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Kinofilm "Prinzessin Lillifee"

Lillifee

Seit dem 26.03.2009 ist endlich "Prinzessin Lillifee" im Kino zu sehen. Scharen kleiner rosafanatischer Mädchen (und übrigens auch Jungen) haben diesen Moment herbei gesehnt. Ab dem 25. September 2008 gibt es den Film nun auch auf Video!

 

Auch in unserem Kinderzimmer wird seit Jahren im Lillifee-Design dekoriert, sind entsprechende CD's zu hören und auf dem Bett meiner Tochter thront sogar ein übergroßes Double der Prinzessin. Also ließen wir es uns nicht nehmen, der Einladung zur Preview zu folgen.

 

Ausgerüstet mit einer Tüte Popcorn und viel Vorfreude kamen wir in den Genuss eines farbenfrohen Spektakels und wie immer haben es die Zeichner von Lillifee verstanden genau das richtige Maß an bunten Farben und schönen Formen zu präsentieren ohne ins Kitschige abzudriften.

 

Sofort fiel meiner Tochter - in diesem Fall als 5-jährige Kinokritikerin unterwegs - auf, dass die kleine Prinzessin die Haare etwas kürzer trägt und ein klein wenig älter wirkt.

Die Stimme von Sissi Perlinger ist - anders als bei den bisherigen CD's - im Film nicht dabei. Die Stimmen aller Figuren sind aber gut passend zu den Charakteren ausgesucht und haben meiner Tochter besonders gut gefallen.

 

Allein das Betreten von Lillifees riesigem begehbaren Kleiderschrank rief bei meiner Tochter Juchzer und bei mir stillen Neid hervor - so viele schöne Kleider!

Wie immer mit dabei: Pupsi das Schwein! Es sorgt mit seinen kleinen Unverschämtheiten abwechselnd für Lacher oder auch für ernstes Kopfschütteln der kleinen Prinzessinnen-Fans.

Nur die Musik gibt es zu kritisieren: Die Texte und Melodien waren mir für kleine Kinder zu komplex, zu wenig eingängig und so manche Strophe ließ es an sauberen Reimen vermissen. Aber vielleicht ist das auch eine Frage des Alters und des Geschmacks.

 

Kinderfilme versuchen oft auch die Eltern zu begeistern und bauen Witze und Figuren ein, die Väter und Mütter bei Laune halten. Darauf wurde bei Lillifee verzichtet, wovon die Kleinen profitieren, was aber bei Mama und Papa schon mal für einen Blick auf die Uhr sorgen kann. Ich finde diesen Verzicht in Ordnung denn dadurch ist Lillifee auch schon für ganz Kleine als Einstieg in die Kinowelt oder für größere Kinder als erster Kinobesuch ohne Eltern uneingeschränkt zu empfehlen.

 

Zur Handlung

Zunächst scheint alles in bester Ordnung als Lillifee ihren Tag beginnt, erst ihre Frühstücksmilch und dann das ganze Reich in rosa umfärbt und mit Pupsi über ihr Land "Rosalien" fliegt. Auch die anderen Feen starten in einen ausgelassenen Tag und veranstalten ein Wettfliegen. Dabei geht es nicht immer ganz fair zu und auch die Elfen des Landes bleiben dabei nicht ganz unbeschadet. Als Bauern und Fischer versuchen sie über die Runden zu kommen doch immer wieder werden sie Opfer der Rücksichtslosigkeit der Feen. Lillifee ahnt von all dem nichts und ist schließlich sehr überrascht als sie zufällig erfährt dass sie als Prinzessin des Landes nicht so beliebt ist wie sie immer dachte. Die Elfen wollen in das Nachbarland umziehen, wenn Lillifee es nicht schafft die anderen Feen zu rücksichtsvollem Verhalten zu erziehen.

Sie macht sich sogleich ans Werk die Situation zu verbessern doch muss sie bald feststellen dass die anderen Feen unter einander sehr zerstritten sind und mit einander konkurrieren - ein gemeinsames Handeln scheint kaum möglich.

Vor lauter Kummer kann die kleine Prinzessin nur noch Dornen statt Blumen und Motten statt Schmetterlingen zaubern.

Aber mit einer List bringt Lillifee die Feen dazu, für ein gemeinsames Musical zu proben: Jede Fee denkt sie würde als einzige auftreten.

Natürlich fliegt der Schwindel noch vor der Vorstellung auf.

 

Und mehr wird hier nicht verraten!

 

 

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