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Zahnkalender
Anzeichen für das Zahnen?
Autorin: Barbara Schniebel

Für viele Babys und Eltern ist die Ankunft des ersten Zahnes leider kein großer Spaß. Die ersten Anzeichen – welche Druck und Schmerzen beinhalten – gehen tatsächlich häufig schon ein bis zwei Monate voraaus. Sie können Nächte lang damit zubringen das Baby zu beruhigen und zu trösten, während Sie auf das Durchbrechen des Zahns warten.
Das Zahnfleisch kann beim Zahnen anschwellen, wodurch die Wange des Babys dicker wirkt. Viele Eltern beobachten, dass ihr Baby fiebrig oder wund wird oder sogar Durchfall bekommt, wenn es zahnt.
Was können Eltern bei Zahnungsschmerzen tun?
Sie können zwar nichts tun, um zu erreichen dass die Zähne leichter herauskommen aber Sie können etwas tun um Ihrem Baby beim Schmerz etwas Linderung zu verschaffen:
- Geben Sie dem Baby etwas worauf es kauen kann, z.B. einen gekühlten Beißring.
- Ein Stück gefrorenes Brot (aber versichern Sie sich, dass das Baby nicht davon
abbeißen kann, es könnte sich verschlucken), ein Stück Apfel oder gekühlte
Nahrungsmittel wie Joghurt oder Apfelmus hilft oft.
- Massieren Sie sein Zahnfleisch vorsichtig mit dem Finger
um den Schmerz zu lindern.
- In der Apotheke gibt es außerdem
Zahnungsmittel auf homöopathischer Basis (Osanit ®, Viburcol-Zäpfchen ®) und in
Drogeriemärkten erhalten Sie ein Zahnungsgel (Dentinox®).
- Bei sehr schlimmen Zahnungsschmerzen ist nach
Rücksprache mit dem Kinderarzt auch schon mal ein
Paracetamol®-Zäpfchen zur Nacht erlaubt.
- Wenn das Baby Fieber bekommt, suchen Sie den Arzt auf, vielleicht hat das Baby eine Infektion oder eine andere Krankheit.
Manche Babys und Eltern haben auch einfach Glück und die kleinen Zähnchen kommen ohne dramatische Anzeichen zum Vorschein. Diese Woche sind sie noch zahnlos und in der nächsten Woche überraschen sie Sie mit einem blinkenden kleinen Schneidezahn.
„Feiern" Sie den ersten Zahn: Machen Sie viele Fotos, schreiben Sie den Tag im Babytagebuch auf, an dem er herauskam und versenden Sie E-Mails an Familie, Freunde und Bekannte.
Zähne sprießen einer nach dem anderen, meist kommen zuerst die unteren Schneidezähne durch, dann die oberen Schneidezähne, dann die Eckzähne und schließlich die Backenzähne.
Zahnentwicklung ist erblich, d.h. wenn Sie selbst sehr früh Zähne bekommen haben, ist die Chance, dass auch Ihr Kind früh zahnt, hoch.
Zahnkalender
Drucken Sie unseren Zahnkalender aus und notieren Sie darauf, wann welcher Zahn heraus kam! Eine schöne Erinnerung für Ihr Kind.
Oder Sie binden unsere Grafik des Zahnaufbaus in Ihrer Baby-Homepage mit ein (bitte einen Link zu www.hallo-eltern.de setzen).
Wann sollte man besorgt sein?
Bei Frühgeborene kann das Zahnen evtl. ein paar Monate später eintreten. Wenn das erste Lebensjahr zu Ende geht, aber kein Anzeichen von Zähnen zu erkennen ist, besprechen Sie es bei der nächsten Vorsorge-Untersuchung mit dem Kinderarzt. Ebenso sollten Sie mit dem Kinderarzt sprechen, wenn die Schmerzen beim Zahnen ungewöhnlich stark sind (ein Anhaltspunkt ist andauerndes Schreien, ein untröstliches Kind).
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