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Kleinkind Top 10

  1. Trotzanfälle
  2. Positive Erziehung
  3. Sprechen lernen
  4. Trocken werden
  5. Urlaub mit Kind
  6. Kind klammert
  7. Grenzen setzen
  8. Wenn Kinder beißen
  9. Kinderbetreuung
  10. Start in den Kindergarten

 

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Eisprungkalender

Mein Kind klammert!

 

Autorin: B. Schniebel

 

Kinder werden mit ganz unterschiedlichen Temperamenten geboren. Manche Kinder sind neugierig und unabhängig, andere sind ängstlich und zurückhaltend. Besonders letztere sind für die Eltern nicht immer leicht zu handhaben. Sie hängen oft an Mamas Rockzipfel und bringen sich dabei selbst um die größten Freuden. Doch mit ein paar kleinen Tricks, bekommen Sie die Kleinen doch noch vom Rocksaumen!

Das Problem

Lara ist 2 Jahre alt und seit sie 8 Wochen alt ist, besucht ihre Mutter mit ihr eine Krabbelgruppe. Sie kennen die Kinder, die Mütter und auch die Räume. Trotzdem spielt Lara nicht mit den anderen Kindern, sondern klammert sich an das Bein der Mutter.
Erst kurz vor dem Abschied greift sie nach einem Spielzeug und beginnt neben ihrer Mutter auf dem Boden zu spielen.

Die Ursachen

Kinder wie Lara fühlen sich in Gruppen oft überfordert und unsicher. Das Klammern ist ein Zeichen, mit dem sie ausdrücken, dass sie sich unwohl fühlen und die Nähe und Sicherheit ihrer Mutter brauchen. Sie spüren außerdem, dass sie in Gesellschaft die Aufmerksamkeit der  Bezugsperson verlieren - das verstärkt die Unsicherheit.

Auch äußere Bedingungen können beim Kind Angst auslösen.
Fragen Sie sich:

  • Ist die Gruppe zu groß für mein Kind?
  • Sind die Kinder zu wild?
  • Ist der Raum zu groß?
  • Ist der Raum zu klein bzw. zu voll?
  • Ist es zu laut (Geräuschspielzeug etc.)?

Den Rahmen verändern

Viele dieser Bedingungen lassen sich nicht ändern aber mit ein paar kleinen Tricks, kann man schon Einiges verbessern:

  • Ihr Kind sollte ausgeschlafen und satt zu solch einem Treffen gehen.
  • Versuchen Sie, vor den anderen Kindern zum Treffen zu erscheinen, so kann sich Ihr Kind in aller Ruhe mit dem Raum und der Situation vertraut machen.
  • Treffen Sie sich mit einzelnen Kindern auch außerhalb der Gruppe. Wählen Sie dabei die ruhigeren Kinder, so dass erste kleine Freundschaften entstehen können.
  • Versuchen Sie ein Heimspiel, bei dem die Kindergruppe zu Ihnen nach Hause kommt. Vielleicht ist Ihr Kind dort entspannter.
  • Sorgen Sie für Rückzugsmöglichkeiten während des Treffens oder gehen Sie frühzeitig, damit Ihr Kind sich von den vielen Reizen erholen kann.

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