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Welche Kindergarten-Konzepte gibt es?
Auf den Kindergarten vorbereiten
Probleme bei der Eingliederung
Autorin: B. Schniebel
Die Konzepte von Kindergärten unterscheiden sich manchmal erheblich von einander. Neben den konfessionellen Einrichtungen der Kirchengemeinden gibt es meist städtische Kindergärten und private Kindergarten-Initiativen, mit jeweils verschiedenen pädagogischen Schwerpunkten. Zudem findet man immer mehr Einrichtungen wie "Waldkindergarten", "Spielzeugfreier Kindergarten", "Montessori-Kindergarten", "Rudolf-Steiner (Waldorf) -Kindergarten", "KiGa mit offenen Gruppen".
Sie sollten überlegen, mit welchem Kindergarten ihr Kind glücklich sein könnte und welches Konzept am ehesten Ihren Vorstellungen von Erziehung und Förderung übereinstimmt.
Wann ist mein Kind für den Kindergarten bereit?
Bezüglich der Einschulung gibt es ganz klare Vorgaben, Tests und sogar schulärztliche Untersuchungen, um herauszufinden, ob ein Kind schulreif ist. Beim Kindergarteneintritt gibt es meist nur grobe Voraussetzungen, was die Erwartung an die Reife des Kindes betrifft. So wünschen sich die Erzieherinnen, dass die Kinder "trocken" sind, allein zur Toilette gehen können, sprechen können und bereit sind, mit anderen Kinder Kontakte zu knüpfen. Nach Möglichkeit sollen sie auch weitgehend in der Lage sein, sich an- und auszuziehen (Jacke, Schuhe) um die Arbeit des Personals zu erleichtern.
Das Alter des Kindes bietet bei der Beurteilung der
Kindergartenreife nur einen unzureichenden Anhaltspunkt, da die
Entwicklung hier oft sehr unterschiedlich verläuft:
"Es gibt Zweieinhalbjährige, die sprachlich und sozial ebenso
kompetent und genauso gut abgenabelt sind, wie durchschnittliche
Dreieinhalbjährige".
[Quelle: Buch "4-6 Jahre, Entwicklungspsychologische
Grundlagen"]



