15 Konzentrationsübungen für Kinder

Konzentration und Merkvermögen können trainiert werden wie ein Muskel am Körper. Wer seinem Kind jede Überlegung erspart und Antworten vorweg nimmt während das Kind noch überlegt, tut seinem Kind keinen Gefallen. Fordern Sie statt dessen sein Nachdenken, lassen Sie Zeit zum Überlegen und helfen Sie erst dann wenn das Kind wirklich nicht weiter kommt. 
Diese Übungen helfen, das Merkvermögen und die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen.

Die durchschnittliche Konzentrationsspanne von Kindern:
 
  • 5-7 Jahren etwa 15 Minuten,
  • 7-10 Jahren 20 Minuten,
  • 10-12 Jahren 20-25 Minuten und
  • 12-14 Jahren 30 Minuten

[Quelle: Arbeitsblätter Stangl-Taller]

 

1. Zahlenkette (Merkvermögen)

Nennen Sie Ihrem Kind eine Zahl die es sich merken soll, z.B. 18. Am nächsten Tag fragen Sie die Zahl ab und fügen eine weitere Ziffer hinzu die es sich merken soll, z.B. 7. Weiß Ihr Kind am nächsten Tag noch 187 dann fügen Sie die nächste Ziffer hinzu, z.B. 3. Verfahren Sie immer so weiter - wie viele Ziffern kann sich Ihr Kind wohl merken?

 

2. Fingerübung

Diese Übung zum Gehirnjogging ist schnell und einfach überall durchführbar. Hierbei werden die Koordination und die Konzentration gefördert. Man tippt mit der Spitze des Daumens jeweils auf die Fingerspitzen der restlichen Finger der jeweiligen Hand.

Hier beginnt man mit dem Zeigefinger, geht die Reihe bis zum kleinen Finger durch und tippt dann den gesamten Rückweg bis zum Zeigefinger erneut. Dies führt man mit der linken und rechten Hand nacheinander durch, um einen niedrigen Schwierigkeitsgrad zu erhalten.

Richtig schwierig wird es dann, wenn man diese Übung mit beiden Händen gleichzeitig durchführt und das auch noch in verschiedenen Richtungen oder jeweils auf verschiedenen Fingern auf der Hand. 

 

3. Einfach mal still halten

Diese Konzentrationsübung klingt einfach, verlangt den Kindern aber viel ab. Aufgabe ist es, eine festgelegte Zeit lang still zu sein und einfach nur dazusitzen. Still sein können ist ein wesentlicher Bestandteil der Konzentrationsfähigkeit. Es ist ratsam, zuerst eine kleine Zeitspanne zu wählen und diese Schritt für Schritt zu erweitern.

 

4. Wie viele Schritte?

Diese Übung klingt zwar einfach in der Umsetzung, ist es aber nicht: Man zählt beispielsweise bei einem Spaziergang seine Schritte. Verzählt man sich, beginnt man wieder von vorne.

Auch hier ist eine Steigerung des Schwierigkeitsgrades möglich: So wird nur jeder zweite, jeder dritte… Schritt gezählt. Und richtig schwierig wird es dann, wenn man sich gleichzeitig mit jemandem unterhält und die Schritte im Kopf zählt.

 

5. Hören und zählen

Bei dieser Gehirnjogging-Übung ist genaues Zuhören erforderlich. Man lauscht also einem Gespräch oder einem vorgelesenen Buch (es kann auch eine Fernseh- oder Radiosendung sein). Nun gilt es, in diesem Gespräch bestimmte Wörter herauszufischen und zu zählen, z.B. alle „aber“, „oder“ etc. Schwieriger wird es dann, wenn man auf mehr als einem Wort achten muss.

 

6. Wegbeschreibung

Die Konzentrationsübung Wegbeschreibung ist für Kinder, die bereits gut schreiben können. Aufgabe ist es, eine Wegbeschreibung von der Schule bis nach Hause aufzuschreiben, so dass andere Menschen in der Lage wären, das Zuhause des Kindes zu finden.

Bei Kindern, die noch nicht schreiben können, kann diese Konzentrationsübung als Zeichenaufgabe gegeben werden. So sollen die Kinder einen Plan erstellen, der wie eine Straßenkarte zu ihrem Zuhause führt.

 

7. Das Alphabet in umgekehrter Reihenfolge

Das Alphabet aufsagen stellt keine große Herausforderung dar. Aber jeden zweiten, dritten, vierten Buchstaben auslassen ist dann nicht mehr ganz so einfach. Oder das Alphabet rückwärts aufsagen und dabei wieder jeden zweiten Buchstaben auslassen ist alles andere als einfach.

