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Medizin und Diagnostik

"Alles rein pflanzlich!" - Heilkräuter & Co

Mittel die rein pflanzlich sind (Baldrian, Johanniskraut, ...) werden von Schwangeren oft als ungefährlich eingestuft. Jedoch ist nicht jede Pflanze für Schwangere unbedenklich. Sie sollten auch bei natürlichen Mitteln, Extrakten und Ölen genauso kritisch sein wie bei Medikamenten. Lesen Sie dazu auch unsere Seite "Öle und Kräuter in der Schwangerschaft" mit einer Liste kritischer Mittel.

Schmerzmittel

Man kann natürlich keine Medikamentenstudien mit schwangeren Frauen machen. Daher weiß man eigentlich auch nicht genau, was die Einnahme von Paracetamol, Aspirin, Ibuprofen, etc. beim Kind bewirkt. Fest steht jedoch, dass Ihr Kind diese Medikamente über Ihr Blut aufnimmt. Die für Erwachsene bekannten Nebenwirkungen und Risiken gelten daher auch für das Ungeborene, welches einen viel empfindlicheren und noch unfertigen Organismus hat. Vermeiden Sie Medikamente besonders in der Zeit zwischen der dritten und dreizehnten Schwangerschaftswoche: In dieser Zeit werden die Organe des Kindes gebildet.

Wenn Sie regelmäßig auf die Einnahme von Medikamenten (Insulin, Hormone, ...) angewiesen sind, sollten Sie diese nicht einfach absetzen. Besprechen Sie mit Ihrem Gynäkologen ob und in welcher Dosierung Sie Ihre Medizin weiter nehmen sollen. Manchmal ist es sinnvoll auf ein anderes Präparat umzusteigen.

Röntgen

Hier ist die Angst von Schwangeren besonders groß. Inzwischen ist die Strahlendosis bei modernen Röntgengeräten sehr gering. Sollte eine Aufnahme also unumgänglich sein, können Sie bei modernen Geräten und mit einer Bleischürze die Strahlung gering halten. Im ersten Drittel der Schwangerschaft sollten Röntgenaufnahmen möglichst vermieden werden.

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