Wahrnehmungsstörung
(SI = Sensorische Integrationsstörung)

Si = Sensorische Integrationsstörung

 

Welche Ursachen gibt es?

Die Ursache für eine Wahrnehmungsstörung ist nicht klar zu benennen. Häufig gibt es eine familiäre Veranlagung, d.h. ein Elternteil oder gar beide haben ebenfalls eine (meist unerkannte) Wahrnehmungsstörung, die an das Kind vererbt wurde.

 

Weitere häufige Ursachen:

  • Kaiserschnitt oder Sauerstoffmangel bei der Geburt
  • extreme Frühgeburt
  • langes Liegen der Mutter in der Schwangerschaft (aus medizinischen Gründen)
  • mangelndes Reizangebot, z.B. reizarme, lieblose Umgebung (Heim, unaufmerksame Eltern)
  • Drogen-, Alkohol- und Medikamenteneinnahme in der Schwangerschaft
  • falsches Handling des Säuglings
  • Zusammenhang mit KiSS (Kopfgelenk Induzierte Symetrie Störungen)


Die Diagnose

Woher weiß man, ob ein Kind eine Wahrnehmungsstörung hat?

Eine zuverlässige Diagnose kann nur durch einen gut ausgebildeten Kinderarzt oder Kinder-Orthopäden gestellt werden.
Einige Hinweise, die auf eine Wahrnehmungsstörung deuten könnten, haben wir zusammen gestellt damit es für Dich einfacher ist, Deinen Kinderarzt auf mögliche Symptome hinzuweisen. Findest Du mehrere zutreffende Punkte, solltest Du Deinen Kinderarzt darauf ansprechen und Deine Beobachtungen möglichst detailliert mitteilen. Der Arzt kann dann anhand von Reflexen oder anderen Untersuchungen Deine Vermutung abklären.

 

Das Baby …

  • hat in Bauchlage eine schlechte Kopfkontrolle oder kann schon auffallend früh seinen Kopf halten und sich auf die Unterarme stützen
  • ist vielleicht unruhig (Bewegungsunruhe), kann nicht entspannen schläft daher wenig oder ist im Vergleich zu anderen Babys auffallend ruhig und schläft sehr viel.
  • entwickelt sich nicht altersgerecht: überspringt Entwicklungsschritte (z.B. krabbelt nicht vor dem Laufen) oder entwickelt sich besonders langsam. Trotzdem kann es sein, dass das Baby sich besonders früh in Bauchlage drehen kann weil es seinen Körper überstreckt.
  • schläft nur ein wenn der Kinderwagen stark schaukelt/ es mit hartem Schritt getragen wird, ist schreckhaft bei Lageveränderung oder mag lieber liegen und in Ruhe gelassen werden.
  • ist evtl. besonders ängstlich, hat z.B. Angst vor anderen Kindern, lauten Geräuschen, wackeligen Böden, Wasser, …
  • haut mit dem Kopf gegen Möbel, Boden, Wand, hat Probleme bei der Kraftdosierung, sucht nach Körperspannung z.B. indem es viel auf Zehenspitzen läuft
  • ist besonders schmerzempfindlich oder auffallend schmerzarm
  • empfindet normale Berührung als unangenehm, mag nicht über das Gesicht gestreichelt werden oder möchte besonders grob berührt werden und ist auch grob im Umgang mit anderen
  • ist einseitig, d.h. es dreht sich nur über eine Seite in Bauch-/oder Rückenlage oder sitzt nur auf einer Pobacke, liegt in Rückenlage zu einer Seite gebogen wie ein „C“
  • überstreckt sich häufig nach hinten

 

Das Kleinkind …

  • ist schnell abgelenkt
  • ist auffallend aggressiv, beißt oder haut andere Kinder
  • ist besonders wagemutig, erkennt Gefahr nicht oder sucht sie geradezu
  • fügt sich nicht in Gruppen ein
  • macht nichts mit, isoliert sich
  • hat eine geringe Anstrengungsbereitschaft, ist kraftlos, hat große Schwierigkeiten bei schnellen Spielen (Ballspiele)

 

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