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Kleinkind Top 10

  1. Trotzanfälle
  2. Positive Erziehung
  3. Sprechen lernen
  4. Trocken werden
  5. Urlaub mit Kind
  6. Kind klammert
  7. Grenzen setzen
  8. Wenn Kinder beißen
  9. Kinderbetreuung
  10. Start in den Kindergarten

 

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Einschlaf-Rituale

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Einschlafrituale

Rituale unterteilen für Kinder die Zeit, sie geben Orientierung und Sicherheit. Darüber hinaus kann ein Ritual das Band zwischen Eltern und Kind festigen, Nähe und Zuwendung bedeuten. Die Vorhersehbarkeit und Regelmäßigkeit eines Einschlafrituals kann für ein Kind großen Genuss bedeuten. Kleine, ebenso wie große Kinder legen großen Wert auf solche Routinen.

Erste Gute-Nacht-Rituale

Schon im ersten Lebensjahr entwickeln sich bestimmte Abläufe beim "Zubettbringen". Nicht selten werden diese Abläufe vom Baby vorgegeben, dass z-B. nur im Elternbett einschläft oder immer eine bestimmte Melodie hören muss, ...

Im Kleinkindalter können Eltern das Gute-Nacht-Ritual langsam neu gestalten.

 

Feste Bestandteile eines Gute-Nacht-Rituals sind das Anziehen der Schlafkleidung, das Putzen der Zähne und evtl. auch das Waschen bzw. Baden des Kindes.

Bei vielen Familien gehört ein Lied oder ein Buch dazu.

 

Gute Voraussetzungen schaffen

Für ein entspanntes Zubettgehen braucht man Zeit. Ideal ist es, wenn Sie ca. 90 min. vor der Schlafenszeit zuhause sind und spätestens 60 min. vor dem Schlafen zu Abend essen.

Wildes spielen und toben sollte vermieden werden - auch wenn Eltern manchmal glauben dass Kinder davon noch mal richtig müde werden, geht der Schuss meistens nach hinten los. Also besser eine ruhige Atmosphäre schaffen.

 

Erfahrungsgemäß kommen alle Kinder irgendwann darauf, dass sie mit "ich habe noch Durst" oder "ich muss mal" und ähnlichen Sätzen noch einmal einen Nachschlag an Aufmerksamkeit bekommen. Um das zu vermeiden, sollte man vorbeugen: ein bisschen Wasser ans Bett stellen, vorher noch einmal auf die Toilette gehen, ...

 

Vorschläge für Rituale:

Wo ist der Pyjama?

Jeden Abend fragen Sie Ihr Kind völlig ratlos nach seinem Pyjama und suchen vergeblich an verschiedenen Orten des Kinderzimmers. Ihr Kind - das genau weiß dass sein Pyjama an einem bestimmten Ort (z.B. unter dem Kuschelbären) ist - zaubert ihn dann triumphal hervor.

Die Laterne

Jeden Abend wird eine kleine Laterne im Zimmer angezündet / eingeschaltet. Dann wird die Zimmerlampe ausgeschaltet, ein Lied gesungen, die Laterne wieder ausgelöscht und eine gute Nacht gewünscht.

Der Bär kommt mit!

Dieses Ritual eignet sich besonders für Kinder die sehr ungern ins Bett gehen: Der Bär möchte nicht die Zähne putzen und nicht ins Bett gehen. Das Kind erhält den Auftrag, den widerspenstigen Bären ins Bett zu bringen. Es macht ihm vor wie man sich die Zähne putzt lässt und putzt dann dem Bären mit einer alten Zahnbürste die Zähne. Es zeigt dem Bären wie man einen Schlafanzug anzieht und zieht auch den Bären um. Aber der Bär mag nicht allein im Bett sein, darum legt sich das Kind dazu. Gemeinsam wird ein Lied für den Bären gesungen, dann heißt es "Psst" weil der Bär schon fast schläft. Nun müssen Mama und Papa nur noch leise aus dem Zimmer schleichen.

 

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