Aus der Sicht einer Tagesmutter

Aus der Sicht der Tagesmutter

Eine Tagesmutter ist freiberuflich tätig. Leider wird diese Arbeit in der Gesellschaft viel zu häufig nicht als „Beruf“ anerkannt, vielmehr betrachtet man diese Tätigkeit oft als „Verlegenheitslösung“, um von zu Hause aus Geld zu verdienen. Doch wenn eine Tagesmutter ihren Job ernst nimmt, so steckt auch Einiges dahinter:

Frau schiebt einen Kinderwagen durch die Straßen
©Unsplash/Ostap Senyuk

Sie nimmt die Kinder anderer Menschen mit all ihren Vorzügen aber auch Schwächen und Fehlern bei sich auf und betreut sie. Dabei wird sie in der Regel mit dem Kind basteln, malen, singen und spazieren gehen, es beobachten, Auffälligkeiten und Entwicklungen den Eltern mitteilen.

Sie wird dem Kind Regeln vermitteln und erzieherische Arbeit leisten. Sie ist in den Stunden der Abwesenheit der Eltern die Bezugsperson für das Kind und gibt ihm Sicherheit, Liebe und Wärme. Sie nimmt es in ihre Familie auf. Das sind nur einige Aspekte, aber als Mutter weißt Du, dass der Alltag mit einem Kind schon sehr anstrengend sein kann und bei mehreren betreuten Kindern steigen Organisationsaufwand, Lärmpegel und Belastung.

Auch Tagesmütter benötigen finanzielle Sicherheiten und so ist es nur verständlich, dass auch bei längerer Abwesenheit eines Kindes (z.B. durch Krankheit) ihr eingeplantes Einkommen nicht einfach gekürzt werden kann. Ebenso wird sie erwarten, dass Urlaub und Feiertage mit gezahlt werden. Bei Kindermädchen verhält es sich ähnlich wie bei Tagesmüttern und auch Babysitter verdienen für gute Betreuungsdienste Lob und Anerkennung und vielleicht auch mal einen kleinen Bonus.

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