11. Lebenswoche: Entwicklung eines Babys

Baby-Entwicklung: 11 Wochen alt

Dein Baby macht erste Anstalten, mobil zu werden? Auch wenn es bis zum ersten Drehen oder Krabbeln noch eine Weile dauern wird, ab jetzt musst Du verstärkt für Sicherheit sorgen, denn Dein Baby bewegt sich nun mehr als zuvor. Es bereitet sich vielleicht schon auf das Drehen vor.

Was in der 11. Lebenswochen wichtig ist

Ein neuer Wachstumsschub kündigt sich an. Ein Umbauprozess findet in der 12. Woche statt und Dein Kind verlangt wieder nach mehr Zuwendung. Es schläft nun vielleicht weniger bzw. bleibt längere Phasen wach als zuvor. Vielleicht ist es mit Deiner Auswahl der Beschäftigung nicht immer einverstanden. Dein Baby dreht vielleicht den Kopf weg, um Dir zu signalisieren, dass es nicht interessiert ist. Es zeigt also schon deutlich einen eigenen Willen.

Termine

Nächste Woche findet erneut ein Wachstumsschub statt und Dein Baby wird schon jetzt zunehmend fordernd. Vermeide in dieser und der nächsten Woche zu viele Aktivitäten, sodass Ihr nicht zusätzlich in Stress geratet.

Übrigens: Manche Babys scheinen keine erkennbaren Wachstumsschübe zu haben. Sie verhalten sich in den angekündigten Wochen nicht anders als sonst. Dies muss kein Anlass zur Sorge sein. Sofern Dein Kind sich entwickelt und neue Fähigkeiten erlangt, ist dies in Ordnung.

Herausforderungen

Wenn Du Dein Baby stillst, dann sind gerade die Wochen um die Wachstumsschübe anstrengend. Dein Baby möchte vielleicht öfter an die Brust als sonst, und Du hast das Gefühl, dass es nicht satt wird. Vielleicht fragst Du Dich, ob Du mit Flaschennahrung zufüttern oder gar ganz abstillen solltest. Vielleicht beginnt es Dich auch zu stören, dass Dein Baby in einer solchen Abhängigkeit zu Dir steht. Solche Stillkrisen sind normal und treten immer mal wieder auf. Wenn Du nun zusätzlich Flaschennahrung gibst, wird sich die Milchmenge beim Stillen reduzieren. Legst Du Dein Kind nun häufiger an, wird die Milchproduktion angekurbelt und schon bald alles wieder normal verlaufen.

Bei Kindern, die allergiegefährdet sind (z.B. wenn einer oder beide der Eltern Allergien haben), wird empfohlen, 6 Monate zu stillen und ab 4 Monaten nach der Geburt (der 5. Lebensmonat) zusätzlich zum Stillen (unter dem Schutz der Muttermilch) mit der Einführung von Beikost zu beginnen. Dies scheint laut aktuellen Studien die beste Strategie gegen spätere Allergien zu sein.

Manche Babys machen jetzt erste Übungen fürs Drehen. Sie rollen sich auf die Seite oder aus der Seitenlage zurück in die Rückenlage. Nun wird es besonders wichtig, beim Wickeln immer eine Hand am Kind zu haben, um das Herunterfallen zu vermeiden.

Stillen ist wichtig!

Ab und zu abpumpen auch…

Was kann ein Baby, wenn es 11 Woche alt ist?

Dein Baby hält seine Hände nun immer häufiger offen. Der Greifreflex verschwindet und es ist sich seiner Hände bewusst: Es beobachtet sie und spielt mit ihnen.
Beginne mit Fingerspielen, berühre seine Hände mit weichen, rauen, warmen, kalten, glatten, … Gegenständen – so lernt es verschiedene Eindrücke kennen. Dein Baby wird sich seines Körpers immer mehr bewusst – zeige und benenne beim Wickeln seine Körperteile.

Weitere Infos zur Entwicklung von Babys: Interaktiver Entwicklungs-Kalender

Erinnerungen bewahren

Da Dein Baby nun immer öfter die Hände geöffnet hält, ist es jetzt einfacher, einen Handabdruck zu machen. Du kannst einen Abdruck mit Fingerfarbe auf Papier machen oder Tonabdrücke bzw. Sandabdrücke mit Abdruck-Sets aus dem Handel durchführen. Beliebt sind auch 3-D Abdrücke der Kinderhand.

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Tipp

Dein Baby wird sich nun vielleicht schon für einen Babytrainer interessieren. Platziere den Trainer über Deinem Baby, sodass es die Gegenstände, die daran hängen, gut sehen kann. Über dem Wickeltisch kann ein Schwingvogel-Mobile für gute Unterhaltung sorgen – das wird besonders dann wichtig, wenn Dein Baby beginnt, sich zu drehen, und das Wickeln schwieriger wird.