4. Tag: Ich fühl mit wie ein Germknödel

Nämlich:

1. kugelrund

2. schwer und

3. innen gut gefüllt!

 

Die Germknödel sind gefüllte Hefeknödel mit leckerer süßer Füllung, Vanillesoße und etwas Mohn oben drauf. Es gab sie zum Mittag aber gerade komme ich vom allabendlichen 4-Gänge-Abendessen. Verhungern werden wir hier nicht, das steht fest.

 

Die Kinder bestellen abends zum Nachtisch jedes Mal "schwarzer-Teller-Eis" (= Straciatella-Eis) mit Schlagsahne.
Aber vorher überlegen sie immer erst fünf Minuten welche Sorte sie bestellen wollen. Gut dass die Bedienung hier mit Kindern so geduldig und obendrein humorvoll ist: Ich habe dem Personal angeraten nicht sämtliche verfügbare Eissorten aufzuzählen damit sich das Überlegen nicht etwa über Stunden hinzieht - schließlich kommen die Kinder ja doch immer zum gleichen Ergebnis.

 

Seitenalm-Indianer

Der Vormittag stand heute ganz im Zeichen der Indianer:

Die Kinder wurden geschminkt, bastelten sich Kopfschmuck und gingen dann zum Hexenhaus wo sie Indianer-Zeichensprache lernten und (leider mit wenig Erfolg) versuchten ein Feuer zu entfachen.

Zwei strahlende kleine Indianer kamen dann zum Mittag zurück und trafen auf zwei ebenso strahlende Elternteile:

Michi war beim Golf spielen gewesen und ich hatte in einer der tollen Schwebestühle gesessen und mein Buch gelesen.

Falls jemand wissen möchte was ich lese: "Schloss aus Glas" heißt meine Lektüre - durchgehend spannend aber zugleich auch bestürzend weil es eine wahre Geschichte ist. Ich kann es kaum aus der Hand legen und somit sehr empfehlen.

 

Lilith will gar nirgendwo anders mehr sein als in der Betreuung. Nach dem Mittag ging sie mit der Kindergruppe zum Enten füttern und später zum Kinderschminken.

 

Im hohen Bogen schießen

Robin meinte beim Mittagessen, dass er gern einmal etwas ohne seine kleine Schwester machen möchte. Das war eine gute Idee von ihm denn selten haben wir die Gelegenheit nur mit einem der Kinder etwas zu unternehmen. Wir gingen also mit ihm Bogenschießen. Das nötige Zubehör bekamen wir an der Rezeption, dazu gab es noch die bescheidene Bitte nicht die beiden Esel zu erlegen die dort auf der Wiese laufen.

Es geht hierbei übrigens um "echte, tierische" Esel und nicht etwa um Touristen die sich wie wir in der Mittagshitze unbedingt einen Sonnenbrand holen müssen!

 

Michi kennt sich mit Bogenschießen schon ein bisschen aus. Robin und ich sind absolute Anfänger. Zunächst hat Michi uns erklärt wie man den Pfeil hält bzw. eben nicht hält und wie man die Sehe richtig anfasst.

Dann trafen wir jede Menge Grasbüschel mitten ins Herz - mein erster Pfeil landete knapp 6m vor meinen Füßen.
Aber mit jedem Pfeil wurden wir etwas besser und ich habe sogar ein paar Mal recht gut die Zielscheibe getroffen (vermutlich durch Glück!).

 

Tatsächlich trotteten uns auch irgendwann die Esel direkt ins Schussfeld und mussten schwer überredet werden, woanders zu grasen.

 

Noch mehr Sport!

Den Rest des Tages waren die Kinder dann gemeinsam in der Betreuung während Michi und ich uns im Sportraum aktiv betätigt haben.

Vermutlich habe ich morgen Muskelkater!

 

 

Wilhelm Tell

Das war übrigens heute
der einzige Moment,
wo Robin irgendwie
etwas unglücklich wirkte.

 

 

Indianer auf der Seitenalm

Häuptling "Rote Feder" und Squaw "Kleine Blume"

Bogen schießen

Der Meister ...

Bogenschießen

... und sein Schüler.

Seitenalm Bogenschießen

Mal sehen was wir treffen!

Pfeil und Bogen

OK, das war anders geplant.

Zielscheibe Bogenschießen

Aber wir können's auch besser!!!

Kinderschminken

Lilith mit neuem Anstrich.