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Mit Baby am Strand

Igitt - Sand!
Man sollte meinen das Babys sich im Sand wohl fühlen und begeistert anfangen darin zu graben und zu wühlen. Eltern stellen sich vor, dass ihre Kleinen sich eifrig mit Schäufelchen, Förmchen und Eimer beschäftigen. Doch viele Babys sind erst einmal nur erschrocken über so wenig Halt unter ihrem Körper: "Mama, wie soll man denn da drauf krabbeln?"
Andere Babys spielen interessiert mit den vielen kleinen Körnchen, lassen sie durch die Finger gleiten und kosten dann auch schon eine Handvoll davon.
In südlichen Gegenden wird der heiße Sand oft zum Problem für den Bewegungsdrang der Kleinen: Kaum rollen oder rutschen sie vom Handtuch, brennt der heiße Untergrund auf der Haut.
Keine Sorge, für all das gibt es eine einfache Lösung:
Man nehme einfach ein günstiges kleines Planschbecken mit an den
Strand!
Es begrenzt den Bewegungsraum und lässt sich wahlweise mit etwas
Wasser, Sand oder auch einem Matschgemisch aus beidem füllen. Ältere
Geschwisterkinder sind hier beim Füllen meist gern behilflich. So
hat man ganz unkompliziert einen Plansch-Sandkasten-Laufstall!
Ein Sonnenschirm neben dem Planschbecken in den Sand
gesteckt sorgt für ausreichend Schatten, schützt vor heißem
Untergrund und vor schädlichen Sonnenstrahlen.
Der Buggy steckt fest
Eigentlich wollten Sie schon immer eine Abenteuer-Tour durch die Wüste machen? Dann vergeht Ihnen vielleicht ein bisschen die Lust darauf, wenn Sie mit dem Buggy im Sand fest stecken. Es ist in den meisten Fällen fast unmöglich mit diesem Fahrzeug durch losen Sand zu manövrieren. Selbst mit großen Luftreifen geht es nicht viel einfacher. Da hilft oft nur eine Rückentrage für den Kindertransport und eine große Strandtasche für den ganzen Krempel der mit muss. Hier haben sich übrigens die riesigen blauen Taschen bewährt, die man z.B. günstig bei IKEA kaufen kann.
Bitte Lächeln
Die schönsten Babyfotos macht man oft am Strand. Das liegt daran dass das Licht durch die Reflektion des Wassers so wunderbar gestreut wird und somit aus verschiedenen Richtungen das Gesicht erstrahlen lässt. Allerdings ist hier das frühe Morgenlicht oder das späte Abendlicht besser als die hoch stehende Mittagssonne.
Tolle Motive: Hübsche Sonnenhüte, bunte Kleider mit dem einfarbigen Sand oder dem Meer als Hintergrund, das schlafende Baby auf einem bunten Strandtuch, ...
Damit der Fotoapparat nicht versandet, hilft für die Aufbewahrung oft eine ZipLoc-Tüte, die wie mit einem Reißverschluss geschlossen werden kann.
Das große, weite Meer
Hilfe - so viel Wasser! Viel mehr als in der Babybadewanne oder
als beim Babyschwimmen. Da kann
einem kleinen Menschlein schon etwas mulmig werden, besonders wenn
sich ständig kleine Wellen vor und zurück bewegen.
Babys und kleine Kinder brauchen noch einen festen optischen
Bezugspunkt für ihr
Gleichgewicht. Beim Schaukeln z.B. schauen sie auf einen
unbewegten Punkt um sich zu orientieren und sicher zu fühlen. Das
Meer, welches stets in Bewegung ist, sorgt da für verständliches
Unbehagen. Versuchen Sie, Ihr Baby ganz dicht am Wasser auf den
feuchten, festen Sand zu setzen oder zu stellen. Nun lassen Sie die
Wellen ab und zu bis zu Ihrem Baby schwappen - viele Babys finden
das lustig. Wenn es Ihrem Baby nicht gefällt: Bitte nichts
erzwingen!
Mit dem Baby auf dem Arm ins Wasser zu gehen ist auch eine
Lösung. Ihr Baby empfindet Sie als Sicherheit - aber unterschätzen
Sie nicht Strömungen und Unterströmungen. Achten Sie darauf, dass
der Badegang an einer sicheren Stelle erfolgt, die sie kurz zuvor
ohne Baby getestet haben. Bedenken Sie auch, dass sich Strömungen
von einem Tag zum andern ändern und dass es erforderlich ist, immer
wieder zu testen wie das Wasser gerade fließt. Zusätzliche
Sicherheit geben auch Schwimmflügel
für Ihr Baby.
Schwimmreifen und ähnliches Wasserspielzeug ist oft erst bei älteren
Kindern sinnvoll.
Viel zu heiß!
Wenn das Planschbecken nicht parat ist oder die Hitze einfach zu
groß, kann man einfach ein großes Handtuch nehmen und dieses nass
machen. Jetzt das nasse Handtuch im Schatten ausbreiten und das Baby
darauf absetzen: Erfrischend!
Ein Sonnenschirm und ein Sonnenhut sind für Babys ein absolutes
Muss: Das meist spärliche Haar bietet viel Angriffsfläche für einen
Sonnenbrand und einen Sonnenstich beim Baby möchte in Ihrer Familie
ganz sicher auch niemand miterleben. Außerdem hat die Haut von Babys
(übrigens bis nach dem 3. Lebensjahr) keinerlei Eigenschutz gegen
Sonnenstrahlen. Selbst die beste
Sonnencreme kann das nicht den ganzen Tag bewältigen.
Wichtig ist auch, auf die Signale des Babys zu achten. Gehen Sie zurück in einen klimatisierten Bereich wenn Sie merken dass Ihr Kind von der Sonne erschöpft ist - auch wenn ihre Rückseite noch nicht perfekt gebräunt wurde! Und geben Sie ihm ausreichend zu trinken, lassen Sie ihr Baby wirklich niemals bei Wärme dursten.
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