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Sommer - Sonne - Planschbecken... davon können Kinder nie genug bekommen!

Sonne ist wichtig, damit sich im Körper das Vitamin D für Knochen, Zähne und Haare bilden kann. Sie kurbelt den Kreislauf an, erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut, aktiviert das Immunsystem und hilft somit beim Heilen.

Doch wir dürfen nicht vergessen, dass die Sonne nicht nur wärmt, sondern immer schneller auch verbrennt. Besonders gefährlich sind Sonnenbrände im Kindesalter, denn bis zur Pubertät ist die Haut noch sehr dünn. Kinderhaut hat einen Eigenschutz von ca. 7 Minuten. Sie ist also wesentlich empfindlicher und braucht daher einen besonderen Sonnenschutz.

Erst nach der Pubertät produzieren die Pigmente ausreichend Melanin. Dies ist ein Farbstoff, der wie ein Sonnenschirm verhindert, dass Zellen und damit genetisches Erbgut zerstört wird. Untersuchungen haben gezeigt, dass häufige Sonnenbrände im Kindesalter dazu führen können, dass sich verstärkt Muttermale bilden und damit das Hautkrebsrisiko steigt.

Ein Baby sollte der Sonne nicht ausgesetzt werden. Belasten Sie die Haut der Kinder nicht mehr als nötig mit Sonnencremes. Achten Sie lieber auf sonnengerechte Kleidung und nutzen Sie die schwächere Morgen- und Nachmittagssonne für Unternehmungen im Freien.

Welche Strahlen sind gefährlich?

Die Sonne schickt ein ganzes Bündel verschiedener Strahlen auf die Erde:

Gut die Hälfte dieser Strahlen kommt hier als sichtbares Licht an.

Über 40% sind Wärmestrahlen.

Die ultraviolette Strahlung ist für das menschliche Auge nicht sichtbar, sie ist aber besonders energiereich und wird im Zusammenhang mit ihrer Wellenlänge in drei Gruppen unterschieden.

Je kurzwelliger die Strahlung ist, desto stärker ist ihre gefährliche Wirkung. Glücklicherweise wird der größte Teil der UV-Strahlung durch die Erdatmosphäre zurückgehalten. Die wichtigste Rolle hierbei spielt die so genannte Ozonschicht, die wie ein riesiger Schutzschild den größten Teil der UV-Strahlen abwehrt.

Der gefährlichste Teil der UV-Strahlung, die UV-C-Strahlen werden praktisch vollständig, die UV-B-Strahlen bis auf einen kleinen Rest und die UV-A-Strahlen bis auf etwa 4 % durch die Ozonschicht absorbiert. Die Ozonschicht ist lebenswichtig, ohne sie würde alles Leben auf der Erdoberfläche durch die UV-Strahlung innerhalb kürzester Zeit zerstört werden.

  • UV-A-Strahlen [320 - 400 nm Wellenlänge]

    Sie dringen tief in die Haut ein und erreichen die Basalzellschicht, die für die Neubildung von Hautzellen zuständig ist.
    Zu viel UVA greift die Zellmembrane an, und es kann zu vorzeitiger Hautalterung, Faltenbildung und Sonnenflecken kommen. UVA bewirkt auch die Bräune.
     

  • UV-B-Strahlen [280 - 320 nm Wellenlänge]

    Sie verursachen die sofort sichtbare Hautschädigung, den Sonnenbrand. Außerdem regen sie die Bildung der schützenden Lichtschwiele an.
    Hoch dosierte UVB-Strahlung erhöht das Hautkrebsrisiko und schwächt das Immunsystem.
     

  • UV-C-Strahlen [100 - 280 nm Wellenlänge]

    Wird durch die Ozonschicht praktisch vollständig absorbiert.

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