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Was kostet Kinderbetreuung?
Kinderbetreuung ist Vertrauenssache
Kriterien für die richtige Tagesmutter
Wie finde ich eine Betreuung ?
Autorin: B. Schniebel

Was kostet ein Babysitter:
Ein minderjähriger Babysitter ist meist günstiger als ein Volljähriger,
eine gelernte Erzieherin oder Kinderkrankenschwester teurer als jemand aus einem
anderen Beruf.
Es ist schwierig, Zahlen zu nennen denn oft hängt es auch davon
ab, wo man wohnt, wie viele Kinder betreut werden, in welchem Altern und zu
welcher Uhrzeit.
Wenn Sie etwas weiter außerhalb wohnen, kann man noch Fahrgeld anfallen.
Was kostet eine Tagesmutter:
Der Stundenlohn für eine Tagesmutter richtet sich nach ihrer Qualifikation ("anerkannte Tagesmutter") und ihrem Angebot. Bei einigen Tagesmüttern wird den Kindern mehr als nur Betreuung geboten: Regelmäßige Aktivitäten wie Musikschule, Englischunterricht, Reiten usw. werden durchgeführt.
Bei Tagesmütter und -väter Vereinen ist der Stundenlohn meist festgelegt, so dass es untereinander zu keiner unfairen Konkurrenz kommen kann.
Essensgeld bzw. Geld für Getränke ist meist nicht im Preis enthalten. Materialkosten und Kosten für Ausflüge oder Unterricht kommen evtl. hinzu. Windeln, Feuchttücher, Taschentücher,... und vielleicht auch das Frühstücksbrot, werden meist von den Eltern mitgebracht.
Auch bei Tagesmüttern gilt, sich auf einen Betrag zu einigen, der für beide Seiten tragbar ist. Wenn Sie mehr als ein Kind betreuen lassen, können Sie versuchen, über einen "Geschwisterrabatt" zu verhandeln.
Klären Sie außerdem, wie zusätzlich anfallende Betreuungszeiten (z.B. wenn Sie Überstunden machen, zum Arzt müssen, im Stau stehen, ...) bezahlt werden.
Bei geringem Einkommen, bei berufstätigen Alleinerziehenden und in einigen anderen Fällen kann die Übernahme der Betreuungskosten beim Jugendamt beantragt werden. Dieses übernimmt die Kosten aber nur bei "anerkannten" Tagesmüttern und meist bleibt eine kleine Eigenbeteiligung der Eltern/Mutter bestehen (z.B. Essensgeld).
Was kostet ein Kindermädchen / eine Kinderfrau:
Ein Kindermädchen bietet den Vorteil, dass sie direkt zu Ihnen ins Haus
kommt. Dies ist für die Kinder oft von Vorteil und erleichtert Ihnen als Eltern
die Organisation.
Seit April
2003 werden Minijobs bis zu 400,- €/Monat im Haushalt besonders
gefördert. Ausschlaggebend ist hier, dass die Arbeitnehmerin (hier also das
Kindermädchen) Tätigkeiten in einem privaten Haushalt übernimmt, die
normalerweise Familienangehörige ausführen. Sind diese Kriterien erfüllt,
gelten geringere Abgaben- und Steuersätze für Sie als Arbeitgeber. Darüber
hinaus gibt es individuell verschiedene Möglichkeiten, die Betreuung bei der
Steuer abzusetzen.
Genauere Informationen erhalten Sie auf den Seiten http://www.minijob-zentrale.de/ .


