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Kleinkind Top 10
1. Trotzanfälle
2. Positive Erziehung
3. Sprechen lernen
4. Trocken werden
5. Urlaub mit Kind
6. Kind klammert
7. Grenzen setzen
8. Wenn Kinder beißen
9. Kinderbetreuung
10. Start in den Kindergarten
 
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Mein krankes Kind

krankes Kind

Kranke Kinder brauchen nicht nur Medizin aus der Apotheke: Ebenso wichtig für die Heilung ist die Zuwendung der Eltern. Verabreichen Sie Ihrem Kind also eine besonders große Portion Liebe und es wird sich schneller erholen.

 

Meist startet mit dem Kindergarten eine Zeit der Infekte und nicht selten löst eine Erkältung die andere ab. Gerade in den Wintermonaten könnten Eltern regelrecht ein Terminabonnement beim Kinderarzt buchen. Das Krankheitsrepertoire reicht meist von Schnupfen über Kopf- und Gliederschmerzen, Mittelohrentzündungen, Husten, ... bist zum Magen-Darm-Infekt. Nicht nur Eltern können in dieser Zeit ungeduldig werden sondern auch die kleinen Patienten hadern dann mit ihrem Schicksal.

 

Wie geht es Dir?

Es lässt sich Krankheiten doch auch ein klein wenig Positives abgewinnen. Es ist z.B. eine Gelegenheit über Gefühle und Befinden zu sprechen. Besonders kleine Kinder haben Schwierigkeiten, ihre Emotionen und Schmerzen mit Worten zu benennen, nehmen Sie sich daher ruhig ein wenig Zeit, die Gefühlslage ihres Kindes zu ermitteln. Nutzen Sie dazu z.B. ein Stimmungsbarometer.

Gefühlsbarometer
Ihr Kind kann mit einem einfachen Pfeil auf einer Karte auf ein Gesicht zeigen, das seiner aktuellen Gemütslage entspricht.

Zeigt Ihr Kind beispielsweise auf das traurige Gesicht, könnten Sie darüber sprechen warum es gerade traurig ist. Ist es vielleicht traurig weil ihm etwas weh tut oder weil es zu krank ist um spielen zu gehen? Ist es traurig weil die Medizin nicht gut schmeckt oder weil es eine vorangegangene Untersuchung beim Arzt noch nicht verarbeitet hat? Erwarten Sie kein tiefschürfendes Gespräch - schließlich ist Ihr Kind krank - aber trösten sie es und versichern sie ihm, dass dieses Gefühl vorüber geht. Es wird seine Besserung anhand der Stimmungskarte gut nachvollziehen können. Erklären Sie ggfs. die belastende Untersuchung oder was die eklige Medizin bewirkt, warum es sich elend fühlt und alles was es im Zusammenhang mit der Krankheit wissen möchte.

 

Alles was helfen kann

Der Durst-Deal

Oft ist es notwendig, dass das Kind viel trinkt z.B. weil es Fieber hat. Doch nicht immer verspürt das Kind ausreichend Durst. Da hilft ein kleiner Trick: Stellen Sie eine durchsichtige Trinkflasche oder ein Glas mit Wasser neben das "Krankenlager". Markieren Sie mit einem wasserfesten Stift je ein Drittel der Füllmenge. Vereinbaren Sie dass,  immer wenn der Wasserstand auf eine Markierung gesunken ist, eine kleine Überraschung wartet. Natürlich müssen Sie für dieses Vorgehen immer einen kleinen Notfallvorrat an Pixie-Büchern und kleinen give-aways wie Spielzeugautos, kleine Spielfiguren, usw. besitzen. Es kann aber auch als Überraschung dienen, wenn Sie eine Geschichte vorlesen oder eine neue Hör-CD aus dem Ärmel ziehen, die Sie spontan aus unserem Geschichten-Podcast erstellt haben.

 

Ein Herz sagt mehr als tausend Worte

Nähen Sie ein kuscheliges Herz - vielleicht gefüllt mit etwas Lavendel oder anderen Duftkräutern. Dieses Herz deponieren Sie für jedes Familienmitglied erreichbar in einer Schublade oder einem Regal. Wann immer es einem Familienmitglied nicht so gut geht, darf es dieses Herz nehmen und mit sich herumtragen, damit kuscheln, ...

 

Abkühlung

Wenn das Kind fiebert und schwitzt, sind Wadenwickel meist besser als Medikamente. Doch wenn der Kopf regelrecht raucht, ist bei Kindern das Eskimokissen der Hit: Stecken Sie das Kissen in eine Plastiktüte und legen Sie es für einige Minuten in den Gefrierschrank. Das bringt ein wenig Linderung!

 

Gut zu fuß

Egal was Sie über Akupressur und Massage wissen - eine liebevolle Fußmassage entspannt Ihren kleinen Patienten in jedem Fall und kann nie schaden. Auch andere Streicheleinheiten wie Rücken kraulen, über Stirn streichen oder einfach die Hand halten wirken oft Wunder.

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