Baby schlafen
Wer kennt das nicht: Der schreiende Säugling lässt sich erst auf der schleudernden Waschmaschine zur Ruhe bringen. Das Kleinkind zögert das "zu Bett gehen" endlos hinaus und mitten in der Nacht verlangen die Kleinen Nachschub an Milch, Streicheleinheiten oder Unterhaltung. Ob Einschlafen oder Durchschlafen - in fast jeder Familie gibt es damit Stress.

Soll sich das Schlafverhalten Deines Kindes ändern?

Bevor Du Dir überlegst, etwas zu ändern, solltest Du Dich fragen, was Du ändern willst und warum. Hat Dein Kind nur Probleme mit dem Einschlafen oder auch mit nächtlichen Unterbrechungen? Welche Erwartungen hast Du bezüglich des Schlafverhaltens Deines Kindes?

Geht es hauptsächlich darum, den Schlafrhythmus an das Alter des Kindes anzupassen, lies unsere Artikelserie über "Schlaf von Babys und Kindern", dort findest Du Hinweise, zu welchen Zeiten das Kind schlafen sollte, um gute Schlafgewohnheiten zu erlernen und um ausreichend Schlaf zu bekommen. Alle Grundlagen zu babys Schlaf erfährst Du dort..

Kritik durch Verwandte oder Bekannte sollte nicht der Anlass sein, eine Situation zu verändern, mit der Du selbst vielleicht noch ganz gut zurecht kommst. Und auch wenn jedes Baby aus dem Freundeskreis längst problemlos schläft oder ohne großen Aufwand hingelegt werden kann, muss das nicht heißen dass Du etwas falsch machst.
Betrachte nur Deine eigene Situation: Wenn Du selbst sehr müde und erschöpft bist, wenn das Eheleben sehr leidet oder wenn Du unzufrieden bist, dann solltest Du überlegen etwas zu ändern. Wenn Du hingegen mit der Situation zufrieden bist, das gemeinsame Kuscheln im Elternbett genießt oder abends gern noch etwas länger mit dem Kind beschäftigt bist, wenn Du Deinem Baby gern beim Einschlafen zur Seite stehst, dann lasse alles wie es ist.


Wichtig ist, dass alle Beteiligten zufrieden sind und ausreichend Schlaf bekommen!

Die hier zum Teil beschriebene australische Tweddle-Methode ähnelt in manchen Dingen der Ferber-Methode ("Jedes Kind kann schlafen lernen"). Die Ferber-Methode wird inzwischen vielfach kritisiert weil sie das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kind nachhaltig belastet. Die Tweddle-Methode hingegen achtet mehr auf die Gefühle und Bedürfnisse von Eltern und Kind und vermittelt eine sanfte und dennoch wirksame Veränderung. Das Buch in dem diese Methode vorgestellt wird, heißt "Jedes Kind will schlafen - die sanfte Alternative" und bietet noch weitere Informationen und Hilfen für Eltern. Wir werden Dir in unserem Artikel diese Methode im Ansatz und leicht abgewandelt vorstellen. Zur konkreten Anwendung von Tweddle solltest Du das Buch zur Hilfe zu nehmen, nur dann stehen Dir wirklich alle Informationen, Listen, Erfahrungsberichte und Protokolle zur Verfügung und die Erfolgsaussichten sind vielleicht größer.

Grundsätzlich ist zu "Schlafmethoden" zu sagen, dass nicht jede Methode für jedes Kind und alle Eltern gleichermaßen geeignet ist. Entscheidend ist, dass Du das Gefühl hast, das die gewählte Methode Deinem Kind beim Einschlafen helfen kann und Du dabei nicht gegen Deine Instinkte handeln musst. Du solltest Dich bei der Anwendung der beschriebenen Maßnahmen wohl fühlen können und überzeugt sein, das Richtige zu tun. Auch die Gefühle Deines Babys müssen berücksichtigt werden. Sehr kleine Babys wissen nicht, dass die Eltern noch existieren, wenn es sie nicht mehr sehen kann. Es denkt, sie würden aufhören zu existieren und fühlt sich folglich einsam und verlassen. Achte also unbedingt darauf, dass Du Dein Baby gemäß seinem Alter und Entwicklungsstand behandelst und keine Leistungen und Verhaltensweisen erwartest für die es noch zu jung ist. Die Bedürfnisse Deines Babys nach Nahrung, Nähe und Sicherheit sollten seinem Alter und Entwicklungsstand entsprechend berücksichtigt und respektiert werden.

 

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