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Geburt einleiten oder lieber abwarten?

Geburtseinleitung, Wehencocktail, Wunschkaiserschnitt
Die letzten Wochen der Schwangerschaft zehren besonders an den Nerven: Das Liegen ist Nachts unbequem - überall drückt der Bauch - jede einfache Bewegung (z.B. Socken anziehen) wird zur olympischen Disziplin und obendrein die unerträgliche Warterei auf die Wehen oder den Entbindungstermin. Es kann jeden Moment losgehen und sie leben wochenlang "auf Abruf". Zuletzt wollen Sie vielleicht nur noch Eines: entbinden!
Ein Baby wählt den Zeitpunkt der Geburt selbst. Wie dies geschieht, ist noch weitgehend ungeklärt aber offenbar wissen Babys von ganz allein, wann sie "fertig" sind und lösen dann die Wehen aus - ganz ohne wehenfördernde Mittel.
Doch viele Frauen wollen nicht warten - schon gar nicht über den
errechneten Geburtstermin hinaus. Sie greifen zum Wehencocktail oder
bitten um die Einleitung der Geburt.
Doch: Nur weil Sie bereit sind, muss es Ihr Kind noch
lange nicht sein. Für gewöhnlich sollten gute Gründe für die Einleitung der
Geburt vorliegen, wie z.B. die Größe des Kindes, Überschreitung des
Geburtstermins über 10 Tage...
Eingeleitete Geburten enden sehr viel häufiger mit einem
Kaiserschnitt, als natürlich eingetretene.
Einleitung der Geburt mit Prostaglandine
Bei einer Geburtseinleitung wird meist ein Vaginal-Zäpfchen eingeführt. Es enthält Prostaglandine, welches Wehen auslöst. Dass Sie nach dieser Maßnahme schon bald Ihr Kind in den Händen halten ist jedoch ungewiss. Meist heißt es "warten". Vermutlich wird man Sie auffordern, sich viel zu bewegen und zwischendurch immer mal wieder ein CTG machen. Doch kann es auch nach mehrmaliger Gabe von Prostaglandien durchaus noch bis zum nächsten Tag oder gar länger dauern, bis die Wehen wirklich einsetzen.
Rubrik "Geburt"Angst vor der Geburt (Geburtsangst)
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