 

8. Nachzeichnen

Eine Gehirnjogging-Übung, die auch Kindern Freude macht. Man benötigt ein Blatt Papier und einen Stift. Dann sucht man sich einen Gegenstand im Raum. Diesen dann genau eine Minute lang intensiv beobachten.

Dann gilt es, den Gegenstand möglichst detailgerecht nachzuzeichnen. Um den Schwierigkeitsgrad zu steigern, kann man die Beobachtungszeit immer mehr verkürzen. Mit dieser Übung wird die Beobachtungsfähigkeit geschult.

 

9. Ich packe meinen Koffer

Das beliebte Kinderspiel ist in der Tat eine sehr effektive Gehirnjogging-Übung, die das Konzentrationsvermögen enorm beansprucht. Man denkt sich einen Gegenstand aus, den man in den imaginären Koffer packt und nennt diesen laut.

Eine zweite Person erwähnt zunächst den eingepackten Gegenstand und dann einen eigenen. Jeder, der hiernach an der Reihe ist, nennt zuerst alle eingepackten Gegenstände und denkt sich erst dann einen neuen aus. Je nach Teilnehmerzahl kann sich diese Übung als sehr anspruchsvoll erweisen.

 

10. Balance halten

Gleich drei Aspekte der Arbeit des Gehirns werden beim Balance halten angesprochen. So kann man hier die Koordination, die Konzentration und auch den Gleichgewichtssinn trainieren.

Hierzu nimmt man einfach beliebige Gegenstände aus dem alltäglichen Leben und balanciert diese auf der Fingerspitze, dem Handrücken oder auch auf dem Fuß und versucht die Balance solange zu halten, wie man kann.

Den Schwierigkeitsgrad kann man mit der Art und Form des Gegenstandes variieren.

 

11. Im Takt gehen

Für dieses Spiel wird ein Instrument benötigt, mit dem ein Erwachsener einen Takt vorgeben kann. Am besten kann man diese Konzentrationsübung im Freien spielen. Die Kinder sollen sich genau auf den Takt konzentrieren und diesem mit ihren Schritten folgen. Setzt das Taktschlagen aus, müssen alle so stehen bleiben, wie sie waren und dürfen sich nicht bewegen. Das Kind, das sich dennoch bewegt, scheidet aus, bis schließlich ein Kind übrig bleibt.

 

12. Wolkenspiele

Tage, an denen bauschige Wolken den blauen Himmel durchziehen, sind besonders gut geeignet für diese Gehirnjogging-Übung. Man setzt sich hierzu hin oder legt sich auf den Boden und betrachtet die vorbeiziehenden Wolken.

Nun versucht man, möglichst viele Formen in den Wolken zu entdecken und diese für eine Weile zu verfolgen. Hat man eine Form entdeckt, schließt man für 10 Sekunden die Augen, öffnet diese wieder und versucht die Form wiederzufinden.

 

13. Null-Acht (für Fortgeschrittene)

Auch die Augen-Hand-Koordination lässt sich mit Gehirnjogging effektiv trainieren.  Hierzu stellt man sich aufrecht hin und zeichnet mit der linken Hand eine große Null in die Luft. Danach zeichnet man mit der rechten Hand eine Acht.

Diesen Vorgang wiederholt man ein weiteres Mal und hebt danach die Arme, um beide Zahlen gleichzeitig zu zeichnen. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, kann man hier die Geschwindigkeit immer etwas anziehen.

 

14. Wasserglas füllen

Diese Konzentrationsübung eignet sich besonders für die warmen Tage im Sommer. Benötigt wird ein Glas und ein Messbecher mit Wasser darin. Das erste Kind bekommt die Augen verbunden und muss das leere Glas mit dem Wasser aus dem Messbecher füllen. Hierbei sollte kein Wasser überlaufen.

Nur durch die Geräusche, die das einlaufende Wasser macht, muss herausgefunden werden, wie voll das Glas ist. Weiter geht es reihum. Als Wettbewerbsidee kann mittels einer Stoppuhr ermittelt werden, welches Kind am meisten Gläser möglichst voll füllt.

50 Konzentrations-Übungen für Kinder

 

Die Übungen auf dieser Seite entstammen überwiegend einer Sammlung der Seite www.Zeitblueten.de:

 

50 Übungen für Kinder >

 

 

Erde, Luft und Wasser

Ein Kind nennt eines der drei Elemente: Erde, Luft oder Wasser. Das Kind, das zuerst ein Tier nennen kann, das im genannten Element lebt, darf das nächste Element vorgeben und so weiter. Die bereits genannten Tiere dürfen nicht doppelt verwendet werden.

 

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