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Signale erkennen
Autorin: Barbara Schniebel

Es gibt Zeichen, die Ihnen zeigen, warum das Baby weint.
- Ihr Baby bewegt seinen Handrücken über
den Mund und dreht den Kopf zur Seite. Es öffnet den Mund zu
einer Seite und sucht. Es nuckelt vielleicht an seinem
Handrücken:
Ihr Baby hat Hunger und sucht instinktiv nach der Brust. Babys haben ein tiefes Bedürfnis, zu saugen und zu nuckeln. Wenn es Sie nicht belastet, dann lassen Sie es ruhig so oft an die Brust, wie es mag. Machen Sie sich nicht so viele Gedanken, darüber, ob es wirklich hungrig ist oder nur nuckeln möchte. In den meisten Kulturen dürfen die Babys saugen, wann immer ihnen danach ist. - Ihr Baby reibt sich die Augen, ist
unruhig/wirft sich hin und her und gähnt:
Natürlich, Ihr Baby ist müde. - Ihr Baby ignoriert Sie, wenn Sie mit
ihm spielen wollen, es dreht den Kopf weg:
Ihr Baby möchte jetzt nicht stimuliert werden. Lassen Sie ihm ein wenig Ruhe und vermeiden Sie weitere Reize (Musik, Lärm, Unruhe, ...) - Ihr Baby strampelt mit den Beinen,
weint rhythmisch und abgehackt, bekommt vielleicht einen
roten Kopf:
Ihr Baby fühlt sich unwohl, vielleicht hat es Bauchweh oder Kolliken (siehe auch Drei-Monats-Kolliken).
Diese Gesten (und einige mehr, die bei jedem Baby individuell sein können) und sein Weinen, sind ein wichtiger Bestandteil der Fähigkeiten Ihres Babys, um auf sich aufmerksam zu machen. Es sichert sein Überleben und ist nichts Persönliches gegen Sie.
Warum weint mein Baby noch immer?
Das Kind hat getrunken, die Windel ist gewechselt, Sie haben ein Lied vorgesungen und es geschaukelt - aber es schreit.
Gründe, für schreiende Babys, können auch sein, dass Ihr Baby schwitzt oder friert, vielleicht langweilt es sich auch einfach und möchte unterhalten werden.
Häufig liegt es auch an Wachstumsschüben: Bei einem Wachstumsschub verändert sich die Wahrnehmung Ihres Kindes. Es lernt neue Dinge, kann z.B. besser sehen, seine Hand bewusst öffnen, ... diese Veränderung bringt für Ihr Baby große Verwirrung mit sich. Es wird in dieser Zeit meistens hungriger sein als sonst und öfter an die Brust/Flasche wollen. Lesen Sie dazu unseren detaillierten Artikel über das Thema "Wachstumssprung".
Eine weitere Ursache für das übermäßige Weinen
von Babys wird unter dem Begriff KiSS geführt. KiSS ist die
Abkürzung für
Kopfgelenk-induzierte-Symetriestörung
und steht für eine Kopfgelenkblockierung.
Eine solche Blockierung beeinträchtigt den Reizfluss zwischen
Körper und Gehirn und führt beim Kind zu
Entwicklungsauffälligkeiten (z.B. werden Entwicklungsschritte
besonders spät erreicht, das Kind liegt und bewegt sich
asymmetrisch und bevorzugt eine Körperseite, ...). KiSS-Kinder
sind oft "Schreikinder", darum sollte man ein Schreikind
möglichst früh einem Orthopäden oder Osteopathen vorstellen, der
auf KiSS und Wahrnehmungsstörungen spezialisiert ist. Dieser
kann die Blockade lösen und dem Baby somit helfen.
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