Wachstumsschub
Erfahre hier mehr über die Wachstumsschübe, die etwa zwischen der 5. Lebenswoche und der 26. Lebenswoche stattfinden.
Denke daran, dass diese Wochenangaben bei zu früh oder spät geborenen Babys angepasst werden müssen (siehe vorige Seite).

1. Sprung: um die 5. Woche

Das Baby fordert seine Mutter während eines Wachstumsschubs mehr als zuvor: Es braucht mehr Körperkontakt, schreit und ist schwer zu trösten.
Geh auf Dein Baby so gut ein wie Du kannst. Trage es am Körper. Dein Geruch, Deine Stimme, Wärme und Art es zu halten sind ihm vertraut und geben ihm Sicherheit. Es ist normal, wenn Dein Baby nun häufiger an die Brust will bzw. öfter die Flasche verlangt.


Veränderte Fähigkeiten, die Du jetzt vielleicht häufig an Deinem Baby beobachten kannst:

Das Baby wirkt insgesamt wacher und zeigt nun mehr Interesse an seiner Umgebung. Es schaut sich häufiger und länger etwas an und horcht häufiger und aufmerksamer. Es reagiert erkennbarer auf Berührung und Gerüche. Dein Baby lächelt zum ersten Mal oder öfter als vorher und gibt häufiger Freudenlaute von sich. Vielleicht lässt es sich jetzt auch öfter anmerken, was es schön oder langweilig findet. Außerdem ist Dein Baby länger wach und deutlich aktiv als zuvor.

 

Mögliche körperliche Veränderungen:

Dein Baby atmet regelmäßiger. Es erschrickt und zittert weniger. Es zeigt zum ersten Mal oder häufiger Tränen beim Weinen. Es verschluckt sich weniger, spuckt weniger und hat weniger Probleme mit dem "Bäuerchen"

Fähigkeiten, die Du jetzt häufig an Deinem Baby erkennen kannst:

Das Baby zeigt mehr Interesse an Seiner Umgebung:

  • Es schaut sich häufiger und länger etwas an.
  • Es horcht häufiger und aufmerksamer zu.
  • Es reagiert deutlicher auf Berührung.
  • Es reagiert deutlicher auf Gerüche.
  • Es lächelt zum ersten Mal oder öfter als vorher.
  • Es produziert häufiger Freudenlaute.
  • Es lässt häufiger merken, was es schön oder langweilig findet.
  • Es lässt häufiger merken, dass es weiß, was passiert.
  • Es ist länger wach und aktiv.

 

 

körperliche Veränderungen:

 
  • Es atmet regelmäßiger.
  • Es erschrickt und zittert weniger.
  • Es zeigt zum ersten Mal oder häufiger Tränen beim Weinen.
  • Es verschluckt sich weniger, spuckt weniger, hat weniger Probleme mit dem "Bäuerchen".

 

Erfahre jetzt mehr über die wöchentliche Entwicklung Deines Babys im Baby-Entwicklungskalender!

  

  

2. Sprung: um die 8. Woche

Dein Baby sieht, hört, riecht, schmeckt und fühlt Dinge, die ihm total neu sind. Seine alte Welt ist nicht mehr so, wie sie einmal war. Es ist verwirrt, erstaunt, perplex und muss dies Änderungen verarbeiten. Es will zurück auf Mamas sicheren Arm! Diese Phase dauert ein paar Tage bis zwei Wochen.

Es schreit mehr, will häufiger beschäftigt werden, isst schlechter, fremdelt öfter und klammert sich stärker an Dich. Es schläft schlechter, lutscht häufiger am Daumen  bzw. Schnuller.

 

Fähigkeiten, die Du jetzt häufig an Deinem Baby erkennen kannst:

Selbstständigkeit:

  • Es kann den Kopf selbst hochhalten.
  • Es dreht den Kopf in Richtung eines Geräusches oder Gegenstandes.
  • Es wirft sich aus der Seitenlage auf den Bauch oder auf den Rücken.
  • Es zappelt mit Armen und Beinen.
  • Es lässt sich zum Sitzen hochziehen.
  • Es stützt sich in Bauchlage auf.
  • Es schneidet allerlei Grimassen, spielt mit seinem Gesicht.

