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zu früh geboren im Inkubator

In Deutschland werden jährlich ca. 50.000 Kinder vor der Ende der 37. SSW und somit zu früh geboren.
Bei 8.000 dieser Frühchen beträgt die Schwangerschaftsdauer sogar nur weniger als 30 Wochen.
Bei ca. 1.000 Extremfrühchen liegt der Geburtstermin zwischen der 24. und der 25. Schwangerschaftswoche

Was sind die Ursachen für Frühgeburten? 

In vielen Fällen ist eine genaue Ursache für die Frühgeburt nicht mehr feststellbar. Als Risikofaktoren gelten Vorerkrankungen der Mutter wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzleiden. Auch während der Schwangerschaft auftretende Probleme wie Gestose, Infektionen, Muttermundschwäche, vorzeitige Wehen, vorzeitiger Blasensprung gelten als mögliche Auslöser. Psychische und psychosoziale Probleme der Mutter wie Angst, Stress, Probleme in der Partnerschaft können auch die Ursache sein. Infektionen im Muttermund konnten ebenfalls häufig als Auslöser festgestellt werden.

 

Wie kann man Frühgeburten vorbeugen?

Die beste Vorbeugung gegen eine vorzeitige Geburt ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt. Treten Probleme auf, so wird in den meisten Fällen Bettruhe verordnet. Oft wird mit wehenhemmenden Infusionen oder Tabletten (Tokolyse) behandelt. Sollte die Frühgeburt nicht mehr aufzuhalten sein kommt es zur Gabe eines Medikaments welches die Lungenreife beschleunigt.
Es ist in diesem Falle unbedingt anzuraten, eine Klinik mit angeschlossener Frühchen-Intensivstation zu wählen. So kann ein riskanter Transporte nach der Geburt für das Neugeborene vermieden werden. Auch die Mutter hat dann die Möglichkeit, ihr Kinder jederzeit zu besuchen.

 

Wenn Sie akut von einer Frühgeburt bedroht sind, können Sie unter www.halte-durch-mama.de - Frühgeburt Hilfe und Erfahrungsaustausch finden.

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Wichtiger Hinweis zu medizinischen Themen:
Dieser Artikel und andere Texte mit medizinischen Inhalten bei www.hallo-eltern.de sind keine ärztlichen Ratschläge und erheben weder Anspruch auf Richtigkeit noch auf Vollständigkeit. Sie ersetzen nicht den Arztbesuch! Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Symptomen stets an Ihren Arzt.

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