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Frühgeburt – was nun?

Der erste Blick auf ihr frühgeborenes Kind ist für viele Eltern ein Schock. So gar nicht entspricht ihr Baby dem, was man sich landläufig unter einem Neugeborenen vorstellt. Nicht nur, dass es klitzeklein ist, extreme Frühchen haben dazu ein greisenhaftes Aussehen, ihre Haut ist papieren und durchsichtig, ihre Augen meist noch geschlossen, Ohren und Nasenknorpel nicht selten unausgebildet. Die Schläuche und Kabel an die ihr Kind angeschlossen ist und die unablässig kurvenschreibenden und fiepsenden Überwachungsmonitore machen vielen Eltern Angst.
In den Perinatalzentren wird man Sie ermuntern, so schnell wie möglich Kontakt zu ihrem Kind aufzunehmen. Meist dürfen die Eltern die Kinder jederzeit besuchen, mit ihnen sprechen, sie streicheln und wenn es der Zustand des Kindes zulässt, auch mit ihnen kuscheln („känguruhn“).
Sie können ihrem Kind Geschichten erzählen, Lieder summen, das Händchen halten und man wird Sie auch bald in die Pflege des Kindes einbinden (Fieber messen, Windeln wechseln, Mund auspinseln, das Kind baden, vielleicht sogar Nahrung sondieren). Nutzen Sie jede sich bietende Möglichkeit, bei Ihrem Kind zu sein. Es braucht Ihre Nähe.
"Probleme in der Schwangerschaft"Wichtiger Hinweis zu medizinischen Themen: Dieser Artikel und andere Texte mit medizinischen Inhalten bei www.hallo-eltern.de sind keine ärztlichen Ratschläge und erheben weder Anspruch auf Richtigkeit noch auf Vollständigkeit. Sie ersetzen nicht den Arztbesuch! Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Symptomen stets an Ihren Arzt. |
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