  

Greifen, Tasten, Fühlen:

  • Es will nach Spielzeug greifen, das etwas weiter entfernt liegt, was aber nicht gelingt
  • Es schlägt gegen Spielzeug, was die Vorstufe des Greifens ist
  • Es trappelt mit den Füßen gegen ein Spielzeug
  • Es schließt seine Hand um ein Spielzeug, wenn man es ihm hinhält
  • Es greift nach einem Spielzeug und bewegt es hin und her
  • Es befühlt Spielzeug, ohne es zu greifen

  

Sehen:

  • Es entdeckt seine Hände, Füße, Knie
  • Es schaut Menschen an, die durchs Zimmer laufen oder sonst irgendwie beschäftigt sind
  • Es betrachtet Tiere und Gegenstände, die sich bewegen
  • Es entdeckt Lichtquellen
  • Es betrachtet Baumkronen die vorbeiziehen, wenn es getragen oder im Kinderwagen gefahren wird
  • Es ist begeistert von glitzernder Kleidung und Schmuck
  • Es schaut gern auf einen essenden Mund


Hören:

  • Es hört gern Stimmen, Reden, Singen, hohe Töne
  • Es macht kurze Stoßlaute: aaaa, uuuuu, eeeeh, mmm und hört sich dabei selbst zu
  • Es macht eine Reihe dieser Laute und brabbelt als würde es etwas erzählen
  • Es ahmt Laute nach, wenn man es dazu ermuntert
  • Es singt auf seine Art mit, wenn man mit ihm tanzt und singt
  • Es erregt bewusst Aufmerksamkeit mit "eee"-Lauten

 

Erfahre jetzt mehr über die wöchentliche Entwicklung Deines Babys im Baby-Entwicklungskalender!

 

Wachstumsschub 12. Woche

3. Sprung: Um die 12. Woche

Für Dein Baby ist wieder alles total neu. Seine Welt verändert sich, es lernt jetzt Dinge, die es vorher nicht lernen konnte. Es will zurück zur Sicherheit auf Mamas Arm. Mach Dir sich keine Sorgen dass Du Dein Baby verwöhnen könntest wenn Du ihm gibst was es benötigt.

In den kommenden Wochen kannst Du vermutlich einige Dinge aus der folgenden Auflistung an Deinem Baby beobachten. Denke dabei daran, dass es nicht alles können muss und das sich jedes Kind in seinem eigenen Tempo uns nach einer eigenen Reihenfolge entwickelt.

 

Selbstständigkeit:

  • Der Kopf muss kaum noch gestützt werden
  • Es dreht den Kopf unmittelbar und fließend von einer auf die andere Seite, wenn es etwas sehen oder hören will
  • Es ist lebhafter, aktiver, strampelt und dreht sich in alle Richtungen
  • Es hebt beim Windelwechsel den Po
  • Es steckt die Zehen in den Mund und dreht sich um die eigene Achse
  • Es setzt sich ohne Hilfe aufrecht, wenn es an Sie gelehnt sitzt
  • es zieht sich mit Hilfe von zwei Ihrer Finger selbst zum Sitzen hoch

 

Greifen, Tasten, Fühlen:

  • Es greift bewusst, gezielt und beidhändig ein Spielzeug
  • Es kann eine Rassel schütteln
  • Es studiert Ihre Hände und nestelt daran
  • Es studiert und betastet Ihr Gesicht, Ihre Augen, Ihren Mund, Ihre Haare
  • Es studiert Kleidung und nestelt daran
  • Es steckt alles in den Mund

 

Hören und Sprechen:

  • Es entdeckt Kreischen und Krähen, lässt es von laut nach leise abschwellen oder andersherum.
  • Es produziert neue Geräusche.
  • Es liegt oder sitzt irgendwo und erzählt mit seiner neuen Sprache ganze Geschichten
  •  Es entdeckt, dass es Blasen aus seiner Spucke machen kann, das gefällt ihm und lacht darüber

 

Sehen:

  • Es studiert die Hände an Ober- und Unterseite
  • Es studiert die Bewegung der Füße
  • Es studiert ein Gesicht, die Augen, Mund und Haare
  • Es studiert die Kleidung einer Person

 

Sonstiges:

  • Es lässt klar erkennen, dass es etwas schön findet
  • Es kann sich bei unterschiedlichen Menschen deutlich anders verhalten
  • Es zeigt deutlich, dass es sich langweilt, braucht Abwechslung

 

4. Sprung: um die 19. Woche

Du stellst fest, dass Dein Baby Dinge tut und will, die es bisher noch nie getan hat. Bereits um die 14. bis 17. Woche wird es unruhiger, weil es spürt, dass sich etwas ändert. Von diesem Alter an dauern die schwierigen Phasen länger als zuvor. Dieser Sprung dauert gewöhnlich fünf Wochen, er kann sich aber auch nur über eine oder gar sechs Wochen erstrecken. Dein Baby schreit häufiger, ist öfter launisch und will mehr Zuwendung. Sein Kopf muss häufiger gestützt werden und es will nicht, dass der Körperkontakt abbricht. Es schläft und isst schlechter.

Dein Baby fremdelt häufiger und gibt weniger Geräusche von sich. Es bewegt sich weniger, hat stark wechselnde Stimmungen. Während des Fütterns will es eine Extraportion Körperkontakt. Es braucht häufiger am Daumen oder Schnuller.

