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Wie groß wird mein Kind?

Die Geburtsgröße und das Geburtsgewicht von Babys variiert von Kind zu Kind. Wird ein Baby, welches bei der Geburt besonders groß ist auch im Erwachsenenalter groß sein? Wie verläuft das Größenwachstum und was beeinflusst es im Bauch und nach der Geburt?
Durchschnittswerte bei der Geburt
Termingerecht geborene Babys wiegen bei der Geburt meist zwischen 2500 g und 4250 g, der Durchschnitt liegt bei 3500 g.
Die Geburtsgröße liegt meist zwischen 46 cm und 56 cm, der Durchschnitt beträgt 51 cm.
Großes Baby = großer Erwachsener?
Ob ein Baby bei der Geburt groß oder klein, leicht oder schwer ist, hängt weniger mit den Genen zusammen als die meisten Eltern annehmen. Tatsächlich spielt die Gesundheit der Plazenta der Mutter eine wesentliche Rolle. Ist sie gut intakt und leistungsfähig, so wird das Baby im Bauch gut ernährt und kann sich entsprechend gut entwickeln. Ist die Plazenta hingegen schlecht durchblutet (z.B. weil die Schwangere raucht), kann sie das Baby weniger gut versorgen. Nach der Geburt wird die Plazenta von der Hebamme stets untersucht. Sie weist meist besonders am Ende der Schwangerschaft Verkalkungen auf. Kommt es in der Schwangerschaft frühzeitig zur Verkalkung der Plazenta, kann dies das Wachstum des Babys verringern und in wenigen Fällen auch für das Baby bedrohlich werden. Für eine gesunde Plazenta und eine gute Versorgung des Babys sollte die Schwangere daher gut auf eine gesunde Ernährung und auf eine gesunde, tiefe Atmung achten.
Eine Plazentainsuffizienz kommt besonders bei Gestose, Mehrlingsschwangerschaften, schlecht ernährten oder untergewichtigen Müttern, rauchenden Müttern und bei Infektionen vor. Der Arzt erkennt solche Veränderungen meist an der Untersuchungsergebnisse bei den Vorsorgeuntersuchungen.
Wachstum nach der Geburt
"Nach sechs Monaten sollte ein Baby sein Geburtsgewicht verdoppelt haben" ist die allgemeine Denkweise. Jedoch sollte man hier Abstriche machen. Neigt ein Kind durch seine Eltern genetisch eher zu einem kleinen, zarten Wuchs, kommt bei der Geburt jedoch eher groß und schwer zu Welt, so wird dieses Baby meist langsamer wachsen und zunehmen und sich somit nach der Geburt der genetischen Veranlagung entsprechend einpendeln. Hat ein kleines, leicht geborenes Baby hingegen große Eltern, wird es vermutlich schneller wachsen und zunehmen als andere. Es muss also das Verhältnis zwischen den Geburtsmaßen und der genetischen Veranlagung betrachtet werden. Auch etwas Frühgeborene oder Babys aus Mehrlingsschwangerschaften holen ihre Größen- und Gewichtsdefizite oft schon im ersten Lebensjahr auf.
Genetischer Einfluss
Eineiige Zwillinge werden mit einer vielleicht minimalen Abweichung identisch groß. Dies zeigt schon, wie stark sich Gene auf das Größenwachstum auswirken. Mit einer einfachen Formel lässt sich errechnen welche Zielgröße Ihr Baby ungefähr erreichen wird.
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Bei Mädchen: Körperlänge der Mutter + Körperlänge des Vaters mal 0,5 minus 6cm
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Bei Jungen: Körperlänge der Mutter + Körperlänge des Vaters mal 0,5 plus 6cm
Bei Extremfrühchen kann allerdings das Größenwachstum beeinträchtigt sein. Ebenso gibt es auch Hormonstörungen die z.B. zu Kleinwuchs führen.
Einfluss der Ernährung
Eine gute Ernährung ist für jedes Baby die Grundvoraussetzung für gesundes Wachstum. Hier ist es besonders wichtig dass Flaschenmilch entsprechend den Herstellerangaben gemischt wird und das stillende Mütter sich ausreichend ernähren um eine gehaltvolle, sättigende Muttermilch zu produzieren.
Sollte Ihr Baby beim Brei stets wenig Appetit haben, achten Sie auf seine Nahrung zwischen den Mahlzeiten: Verzichten Sie auf Säfte und zuckerhaltige Getränke, geben Sie lieber Wasser oder Tee damit das Baby sich nicht satt trinkt.
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