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Vorbereitung
1. Tag: Anreise
2. Urlaubstag
3. Urlaubstag
4. Urlaubstag
5. Urlaubstag
6. Urlaubstag
7. Urlaubstag
8. Urlaubstag
9. Urlaubstag
10. Urlaubstag
11. Urlaubstag
12. Urlaubstag
13. Urlaubstag
14. Urlaubstag
Rückblick
4. Tag: Ich fühl mit wie ein Germknödel
Nämlich:
1. kugelrund
2. schwer und
3. innen gut gefüllt!
Die Germknödel sind gefüllte Hefeknödel mit leckerer süßer Füllung, Vanillesoße und etwas Mohn oben drauf. Es gab sie zum Mittag aber gerade komme ich vom allabendlichen 4-Gänge-Abendessen. Verhungern werden wir hier nicht, das steht fest.
Die Kinder bestellen abends zum Nachtisch jedes Mal
"schwarzer-Teller-Eis" (= Straciatella-Eis) mit Schlagsahne.
Aber vorher überlegen sie immer erst fünf Minuten welche Sorte sie
bestellen wollen. Gut dass die Bedienung hier mit Kindern so geduldig und
obendrein humorvoll ist: Ich habe dem Personal angeraten nicht
sämtliche verfügbare Eissorten aufzuzählen damit sich das Überlegen
nicht etwa über Stunden hinzieht - schließlich kommen die Kinder ja
doch immer zum gleichen Ergebnis.
Seitenalm-Indianer
Der Vormittag stand heute ganz im Zeichen der Indianer:
Die Kinder wurden geschminkt, bastelten sich Kopfschmuck und gingen dann zum Hexenhaus wo sie Indianer-Zeichensprache lernten und (leider mit wenig Erfolg) versuchten ein Feuer zu entfachen.
Zwei strahlende kleine Indianer kamen dann zum Mittag zurück und trafen auf zwei ebenso strahlende Elternteile:
Michi war beim Golf spielen gewesen und ich hatte in einer der tollen Schwebestühle gesessen und mein Buch gelesen.
Falls jemand wissen möchte was ich lese: "Schloss aus Glas" heißt meine Lektüre - durchgehend spannend aber zugleich auch bestürzend weil es eine wahre Geschichte ist. Ich kann es kaum aus der Hand legen und somit sehr empfehlen.
Lilith will gar nirgendwo anders mehr sein als in der Betreuung. Nach dem Mittag ging sie mit der Kindergruppe zum Enten füttern und später zum Kinderschminken.
Im hohen Bogen schießen
Robin meinte beim Mittagessen, dass er gern einmal etwas ohne seine kleine Schwester machen möchte. Das war eine gute Idee von ihm denn selten haben wir die Gelegenheit nur mit einem der Kinder etwas zu unternehmen. Wir gingen also mit ihm Bogenschießen. Das nötige Zubehör bekamen wir an der Rezeption, dazu gab es noch die bescheidene Bitte nicht die beiden Esel zu erlegen die dort auf der Wiese laufen.
Es geht hierbei übrigens um "echte, tierische" Esel und nicht etwa um Touristen die sich wie wir in der Mittagshitze unbedingt einen Sonnenbrand holen müssen!
Michi kennt sich mit Bogenschießen schon ein bisschen aus. Robin und ich sind absolute Anfänger. Zunächst hat Michi uns erklärt wie man den Pfeil hält bzw. eben nicht hält und wie man die Sehe richtig anfasst.
Dann trafen wir jede Menge
Grasbüschel mitten ins Herz - mein erster Pfeil
landete knapp 6m vor meinen Füßen.
Aber mit jedem Pfeil wurden wir etwas besser und ich habe sogar ein paar
Mal recht gut die Zielscheibe getroffen (vermutlich durch Glück!).
Tatsächlich trotteten uns auch irgendwann die Esel direkt ins Schussfeld und mussten schwer überredet werden, woanders zu grasen.
Noch mehr Sport!
Den Rest des Tages waren die Kinder dann gemeinsam in der Betreuung während Michi und ich uns im Sportraum aktiv betätigt haben.
Vermutlich habe ich morgen Muskelkater!

Das war übrigens heute
der einzige Moment,
wo Robin irgendwie
etwas unglücklich wirkte.

Häuptling "Rote Feder" und Squaw "Kleine Blume"

Der Meister ...

... und sein Schüler.

Mal sehen was wir treffen!

OK, das war anders geplant.

Aber wir können's auch besser!!!

Lilith mit neuem Anstrich.