 

Halte ab jetzt nach folgenden neuen Fähigkeiten Ausschau, bedenke dabei aber, dass sich jedes Baby nach seinem eigenen Zeitplan und in seiner eigenen Reihenfolge entwickelt.

 

Ereignisse:

  • Es ist auf einmal sehr aktiv, z.B. wenn es auf dem Boden liegt
  • Es rollt sich selbst vom Bauch auf den Rücken und umgekehrt
  • Es kann in Bauchlage seine Arme ausstrecken
  • Es reckt den Po in die Luft und will sich abstützen, was ihm aber noch nicht gelingt
  • Es stellt will krabbeln und schiebt sich tatsächlich vorwärts und rückwärts
  • Es setzt sich aus eigener Kraft aufrecht hin, wenn es schräg gegen sie gelehnt ist

 

Greifen, Tasten, Fühlen:

  • Es greift nicht mehr daneben, wenn es etwas anfasst
  • Es kann einhändig etwas greifen, mal links, mal rechts
  • Es wechselt ein Spielzeug von der einen zur anderen Hand
  • Es befühlt den Mund seiner Mutter wenn sie spricht und steckt seine Hände hinein
  • Es zieht sich ein Tuch vom Gesicht - anfangs aber noch etwas schwerfällig
  • Wenn ein Spielzeug teilweise verdeckt ist, weiß es doch, um welches Spielzeug es sich handelt es versucht die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, gibt jedoch schnell auf, wenn dies nicht gelingt.
  • Es schlägt mit Spielzeug auf den Tisch
  • Es wirft Spielzeug auf den Boden
  • Es versucht nach Spielzeug zu greifen, dass außerhalb seiner Reichweite liegt

 

Sehen:

  • Es beobachtet fasziniert Ereignisse, z.B. Hämmern, Brot schneiden, ...
  • Es betrachtet die Lippen und die Zunge seiner Mutter, wenn sie spricht
  • Es sucht wo seine Mutter ist, schaut sich nach ihr um
  • Es sucht ein Spielzeug, das außerhalb seines Gesichtsfeldes liegt
  • Es reagiert auf sein Spiegelbild, lacht darüber oder hat Angst
  • Es hält ein Faltbuch fest und guckt fasziniert die Bilder an

 

Hören:

  • Es lauscht fasziniert, wenn seine Mutter Geräusche mit den Lippen macht
  • Es reagiert auf Namen
  • Es reagiert auf seinen Namen, auch wenn im Raum noch andere Geräusche zu hören sind.
  • Es kann nun aus einem Durcheinander von Geräuschen ein bestimmtes herausfischen.
  •  Es versteht ein oder mehrere Wörter richtig, guckt z.B. zum Teddy wenn sie fragen: "Wo ist der Teddy?"
  • Der Teddy muss allerdings einen festen Platz haben.
  • Es reagiert konkret auf eine wohlwollende oder eine verbietende Stimme
  • Es erkennt den Anfang eines Liedes

 

Sprechen:

  • Es produziert neue Laute, setzt dabei Lippen und Zunge ein: fft-fft-fft, www-www, sss-sss, brr, arr, grr, prr
  • Es gebraucht Konsonanten: d, b, l, m
  • Es brabbelt, benutzt erste Wörter: mummum, baba, abba, hada-hada, dada, tat

 

Körpersprache:

  • Es streckt Ihnen die Arme entgegen, um hochgenommen zu werden
  • Es schmatzt, wenn es Hunger hat, wedelt dazu noch mit Armen und Beinen
  • Es macht den Mund auf und langt nach Ihrem Essen und Getränk
  • Es spuckt, wenn es nicht mehr essen will
  • Es schiebt Fläschchen oder Brust weg, wenn es genug hat

 

Sonstiges:

  • Es fängt an, sich zu "verstellen", z.B. wenn die Mutter dem Husten Beachtung schenkt, hustet es lachend noch einmal
  • Es meckert, wenn es ungeduldig ist
  • Es kreischt, wenn etwas nicht gelingt
  • Es hat ein spezielles Schmusetier

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Wie Babys sich drehen lernen >>

 

5. Sprung: um die 26. Woche

Schon um die 23. Woche wird Dein Kind unruhig und schwieriger. Diese schwierige Phase dauert bei den meisten Babys vier Wochen, kann sich aber auch über nur eine oder gaze fünf Wochen erstrecken.

Dein Baby schreit mehr, ist häufiger verdrießlich, mäkelig und missmutig. Es möchte beschäftigt werden und will nicht, dass der Körperkontakt abbricht. Es schläft schlechter und isst auch schlechter. Es will nicht gewickelt werden, fremdelt, gibt weniger Geräusche von sich und bewegt sich weniger. Dein Baby greift häufiger nach seinem Kuscheltier und benötigt häufiger den Daumen bzw. Schnuller.

 

 

 

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