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Softdrinks - Weichmacher für die Knochen?

Heidelberg/Berlin, 10. 02 2009: Der häufige Konsum von
Softdrinks wird vermehrt mit verschiedenen Gesundheitsproblemen in
Zusammenhang gebracht. Dabei sollen sie nicht nur dick machen,
sondern auch für weichere Knochen bei Jugendlichen verantwortlich
sein. Verschiedene Studien haben inzwischen den Einfluss von
Softdrinks auf Ernährung und Gesundheit untersucht.
PhytoDoc
ging der Sache auf den Grund:
„Jugendliche, die häufig Softdrinks trinken, scheinen weniger
mineralhaltige – und damit weniger stabile – Knochen zu haben“,
erläutert Dr. Gunda Backes, Ernährungsexpertin bei PhytoDoc. Das
zeigt eine aktuelle Studie des FKE (Forschungsinstitut für
Kinderernährung). Die publizierten Daten stammen aus der
DONALD-Studie (DOrtmund Nutritional and Anthropometric
Longitudinally Designed Study) des Instituts.
Weitere Ergebnisse der DONALD-Studie weisen zudem darauf hin, dass
möglicherweise nicht allein die Softdrinks, sondern der Verzehr von
Softdrinks und (Frucht-)Säften insgesamt das Körpergewicht
beeinflussen könnte. Als einen möglichen Grund nennen die Forscher,
dass zuckerhaltige Getränke – trotz der enthaltenen Kalorien – den
Hunger nicht so sehr zu stillen scheinen wie feste Nahrung.
„Neuen Studien zufolge kann sich der häufige Konsum von Softdrinks
ungünstig auf die Gesundheit von Jugendlichen auswirken. Eine
abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, in der auf
zuckerhaltige Getränke weitestgehend verzichtet wird, kann
Osteoporose und Übergewicht vorbeugen“, so Dr. Gunda Backes. Fazit:
Softdrinks sollten daher nur gelegentlich und nicht als Durstlöscher
getrunken werden!
Softdrinks erfreuen sich bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
zunehmender Beliebtheit. 84 Prozent aller Jugendlichen im Alter von
12 bis 17 Jahren trinken Softdrinks. Jungen konsumieren davon in
allen Altersklassen mengenmäßig mehr als Mädchen – beinahe dreimal
so viel (mit 250 ml pro Tag versus 86 ml pro Tag). Die tägliche
Energiezufuhr durch Softdrinks lag bei den Jungen insgesamt mit 189
kcal über der der Mädchen mit 101 kcal. Das sind die Ergebnisse der
EsKiMo (Ernährungsstudie als KiGGS-Modul) von 2007, einer Teilstudie
des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS) des
Robert-Koch-Institutes.
Weitere Informationen zu diesem Thema sowie Trinkempfehlungen für
Jugendliche, finden Sie unter:
http://www.phytodoc.de/news/



