Windeln
Richtig wickeln - wie schwer kann das schon sein? Was aber an der Übungspuppe vielleicht recht einfach war, ist am lebenden Baby manchmal doch etwas komplizierter und außerdem kann es die eine oder andere Überraschung unter der Windel geben. 

Die richtige Windelgröße

Gerade bei Neugeborenen ist der Stuhlgang oft sehr flüssig und läuft aus den Windeln in die Kleidung aus. Nicht selten ist das Baby dann bis zum Nacken hin schmutzig und muss beim Wickeln komplett gewaschen und umgezogen werden. Einige Windelhersteller haben daher spezielle "Neugeborenen"-Windeln entwickelt, die solche "Katastrophen" und unnötige Wäscheberge verhindern sollen.

Windelgrößen richten sich nach dem Gewicht des Kindes, z.B. 3-6 kg, 4-9 kg usw. Die verschiedenen Hersteller haben dabei manchmal unterschiedliche Gewichtsklassen vorgegeben. Dennoch kann es sein, dass ein Baby zwar 7 kg wiegt aber noch eine Windel der Größe 3-6 kg trägt, weil sein Körperbau eher lang und schmal ist, während ein anderes Baby mit 6 kg schon die nächste Windelgröße braucht, weil es eher klein und rund ist. Da heißt es dann einfach ausprobieren. Manche Hersteller bieten Probepackungen mit 2 Windeln an, mit denen man beim Wickeln testen kann.
Bei Stoffwindel-Systemen kann meist eine Größe über einen recht langen Zeitraum verwendet werden. Hier solltest Du Dich informieren, in welcher Größen es die Windeln gibt und wie lange man diese verwenden kann, bevor das Baby größere benötigt. Im besten Fall kannst Du testweise einige Wochen mit den Stoffwindeln wickeln.

Günstige oder teure Windeln?

Die Zeitschrift "Stiftung Warentest" hat Anfang 2005 verschiedene Windelmarken getestet. Es wurden dabei keine gesundheitsgefährdenden Stoffe gefunden und auch zur Sorge späterer Unfruchtbarkeit von Jungen Zweifel geäußert: Testbericht 1/2005.
Das von Greenpeace einst stark kritisierte TBT in Windeln ist nun auch nicht mehr enthalten und zudem seit 2003 in Deutschland verboten.

 

Auch auf dem Sektor der Stoff-Windeln gibt es verschiedene Anbieter und Systeme. Manche Systeme sind nur teilweise aus Stoff und werden mit einer Mikrofaserhose getragen, andere Windel-Systeme beinhalten eine Wollhose die ebenfalls Auslaufschutz und Luftzirkulation bietet. Zu den Stoffwindeln gibt es oft auch Vliestücher und Windeleinlagen z.B. aus Bourett-Seide, die Wundsein verhindern bzw. lindern sollen. Das Wickeln mit den meisten Stoffwindel-Systemen unterscheidet sich nur in wenigen Handgriffen vom Wickeln mit Einwegwindeln.

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