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Erstausstattung: Stillzubehör

Stillkissen + Stillbuch
Ein Stillkissen ermöglicht eine entspannte Haltung
beim Stillen. Die Schultern entspannen sich, weil sie nicht das
Gewicht des Kindes tragen müssen, dadurch wird der Milchfluss
verbessert und Verspannungen im Nackenbereich der Mutter vorgebeugt.
Außerdem eigenen sich Stillkissen schon in der Schwangerschaft
hervorragend beim Sitzen als Stütze im Rücken und beim
Schlafen zum
Lagern der Beine bzw. Stabilisieren der Seitenlage.
Das Baby kann
später im zusammengeklappten Stillkissen schlafen und so gegen
Wegrollen gesichert werden.
Bei Stillkissen gibt es verschiedene Größen. Ein großes Kissen bietet viele Möglichkeiten ist jedoch auch sperrig und evtl. sehr warm am Körper. Ein kleineres Kissen ist handlicher, evtl. aber nicht so bequem und vielseitig.
Achten Sie beim Kauf auf die Füllung: Es gibt
Kissen die mit Dinkel oder anderen Naturstoffen gefüllt sind. Das
muss nicht immer bedeuten, dass sie besser sind als solche mit
Kunststoffkügelchen denn auch natürliche Stoffe können mit
Pestiziden und Schadstoffen belastet sein.
Egal womit auch immer Ihr
Kissen gefüllt sein soll, vergewissern Sie sich, dass es auf
Schadstoffe geprüft ist (Ihr Kind liegt direkt auf dem Kissen und
atmet dort ein), sich leicht reinigen lässt (Bezug) und evtl.
nachgefüllt werden kann, wenn die Füllung durch die Benutzung
verdichtet ist.
Ein Stillbuch gibt immer dann Rat, wenn sich
Situationen verändern, das Kind nicht richtig trinken mag, die Brust
entzündet ist usw..
Wie stillt man z.B. ein Kind, das
Schnupfen hat
nicht durch die Nase atmen kann? Was hilft gegen wunde Brustwarzen?
usw.
Diese Fragen treten bevorzugt am Wochenende oder nachts auf - da ist
es gut, wenn man einen Ratgeber zur Hand nehmen kann.
Der
Klassiker unter den Stillbüchern ist "Das
Stillbuch" von Hannah Lothrop. Sie können es bei
amazon
auch gebraucht kaufen oder vielleicht in Ihrer Bücherei ausleihen.
Milchpumpe
Die meisten Apotheken verleihen elektrische Milchpumpen. Leider sind die Modelle oft veraltet. Neuere Geräte sind den aktuellen Erkenntnissen über Stillen, Milchproduktion usw. angepasst und meist auch schonender für die Brustwarzen - manchmal verleihen Stillberaterinnen gute Geräte.
Manuelle Handpumpen sind in Apotheken und oftmals bei Hebammen und Stillberaterinnen zu auszuleihen. Bewährt haben sich die Pumpen von Medela und Avent.
Man kann die Milch auch ohne Pumpe einfach mit der Hand ausstreichen. Dies dauert evtl. etwas länger und muss mit entsprechenden hygienischen Vorkehrungen einhergehen, ist aber mit etwas Übung ebenso effektiv.
"Notfallzubehör": z.B. Thermometer, Windsalbe, Kinderpflege & -krankheiten-Buch
Kaum zu Hause, können schon die ersten Probleme auftreten. Am Besten rufen Sie dann die Hebamme an, die bei Ihnen die Nachsorge durchführt oder in Ihrer Entbindungsklinik. Ist diese nicht zu erreichen oder die Tageszeit sehr ungünstig, sollten Sie einen Ratgebern über Kinderpflege und Kinderkrankheiten zu Rate ziehen können. Schaffen Sie sich ein solches Buch rechtzeitig an, außerdem sollten Sie ein digitales Fieberthermometer, sowie "Windsalbe" & Fencheltee und ein kleines Dinkelwärmekissen (beides gegen Baby-Bauchweh) im Haus haben.
Buchtipp: "Kinderkrankheiten" von Helmut Keudel



