Baby-Entwicklung: 29 Wochen alt

Baby-Entwicklung: 29 Wochen alt 

Fällt Dir oder Deinem Kind die Decke auf den Kopf? Dann wird es höchste Zeit, sich einer Spielgruppe anzuschließen oder eine zu gründen. Außerdem zeigt Dein Baby immer deutlicher, dass es Dinge selbst machen möchte – komm ihm da ein bisschen entgegen und gib ihm die Möglichkeit, z.B. mit gelegentlichem Fingerfood selbstständig zu essen.

Baby liegt schlafend in eine Decke gehüllt
©Unsplash/Carlo Navarro

Was mit 29 Lebenswochen wichtig ist

Zeit für mehr Gesellschaft! Eine Krabbelgruppe mit Babys in ähnlichem Alter wird Ihr Kind in seiner sozialen Entwicklung fördern. Es wird interessiert beobachten was die anderen Babys machen und erste zarte Bande knüpfen.
Es muss nicht unbedingt immer ein PEKiP-Kurs sein – viele Kirchengemeinden und Sportvereine bieten Spielgruppen an und oft bilden sich auch private Gruppen, die sich reihum zuhause treffen. Achten Sie darauf, dass die Gruppe nicht zu groß ist. Vier bis sechs Kinder sollten ausreichen, wenn der Platz begrenzt ist. Wird es zu eng, reagieren Kinder oft aggressiv oder ängstlich. Da sich aus diesen Gruppen häufig auch langfristige Freundschaften zwischen den Eltern ergeben, verdoppelt sich die Kinderzahl oft über die Jahre durch hinzukommende Geschwisterkinder.

Termine

Falls der letzte Wachstumsschub bereits vorüber ist, hast Du nun bis zur 37. Lebenswoche Ruhe – es sei denn, das Zahnen macht Dir einen Strich durch die Rechnung.

Herausforderungen

Beim Essen möchte Dein Baby vielleicht gern mehr selbst machen. „Fingerfood“ wird begeistert aufgenommen: Eine weich gekochte Kartoffel oder ein Stück Banane kann es vielleicht schon selbst essen. Doch beaufsichtige Dein Kind dabei, falls es ein zu großes Stück erwischt, kann es sich verschlucken! Informiere Dich, wie Du Dich am besten verhältst, wenn sich Dein Kind verschluckt hat. Besuche möglichst einen „Erste-Hilfe-am-Kind“-Kurs.

Was kann ein Baby, wenn es 29 Woche alt ist?

Dein Baby sollte nun folgende Fähigkeiten erlangt haben:

  • mit Kopfdrehen in die entsprechende Richtung auf Ansprache und seinen Namen reagieren.
  • einen baumelnden Gegenstand greifen und sich nehmen
  • einen Gegenstand in einer Hand halten und einen weiteren Gegenstand mit der zweiten Hand greifen, ohne den ersten fallen zu lassen
  • Kopf und Schultern heben, wenn es an den Händen aus der Rückenlage zum Sitzen hoch gezogen wird.
  • sitzen, wenn es sich dabei vorn abstützt
  • sich im Liegen von einer Seite auf die andere drehen können

Erinnerungen bewahren

Welche Jahreszeit ist gerade? Zeige auf Baby-Fotos ruhig ein wenig, wie das Jahr vergeht: im Frühling ein Foto im Tulpenbeet, im Sommer ein Bild auf einer Wiese zwischen blühendem Löwenzahn, im Herbst ein Bild im Blätterhaufen oder im Winter eines mit Schnee. Oder Du machst Fotos zu den feierlichen Anlässen des Jahres: mit roter Nase zum Fasching, Hasenohren-Mütze zu Ostern, mit Kürbis zum Erntedankfest und mit Weihnachtsmütze zu Weihnachten …

Tipp

Hängen schon Haare in die Augen? Manche Kinder sind im ersten Lebensjahr noch mit spärlichem Haar ausgestattet, bei anderen ist schon ein Haarschnitt von Nöten. Das Schneiden der Haare im ersten Lebensjahr schadet nicht und es lässt das Haar weder dichter noch schlechter wachsen – auch wenn die Uroma da anderer Meinung ist. Wichtig ist nur Eins: Bewahre eine Baby-Locke auf und mache Vorher-Nachher Fotos! Bei Mädchen lassen sich die Haare mit kleinen Spangen, Haarbändern oder Schleifen süße aus dem Gesicht halten. Pass aber darauf auf, dass diese Gegenstände nicht vom Haar in den Mund wandern.

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