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Kampf gegen Pflegemutter und Jugendamt...
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Yunie schrieb am 10.01.2017 um 10:39
Ansichten 777
Hallo ihr Lieben,

ich bin nicht so langsam, nein ich bin am Ende und kann diesen ganzen Stress auch einfach nicht mehr!

In den letzten Wochen spitze sich das Miteinander mit der Pflegemutter (dort lebt die Tochter meines Mannes, gegen unseren Willen) immer weiter zu.
In zwischen kann man nicht mal mehr miteinander reden.
Auch ihre Schwester(die leibliche Mutter) stimmt ihr einfach immer nur zu und verschließt die Augen vor allem.
Und das Jugendamt kann man auch vergessen, da die Mitarbeiterin jeden Kontakt zu meinem Mann verweigert. Ja, sie darf es nicht, aber was soll man machen?
Seit wir versuchen das Kind zu uns zu holen(seit zwei Jahren), stehen wir als Lügner, manipulierende Monster und Kindesnötiger da.
Wir müssen uns gegen die Aussage:,,des Kindes Wunsch, ist nicht gleich des Kindeswohl´´zur Wehr setzen.
Und das ist sehr schwer.
Leider versucht die Pflegemutter immer mehr das Kind unter Druck zu setzen und sie ,,für sich´´zu gewinnen.
Erst gestern kam das Kind verstört aus der Schule zu uns und meinte, die Pflegemutter habe ihr erzählt, sie hätte sie versuch in den Ferien jeden Tag anzurufen und wir hätten das geblockt.
Zum Glück kann die Maus bereits lesen, so dass wir mit dem Telefonverlauf ihr beweisen konnten, dass die Pflegemutter lügt.
Auch der zuständige Richter hat uns jetzt im Stich gelassen und alles an ein anderes Gericht gegeben. So dass wir wieder warten müssen, bis die sich eingelesen haben und entscheiden.

Unser einziger Hoffnungsschimmer ist, dass die Schule endlich hellhörig wird und die jetzt versuchen wollen, an das Jugendamt heran zu treten.

Aber so kann es doch nicht weiter gehen.

Ein Kampf gegen die leibliche Mutter ist eine Sache aber wie kann es sein, dass man sich mit einem Menschen so fetzen muss, der gar kein Recht an dem Kind hat?
Ich meine, wozu gibt es denn solche Familien?
Wenn das an die Öffentlichkeit geht, vertraut doch keiner mehr sein Kind einer Pflegefamilie an.

Am meisten tun mir die Kinder leid. Meine beiden, die mitbekommen, wie ihre Schwester am leiden ist und dann die Große, die inzwischen zur Therapie geht und letztes Jahr die erste Klasse wegen dem ganzen Misst schon wiederholen musste und jetzt pullert sich auch wieder ständig ein.
Und das Jugendamt interessiert es nicht!

Danke fürs zuhören :(

Das größte Glück auf Erden ist es zu lieben und geliebt zu werden!!! :)
4 Antworten (neueste Antwort ist unten)
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die_Conny schrieb am 10.01.2017 um 13:18    melden
... Ohjeh...
Ich verstehe nicht, wie man so mit einem Kind umgehen kann. Das tut mir so leid. Die "Erzeugerin" sollte doch alles tun, dass es ihrem Kind gut geht. Und wenn deine Kinder schon Probleme haben, ist doch die familiäre Bindung vorhanden...
Ich wünsche dir viel Stärke, Durchhaltevermögen und gute Nerven.
Drück euch die Daumen.
**********
Die Liebe in der Familie ist das größte Geschenk.
**********
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Yunie schrieb am 10.01.2017 um 18:22    melden
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Leider interessiert sie sich nicht wirklich darum was das Kind will.
Trotz dass die Maus ihr gesagt hatte, dass sie zu uns will blockte sie ab und meinte wir würden das Kind manipulieren.
Aber es war ich ja auch damals schon egal. Es war ihr lieber das Kind ins Heim zu geben, als dass wir uns drum kümmerten und dann hat sie alles daran gesetzt, dass wir jah nicht wussten, wo das Kind hin kam.
Da kann man nicht davon ausgehen, dass sie einmal ans Kindeswohl gedacht hat.
Leider sehen Jugendamt und Gericht das Anders (sie wusste, sie kann sich nicht kümmern, also hat sie das Kind in ,,gute´´Hände gegeben).
Das sind echt tolle Gesetze!!!!!

