Baby-Entwicklung: 23 Wochen alt

Baby-Entwicklung: 23 Wochen alt

Wenn Dein Baby Brei isst, möchtest Du es vermutlich zum Essen hinsetzen. Aber aufgepasst: Erst wenn ein Kind sich selbstständig hinsetzen kann, ist seine Muskulatur dafür ausgereift genug. Wie man das Sitzen fördert, erfährst Du auf dieser Seite.

©Unsplash/Kate Krivanec

Was mit 23 Lebenswochen wichtig ist

Die kleinen Füße sind so weit weg, aber Dein Baby hat sie natürlich schon entdeckt. Fördere die Wahrnehmung der Füße, indem Du Kitzel-Spiele spielst, die Fußsohlen massierst und die Zehen an Babys Mund führst. Der Mund ist noch immer das bevorzugte Tastorgan. Zuverlässige Rituale wie eine täglich gleichlautende Begrüßung oder Verabschiedung bereiten Deinem Kind viel Freude. Zu wissen, was gleich passiert, gibt ihm Sicherheit.

 

Termine

Möglicherweise hält der aktuelle Wachstumsschub noch an, habe Geduld, er bringt Dein Kind in seiner Entwicklung voran.

Herausforderungen

Das Füttern mit Brei stellt Dich vielleicht auch vor die Frage, ob und wie Dein Baby dabei sitzen sollte. Die meisten Kinder haben in diesem Alter noch keine ausreichende Muskulatur, um mehr als 2 oder 3 Sekunden frei zu sitzen. Jedoch ist es wichtig, dass die Rumpfmuskeln stark genug sind, um den Oberkörper mitsamt dem schweren Kopf zu halten. Daher ist es vorerst besser, das Baby in einem Wipper oder der Babyschale oder in einem Hochstuhl zu füttern, der sich in eine halb liegende Position verstellen lässt. Um das selbstständige Sitzen zu fördern, solltest Du dafür sorgen, dass Dein Baby regelmäßig in Bauchlage üben kann, den Oberkörper aufzurichten. Meist ab dem 6. Monat beginnen Babys, sich in den Vierfüßler Stand zu begeben und von dort aufzusetzen. Ist Dein Baby dazu in der Lage, ist auch seine Muskulatur ausgereift genug, dass es allein aufrecht sitzen kann.

 

Was kann ein Baby, wenn es 23 Woche alt ist?

Dein Baby reagiert nun auf fremde Personen immer häufiger ängstlich oder schüchtern. Dies sind erste Furchtreaktionen, die mit etwa 8 Monaten als „Fremdeln“ zu beobachten sind.

Jetzt kann sich Dein Kind auch immer mehr merken. Es erkennt Namen und gewohnte Geräusche. Wenn z.B. der Schlüssel in der Haustür zu hören ist, weiß es vielleicht schon, dass sich gleich die Tür öffnen wird. Auch Wörter wie „Nein“ und „winke-winke“ kann es abspeichern, und wenn Du bekannte Gegenstände erwähnst, schaut es vielleicht schon dorthin oder zeigt sogar darauf.

Erinnerungen bewahren

Erinnerungen sind keine Einbahnstraße. Während Du die schönsten Baby-Momente festhältst, speichert auch Dein Baby in seinem Unterbewusstsein alle Ereignisse ab. Auch wenn es sich später nicht bewusst an einzelne Erlebnisse erinnern können wird, so werden doch durch die Erfahrungen und Erlebnisse im Baby- und Kleinkindalter Grundlagen für das spätere Verhalten und Selbstbewusstsein gebildet. Darum ist es sinnvoll, z.B. sehr lieb und freundlich mit dem Baby zu sprechen, es zu loben und ihm Komplimente zu machen – die Art, wie Du mit Deinem Kind sprichst, wird später die Art, wie seine innere Stimme klingt. Behalte diesen Umstand stets im Hinterkopf, wenn Du jetzt und in Zukunft mit Deinem Kind kommunizierst.

 

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Tipp

Kalt und warm – kaum etwas lässt sich so intensiv fühlen wie Temperaturunterschiede. Tauche Babys Hand abwechselnd in Kaltes und Warmes (Temperatur vorab prüfen!) Wasser und nenne dabei die beiden Empfindungen. Dein Baby wird dies sehr spannend finden.