Leider wird diese Arbeit in der
Gesellschaft viel zu häufig nicht als "Beruf" anerkannt, vielmehr betrachtet man
diese Tätigkeit oft als "Verlegenheitslösung", um von zu Hause aus Geld zu
verdienen.
Doch wenn eine Tagesmutter ihren Job ernst nimmt, so steckt auch
Einiges dahinter:
Sie nimmt die Kinder anderer Menschen mit all ihren Vorzügen aber
auch Schwächen und Fehlern bei sich auf und betreut sie.
Dabei wird sie in der
Regel mit dem Kind basteln, malen, singen und spazieren gehen, es beobachten, Auffälligkeiten und Entwicklungen den Eltern mitteilen.
Sie wird dem Kind
Regeln vermitteln und erzieherische Arbeit leisten. Sie ist in den
Stunden der Abwesenheit der Eltern die Bezugsperson für das Kind und gibt ihm Sicherheit,
Liebe und Wärme. Sie nimmt es in ihre Familie auf.
Das sind nur einige Aspekte aber als
Mutter wissen Sie, dass
der Alltag mit einem Kind schon sehr anstrengend sein kann und bei mehreren
betreuten Kinder steigen Organisationsaufwand, Lärmpegel und Belastung.
Auch Tagesmütter benötigen finanzielle Sicherheiten und so ist es nur
verständlich, dass auch bei längerer Abwesenheit eines Kindes (z.B. durch
Krankheit) ihr eingeplantes Einkommen nicht einfach gekürzt werden kann. Ebenso
wird sie erwarten, dass Urlaub und Feiertage mit gezahlt werden.
Bei Kindermädchen verhält es sich ähnlich wie bei Tagesmüttern und auch
Babysitter verdienen für gute Betreuungsdienste Lob und Anerkennung und
vielleicht auch mal einen kleinen Bonus.