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2. Wachstumsschübe

3. Entwicklungskalender
4. Wenn Babys weinen
5. Zahnen
6. Babybrei-Rezepte
7. Geburtstexte
8. Fingerspiele
9. Krabbeln
10. 1. Geburtstag
 
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Kinderfreundliche Industrie und Dienstleistung

kinderfreundlich

Kinderfreundliche Industrie und

Kinderfreundliche öffentliche Einrichtungen

Öffentliche Toiletten: Eine Kindertoilette mit niedrigerem Sitz könnte es gern öfter geben, ebenso ein für Kinder erreichbares Waschbecken. Wo dieses nicht möglich ist, bietet aber oft schon ein kippsicherer Hocker eine Lösung. Zugang zu Kundentoiletten ohne aufwändiges Schlüssel organisieren samt Pfandhinterlegung wäre eine große Hilfe - denn Kinder können nicht so lange anhalten. Wickelplätze auch bei den Herrentoiletten oder solche die für Väter und Mütter gleichermaßen zugänglich sind würden so manchen Vater erfreuen.

 

In Ämtern: Verkürzte Wartezeiten für Eltern mit kleinen Kindern oder Einrichtung von Spielecken. Bei Abholung der Geburtsurkunde oder bei der Ummeldung nach einem Umzug könnte im Amt eine List mit Einrichtungen für Eltern und Kinder (Elternschule, Kindergärten + Anmeldefristen, Erziehungsberatung, ...) ausliegen.

 

Zeigen Sie sich gegenüber Eltern und Kindern ruhig mal großzügig, wenn dies Ihre Zielgruppe ist: Spendieren Sie eine Extrarunde am Karussell, lassen Sie den 3-Jährigen als 2-Jährigen kostenlos in den Tierpark hinein oder die Mutter mit ihren Kindern in der überfüllten Bahn ohne Aufpreis in der 1. Klasse fahren.

Kinderfreundliches Einkaufen

  • Eltern-Kind-Parkplätze bitte für Eltern mit Babys und Kleinkindern frei halten denn sie sind für die Sicherheit von Kindern wichtig! Diese Parkplätze sind breit, so dass eine Kinderwagen neben dem Fahrzeug Platz hat und nicht im Fahrbereich stehen muss. Das Herausheben einer Babyschale aus dem Auto erfordert zudem eine weit geöffnete Tür. Zugleich sind diese Plätze eingangsnah denn kleine Kinder werden auf einem Parkplatz im Rückspiegel kaum gesehen und sind beim Überqueren des Parkplatzes besonders gefährdet - gerade weil Eltern meist neben den Kindern noch einen Kinder- oder Einkaufswagen steuern und keine Hand frei haben.
  • Automatisch öffnende Eingangstüren statt Drehkreuz die das Passieren mit Kinderwagen ermöglichen sind hilfreich.
  • Einkaufswagen mit Abstellfläche für eine Babyschale und kindgerechte Einkaufsfahrzeuge machen den Einkauf einfacher.
  • Süßwarenfreie Kassen, die immer besetzt sind vermeiden Stress mit Trotzkindern.
  • Kleine Knabbereien gern anbieten aber vorher die Eltern fragen (z.B. wegen Allergien, Diabetes, ... und Essenszeiten) - oder wie wäre es mit einem Luftballon statt dessen?
  • In größeren Geschäften: Spielecken bitte unter Aufsicht Erwachsener und nicht in Ausgangsnähe wo Kinder leicht unbemerkt verschwinden können. Außerdem ausgeschilderter Still- und Wickelraum mit der erforderlichen Privatsphäre.
  • Bitte gelassen bleiben wenn Kinder im Geschäft etwas anfassen und ausprobieren. Wenn wirklich einmal etwas kaputt gehen sollte: Wozu gibt es Versicherungen?
  • Gänge, die breit genug sind um bequem mit einem Kinderwagen befahren zu werden.

 

Kinderfreundliches Restaurant

  • Eltern mit Kindern willkommen heißen! Restaurants die sich kinderfreundlich präsentieren, können sich damit eine zusätzlich Kundengruppe erschließen. Beispiel Familienbrunch: Kinderbetreuung am Sonntagvormittag, ein Kinderbuffet und verständnisvoller Service für die Eltern - ein sicheres Konzept für alle Beteiligten!
  • Malzeug oder Rätselspaß am Tisch
  • Schnelle Bedienung und möglichst kurze Wartezeit bis zum Servieren des Essens - bevor die Kinder ungeduldig werden.
  • Separate Spielecke mit sauberer Spielzeug-Ausstattung, ausreichend groß und nicht in Eingangsnähe
  • Abstellplatz für Kinderwagen
  • ausreichende Anzahl Hochstühle und Sitzerhöhungen
  • Speisekarte: Kinderteller nicht nur mit Pommes und Fischstäbchen oder Spaghetti mit Tomatensauce anbieten! Viele Kinder mögen auch frische Paprika, Möhren und Gurken mit mildem Dipp, Nudelsuppe mit Gemüse und andere gesunde Sachen. Auch viele Gerichte für Erwachsene können als kleiner Kinderteller angeboten werden. "Räuberteller" ermöglichen es Kindern, einfach ein bisschen bei den Eltern mit zu essen.
    Kindergetränke: Kinder brauchen viel Flüssigkeit - ermäßigten "Nachfüllservice" für die Kleinen anbieten oder kostengünstige Kindergetränke. Außerdem: Getränke ohne Kohlensäure (Apfelschorle mit stillem Wasser) anbieten und Kinderbecher (mit Henkel, Trinkschnabel) vorrätig halten.
  • Außengelände: Wenn zum Restaurant eine Gartenterrasse oder anderes Außengelände gehört: Sichere Spielgeräte und sauberen Sandkasten aufstellen, einzäunen und am Besten die Tische daneben an Eltern vergeben.

 

Nahrungsmittelindustrie: Stellen Sie "Kinderprodukte" her, die wirklich für Kinder geeignet sind. Also keine übersüßten Kunstprodukte mit Spielzeugbeilage sondern wirklich gesunde Nahrungsmittel welche die Gesundheit von Kindern fördern und durch wenig Fett und Zucker die Gefahr von Übergewicht reduzieren.

 

Reiseanbieter: Bezahlbarer und entspannter Urlaub auch für Eltern mit mehr als 2 Kindern. Bieten Sie günstige Familienunterkünfte auch für mehr als 4 Personen an.

 

Beim Arzt oder Friseur: Richten Sie "Familienzeiten" ein, zu denen Sie eine Kinderbetreuung anbieten während Eltern Ihre Dienste in Anspruch nehmen.
Stellen Sie Spielzeug und eine Spielecke zur Verfügung.

 

Kinderfreundliches Wohnen: Wenn Sie Architekt sind: Planen Sie ausreichend Platz für Kinder. Gestalten Sie Kinderzimmer großzügig, entwerfen Sie Wohnungen die auch mit mehreren Kindern bewohnt werden können.

 

Kinderfreundliche Vermieter: Vermieten Sie an Familien, sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und bringen auch Leben und Freude mit ins Haus. Seien Sie bitte sparsam mit Verbotsschildern und bieten Sie bitte Platz für Kinderwagen im Hausflur. Lassen Sie lieber die Mülltonnen draußen stehen als die Kinderwagen und Roller oder organisieren Sie einen verschließbaren Unterstand für diese Fahrzeuge. Sie ersparen Müttern damit das mühsame Hinauf- und Heruntertragen dieser Dinge.

 

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