Verbote in der Schwangerschaft
Kaum ist der Schwangerschaftstest positiv, kommen die Fragen und Unsicherheiten, was jetzt noch erlaubt ist. Gewohnheiten die bis eben noch selbstverständlich waren, werden plötzlich hinterfragt: "Darf ich meine Haare färben?", "Kann ich noch Sushi essen?", "Was schadet dem Kind jetzt?"
Die häufigsten Fragen von Schwangeren zu Ernährung und Lebensstil in der Schwangerschaft finden Sie hier beantwortet. 

Nahrungsmittel + Ernährung in der Schwangerschaft

Alkohol

Dass Alkohol in der Schwangerschaft dem Kind schaden kann, ist den meisten Eltern bekannt. Strittig ist jedoch weiterhin, ob es in geringen Maßen (kleines Glas Sekt zum Geburtstag usw.) unproblematisch ist. Die meisten Experten raten in der Schwangerschaft zu absoluter Abstinenz. Schon bei wenig Alkoholgenuss in der Schwangerschaft kann die Intelligenz und die Entwicklung des Babys negativ beeinträchtigt werden. Größere Mengen Alkohol oder Hochprozentiges können sogar lebenslang schwere Schäden beim Ungeborenen verursachen.

Wenn Sie die Schwangerschaft noch planen, sollten Sie am Besten schon vorher auf Alkohol verzichten, so erhöht sich auch die Chance, schwanger zu werden.
Falls Sie jedoch in den ersten zwei Schwangerschaftswochen Alkohol zu sich genommen haben weil Sie von Ihrer Schwangerschaft noch nichts wussten, können Sie beruhigt sein: Ihr Baby war in dieser Zeit noch nicht mit Ihrem Blutkreislauf verbunden.

Problematisch wird es, wenn aus medizinischen Gründen ein Medikament verschrieben wird, das Alkohol enthält - dies ist oft bei Tropfen der Fall. Hier muss mit dem Arzt Nutzen und Risiko abgewogen werden, wenn die Medikamente nicht in einer anderen Darreichungsform verfügbar sind.

 

Kaffee, Tee, Cola

Koffein und Teein erhöhen die Gefahr einer Fehlgeburt doch in geringer Menge sind sie kein Problem. Ein bis drei Tassen Kaffee, Tee oder Cola am Tag (insgesamt) sollten Ihrem Kind nicht schaden.

Auf grünen Tee hingegen sollte in der gesamten Schwangerschaft verzichtet werden. Er wirkt der Folsäure entgegen und kann zu Fehlentwicklungen und Organschäden beim Ungeborenen führen.

 

Süßstoff & Co

Süßstoffe in Getränken (auch Softdrinks) sollten in der Schwangerschaft gemieden oder nur in geringen Mengen konsumiert werden. Aspartam und Saccharin sind in für Menschen ungesund, in größeren Mengen waren sie im Tierversuch sogar giftig. Diese Süßstoffe sind auch in Diätnahrungsmitteln wie Joghurt etc. zu finden. Wenn Sie also in der Schwangerschaft nicht zu viel Gewicht zulegen wollen, sollten Sie nicht durch Süßstoffe in Diätnahrung Kalorien sparen sondern sich lieber ausgewogen ernähren.

 

Roher Fisch, rohes Fleisch, Eier etc.

Die Gefahr, die in rohen Nahrungsmitteln und nicht durchgebratenem Fleisch lauert heißt "Toxoplasmose". Ca. 80% unserer Bevölkerung hat diese Erkrankung bereits durchgemacht und ist daher dagegen immun. Um sicher zu gehen, ob Sie schon einmal Toxoplasmose hatten, können Sie sich beim Arzt testen lassen. Doch auch wenn Sie gegen Toxoplasmose immun sind, müssen Sie mit Rohmilchprodukten (Rohmilchkäse) zurückhaltend sein. In Rohmilch können Listeriosebakterien sein, die für das Baby schädlich sind. Käse aus pasteurisierter Milch ist hingegen ungefährlich. Lassen Sie sich an der Käsetheke beraten.

 

Vitamine

Schwangere wollen Sich gern gesund ernähren, viele greifen zu Vitaminpräparaten. Einiges ist sinnvoll (Folsäure, Jod) doch alles sollte richtig dosiert werden. Zu viel Vitamin A kann z.B. beim Neugeborenen Schäden an Gesicht, Herz oder Gehirn verursachen. Nahrungsmittel die viel Vitamin A enthalten (z.B. Leber) sollten Sie in der Schwangerschaft besser streichen.

 

Erdnüsse und andere bekannte Allergieauslöser

Nach einer Studie kann die Veranlagung zu Allergien bereits in der Schwangerschaft beeinflusst werden. Demnach sollen Nahrungsmittel, die als Allergie auslösend bekannt sind (z.B. Erdnüsse) in der Schwangerschaft und Stillzeit gemieden werden, dadurch verringert sich das Risiko einer Allergie beim Kind.

 

 

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