Und ja, hier ist die Bindung sehr stark, da wir sie mehrfach die Woche bei uns haben und dann jedes zweite Wochenende noch dazu und auch viel in den Ferien.
Meine Kinder sind für sie ihre echten Geschwister und ich bin für sie Mama.

Ich danke dir aber ich weiß beim besten Willen nicht, wie lange meine Nerven das noch mitmachen sollen :(

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Waidmann schrieb am 27.01.2017 um 23:02    melden
Hallo, ich möchte evtl. selber Pflegemama werden, da es für mich sehr schwierig sein wird noch ein 2. Kind auf natürlichem Wege zu bekommen. Meine größte Angst ist jedoch,dass man mir das Kind wieder wegnimmt. Nur 4% der Pflegekinder kommen zurück zu ihren leiblichen Eltern. In Vorbereitung darauf habe ich schon an ein paar Kursen teilgenommen. Hier haben wir auch einige Rollenspiele gemacht, d.h. versucht in die Rolle der leiblichen Eltern zu schlüpfen und andersrum. Für die Kleine wäre es vielleicht gut, Ihr würdet mal den Kontakt mit Leitern solcher Gruppen aufnehmen und Euch beraten lassen. Vielleicht könnten auch gemeinsame Therapiesitzungen von Dir und der Pflegemama... sowie Eheberatung ... helfen, dass Ihr Euch besser versteht und so die Zeit bis zum Gerichtsurteil für alle, insbesondere das Kind entspannter wird. Egal wie das Urteil ausgeht ... die Pflegemama quält sich wahrscheinlich mit ähnlichen Ängsten wie Du, ob sie das Kind verlieren könnte. Deine Initiative auf solche Weise die Situation für das Kind in der Wartephase zu verbessern würde dem Gericht bestimmt sehr imponieren. Ebenso könntest Du in vielen Situationen ruhiger und bedachter oder souveräner wirken, wenn Du die Pflegemama besser verstehst und entsprechend vor Gericht noch empathischer und verantwortungsbewusster auftreten könntest. Ich wünsche Euch von Herzen alles Gute!
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Yunie schrieb am 28.01.2017 um 18:06    melden
Termine zur Elternberatung gab es für meinen Mann und seine Ex, diese scheiterten wegen mangelnder Mithilfe.

Gruppengespräche endete ähnlich.

Dass das Kind zu uns kommt steht ja schon seit über einem Jahr fest.
Auch vom Gesetz her!
Aber die Pflegemutter will das nicht wahrhaben und geht halt gegen alles gegen.
Und die leibliche Mutter will es nur rauszögern, weil sie das Kind damals der Pflegemutter versprochen hatte und jetzt ein schlechtes Gewissen hat.
Da geht es schon lange nicht mehr darum, was das Kind will.

Wenn man ein Pflegekind zu sich nimmt, muss man immer damit rechnen, dass das Kind eines Tages wieder in seine Ursprungsfamilie geht. Da hat man als Pflegemutter keine Rechte.
Wenn man mit so etwas nicht umgehen kann, sollte man lieber ein Kind adoptieren.
Seih mir nicht böse aber so ist es halt, denn die leiblichen Eltern haben immer die Möglichkeit ihr Kind zurück zu holen.

Bei uns war das Problem, dass die Pflegemutter der leiblichen Mutter voll vertraut hat, was deren Aussagen zum Vater angingen.
Sowas geht halt nicht. Man muss sich dann auch selber dahinter hängen und schauen wie wirklich die Situation ist.
Und grade dann, wenn man ein Kind von sehr jungen Eltern bekommt.




Das größte Glück auf Erden ist es zu lieben und geliebt zu werden!!! :)

 

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