Was brauchen Kinder?

Besonders kleine Kinder brauchen zärtlichen Hautkontakt und Augenkontakt zu zwei oder drei Bezugspersonen. Größere Kinder benötigen diesen Kontakt nicht weniger. Oftmals verringert sich der Körper- und Augenkontakt zwischen Eltern und Kind wenn es abgestillt, ein Geschwisterkind geboren wird oder wenn das Kind noch älter wird und das Teenager-Alter erreicht. 
Wichtig ist auch eine freundliche, abwechslungsreiche und belebte Umgebung, Geräusche wie Singen, Reden und Musik regen das Kind zum Denken an und fördert das Wachstum im Gehirn.

 

Kinder, die sich langweilen, werden alles tun, um ihre Langeweile zu vertreiben, auch wenn es dumm oder zerstörerisch ist. Sie nehmen lieber in Kauf, mit den unangenehmen Folgen Ihres Handelns konfrontiert zu werden, als dass gar nichts passiert. Ein Kind, das die Wahl hat zwischen "Nicht beachtet werden" und "ausgeschimpft werden", wird sich tatsächlich für Letzteres entscheiden.

Vielleicht haben Sie auch schon erlebt, dass Ihr Kind sich schlecht benommen hat und Sie es ausschimpfen und anstatt dass Ihr Kind schuldbewusst und reuig aussieht, entdecken Sie ein kleines Grinsen um seine Mundwinkel. Dieses kleine Lächeln nennt man in der Kinderpsychologie "Mona-Lisa-Lächeln". Der Grund für diese unangebrachte Erheiterung liegt darin, dass sich das Kind insgeheim darüber freut, Zuwendung (wenn auch in unangenehmer Form) zu erhalten.

Wenn Ihr Kind sich auffällig benimmt, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • langweilt es sich?
    • Lösung: Verschaffen Sie Ihrem Kind mehr Anregung, laden Sie z.B. die Freunde Ihrer Kinder ein oder schließen Sie sich einer Spielgruppe an. Besorgen Sie neues (altersgerechtes) Spielzeug und richten Sie eine Kiste mit Dingen her, die die Phantasie Ihres Kindes anregen (z.B. Verkleidungskiste).
  • fühlt es sich abgelehnt?
    • Lösung: Verbringen Sie etwas Zeit mit Ihrem Kind, in der Sie ihm Ihre uneingeschränkte, positive Aufmerksamkeit schenken, am besten verbunden mit Körperkontakt. Wenn Sie sich nicht entspannt und glücklich genug fühlen, um Ihrem Kind das Gefühl von Sicherheit zu geben, suchen Sie nach der Ursache und tun Sie etwas für sich.
  • will es Aufmerksamkeit?
    • Lösung: Achten Sie auf das beschriebene "Mona-Lisa-Lächeln", welches Ihnen zeigt, dass den wahren Bedürfnissen des Kindes mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.
      Bei ganz kleinen Kindern ist ein Tragetuch oder eine andere Babytrage nützlich, singen und reden Sie mit dem Kind.

Vater sein, Mutter sein heißt auch, etwas zusammen zu unternehmen

Wenn Sie Dinge gemeinsam mit Ihrem Kind erledigen, erleben Sie zusammen etwas und es entwickelt sich dabei oft ganz von allein ein Gespräch, das Ihnen viel über Ihr Kind verrät.

Erwarten Sie nicht, dass Ihre Tätigkeit abgeschlossen oder etwas erreicht wird

Wenn Sie Ihrem Kind den Gebrauch von Werkzeug oder das Abwaschen zeigen und erklären, dann wird es das ausprobieren wollen. Vergessen Sie dabei das ursprüngliche Ziel, die Arbeit zu erledigen und lassen Sie sich auf die gemeinsame Erfahrung ein. Meist verliert das Kind nach einiger Zeit das Interesse, so dass Sie die verlorene Zeit bald wieder aufholen können, während Ihr Kind nun sichtlich zufrieden etwas anderes macht.

Tun Sie nur Dinge gemeinsam mit Ihrem Kind, bei denen Sie sich wohl fühlen

Wenn Sie es nicht mögen, bei einer bestimmten Tätigkeit gestört zu werden, dann sollten Sie auch nicht versuchen, Sie gemeinsam mit dem Kind auszuführen. Auch sollten Sie nur Dinge gemeinsam tun, bei denen Sie nicht ein perfektes Ergebnis erwarten. Wenn Sie also Kekse backen und perfekt ausgestochene Formen erwarten, dann machen Sie das lieber ohne ihr Kind oder gehen Sie vom Anspruch des Perfekten ab und lassen Sie sich vom Charme und der Einzigartigkeit des Ergebnisses begeistern.

Genießen Sie es, solange es dauert!

Machen Sie sich bewusst, dass Sie nur eine kurze Zeit Ihres Lebens mit Ihrem Kindern so intensiv verbringen werden. Schon bald wollen sie ihre eigenen Wege gehen und Sie werden sehnsüchtig an die gemeinsam erlebte Zeit denken. Nutzen Sie daher viele Momente, in denen Ihr Kind zu Ihnen kommt und etwas mit Ihnen machen möchte!

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