalm

Österreichisches Entertainment: Rustikal und witzig!

 

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Wir verlassen die Sonnenalm.

 

Sonnenalm

Hiermit wären wir noch schneller
im Tal gewesen!