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Badespaß im Winter
Autorin: B. Schniebel

Wenn das Wetter schlecht ist und die Kinder viel Zeit im
Haus verbringen, brauchen die Kleinen unbedingt etwas
Abwechslung.
Für den Tierpark ist es vielleicht zu kalt, im
Indoorspielplatz ist es zu voll und beim IKEA-Ballpool
waren Sie schon? Dann heißt es "Schiff ahoi" in der
Badewanne!
Ja, Sie haben richtig gelesen: Ihre Badewanne ist genau der
richtige Ort, um Kinder am späten Nachmittag für mindestens eine
Stunde gut zu beschäftigen! Wasser ist nämlich nicht nur zum
Waschen da, sondern auch zum Plantschen, und für ein warmes Bad
gibt es unzählige Spielideen.
Sie können mit Ihrem Kind gemeinsam baden gehen oder die Gunst
der Stunde nutzen und das Badezimmer putzen - das bleibt Ihnen
überlassen. Auf jeden Fall wissen Sie nun genau, wo Ihr Kind
gerade ist und wenn Sie ab und zu etwas warmes Wasser nachlaufen
lassen, kann der Spaß einige Zeit andauern. Bitte bleiben Sie
aber zur Sicherheit in unmittelbarer Nähe Ihres Kindes - auch
wenn es schon etwas größer ist. Eine rutschfeste Gummimatte
(immer gut reinigen!) verhindert, dass Ihr Kind ausrutscht.
Bade-Ideen
- Lassen Sie nur so viel Wasser wie nötig ein, sodass Ihr
Kind auch bäuchlings noch darin spielen kann. Lassen Sie Ihr
Kind geeignetes Spielzeug aus seinem Zimmer aussuchen, das
es mit ins Wasser nehmen kann, z.B. einen Ball, ein Boot,
eine Gießkanne, ...
Schön viel Schaum zu Beginn ist Tradition! Nehmen Sie etwas Schaum auf die Hand und pusten Sie ihn dann in die Luft. Kleine Kinder werden sich amüsieren, größere Kinder werden es mit Begeisterung nachahmen. Auch Seifenblasen machen in der Wanne viel Spaß. - Wenn der Schaum verschwunden ist, üben Sie mit Ihrem Kind "Blasen blubbern": Mit dem Mund die Wasseroberfläche berühren und tüchtig blubbern - das macht auch Erwachsenen gute Laune!
- Wasser lässt sich wunderbar umfüllen - von einem Becher in den anderen und wieder zurück ...
- Ein Wasserstrahl kann auch kitzeln: Gießen Sie aus einer kleinen Gießkanne oder einem Becher punktuell Wasser über den Rücken Ihres Kindes - das fördert auch die Wahrnehmung.
- Schaum aus der Tube: Von Tinti gibt es Schaum aus der Sprühdose zu kaufen (Drogerie). Er ist fest wie Rasierschaum aber sanft zur Kinderhaut. Sprühen Sie Ihrem Kind davon etwas auf die Hand und lassen Sie es Körperteil für Körperteil damit einschmieren: Fördert die Wahrnehmung und macht viel Spaß! Ein Foto vom eingeschäumten Kind - vielleicht sogar mit Schaumfrisur - ist natürlich Pflicht.
- Ein kleiner Handspiegel und eingeschäumte Haare inspirieren auch Haarwaschmuffel zu lustigen Frisur-Kreationen.
- Viele Puppen mit Kunststoffkörper können mit in die Wanne gehen - die müssen natürlich auch gewaschen werden, schwimmen lernen, tauchen, usw.
- Wasserpistolen und Spritzen in der Badewanne: Sie sollten den Wischmopp schon einmal bereit stellen! Beim Befüllen von Spritzen lernen Kinder, einen festen Ablauf einzuhalten: Spritze leeren, unter Wasser halten, aufziehen, über Wasser entleeren. Was Erwachsenen einfach erscheint, ist für kleine Kinder mit großer Konzentration und Koordination verbunden.
Tipps zum Haare waschen ohne Tränen:
Viele Kinder mögen keine Haare waschen. Sie wehren sich, weinen, schreien - Stress für alle Beteiligten. Es gibt ein paar Tricks, die Ihnen in solchen Situationen vielleicht helfen.
- Lassen Sie Ihr Kind die Wassertemperatur prüfen, bevor Sie die Haare duschen.
- Wenn Ihr Kind kein Wasser im Gesicht haben mag, kann es sich einen trockenen Waschlappen über das Gesicht halten. Trocknen Sie das Gesicht gleich danach mit einem Handtuch ab.
- Lassen Sie größere Kinder versuchen, den Duschkopf selbst zu halten, während Sie die Haare spülen - so hat Ihr Kind die Kontrolle und ängstigen sich weniger.
- Bei kleinen Kindern mit wenig Haaren reicht es oft aus, diese mit einem Waschlappen nass zu machen und auszuwaschen.



