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Kleinkind Top 10

  1. Trotzanfälle
  2. Positive Erziehung
  3. Sprechen lernen
  4. Trocken werden
  5. Urlaub mit Kind
  6. Kind klammert
  7. Grenzen setzen
  8. Wenn Kinder beißen
  9. Kinderbetreuung
  10. Start in den Kindergarten

 

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Beim Abschied sollten Sie sich grundsätzlich nicht heimlich davon stehlen, sondern Ihrem Kind klar sagen, dass Sie jetzt gehen. Verabschieden Sie sich liebevoll aber nicht wehmütig. Sagen Sie ihrem Kind, dass Sie es später wieder abholen werden. Rituale sind vielleicht hilfreich, so kann z.B. das Winken am Fenster beim Abschied zur festen Tradition werden. Wenn Sie Ihr Kind weinend zurück lassen müssen, rufen Sie ruhig nach 10 Minuten dort an - meist werden Sie hören, dass die Tränen versiegt sind, sobald Sie weg waren. Hinterlassen Sie Ihre Handynummer im Kindergarten, so haben Sie die Gewissheit, dass der Kindergarten Sie bei ernsthaften Problemen informieren kann.

An großen Abnabelungsproblemen sind meist beide Seiten beteiligt: Bezugsperson und Kind. Wenn Sie sich als Eltern(teil) mit dem Loslassen Ihres Kindes schwer tun, erschweren Sie ihm die Situation. Ihr Kinder spürt Ihre Gefühle und klammern dann um so mehr. Überlegen Sie, welche Ängste Sie haben, wenn Ihr Kind nicht bei Ihnen ist und machen Sie sich klar, dass die Erzieherinnen vermutlich schon viele Jahre länger Kinder betreuen als sie selbst es tun. Das Personal hat diesen Beruf erlernt und wird sicher gut auf Ihren Sprössling aufpassen.


Vielleicht sind auch Bindungsprobleme aus Ihrer eigenen Kindheit (z.B. unsichere Mutter-Kind-Bindung) die Ursache für Ihre Sorge. Ihr Kind muss sich nicht verlassen fühlen, wenn Sie nicht anwesend sind. Vielmehr kann es diese Zeit nutzen, seine Eigenständigkeit auszuprobieren und mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Es kann im Kindergarten Freundschaft zu Gleichaltrigen entwickeln, Spielkameraden für Verabredungen finden, Lieder und Spiele kennen lernen und viele andere schöne Dinge erleben.

 

Auch der Charakter des Kindes kann bei der Eingewöhnung erschwerend sein, z.B.wenn es  sehr schüchtern ist. Dann können die Erzieherinnen helfend zur Seite stehen oder eine Patenschaft durch ein älteres Kind vermitteln.

 

Vielleicht gibt es auch Probleme mit den Erzieherinnen. Vielleicht kommt das Kind mit dem Stil der Erzieherin nicht zurecht. Dann sollte es Gespräche zwischen Eltern und Betreuerin geben, in denen Konflikte besprochen und Lösungen gesucht werden.

 

Bei besonders großen Problemen: Vielleicht können Sie als Eltern auch morgens ein wenig länger bleiben und unter der Vermittlung Ihres Kindes an Aktivitäten teilnehmen (z.B. Morgenkreis). Eventuell können Sie Ihr Kind morgens auch zusammen mit einem Nachbarkind bringen.
Kontakte zu anderen Eltern und private Verabredungen mit Kindergartenkindern sind ebenfalls eine Hilfe.

 

Eines noch: Vermeiden Sie in der Anfangszeit zu viele Aktivitäten. Den meisten Kindern fällt es schwer, nach mehreren Stunden im Kindergartentrubel noch Motivation für Unternehmungen außerhalb des Hauses aufzubringen.

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Rubrik "Kinderbetreuung"

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