Baby-Entwicklung: 42 Wochen alt

Baby-Entwicklung: 42 Wochen alt 

Dein Kind hat sicher schon einen sehr deutlichen Charakter und bereits typische Verhaltensweisen entwickelt. Welches Temperament zeigt sich am Deutlichsten? Sensibel oder aufbrausend, unbekümmert oder fordernd. Du kannst auf die Grundstimmung Deines Kindes durchaus Einfluss nehmen, indem Du positive Verhaltensweisen lobst und als Beispiel voran gehst. Sei fröhlich, ausgelassen und entspannt und Dein Kind wird sich ähnlich verhalten.

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Was mit 42 Lebenswochen wichtig ist

Typisch Mädchen, typisch Junge? Es gibt tatsächlich in vielen Bereichen Unterschiede durch die Geschlechtszugehörigkeit. Doch insbesondere unsere Erziehung sorgt dafür, welche Fähigkeiten gefördert und welche Schwächen ausgeglichen werden.

 

Ob Mädchen zu Zicken werden oder Jungen zu Mackern, ist zudem oft eine Frage der Prägung durch die Eltern.
Vermeide daher, Dein Kind mit Sätzen wie z.B. „Du bist eine Zicke“ zu bewerten, denn es wird Dir nämlich vorbehaltlos glauben, weil es noch keine davon Vorstellung hat, wer es selbst ist. So prägt sich wie bei einer Kinderhypnose ungewollt eine negative Wertung ein, die Du sicher nicht beabsichtigt hast. Sage Deinem Kind lieber etwas Nettes: „Du riechst gut!“, „Ich finde Dich toll!“ oder „Ich habe Dich lieb!“.

Termine

Hast Du an den U6 Termin gedacht? Viele Impfungen müssen um den ersten Geburtstag aufgefrischt werden und wenn Du nicht doppelt zum Kinderarzt gehen willst, kannst Du mit dem Termin bis dahin warten. Andererseits ist eine frühe U6 von Vorteil, da bei Problemen oder Entwicklungsrückständen noch mal zum Impftermin eine ärztliche Kontrolle stattfinden kann.

 

Herausforderungen

Dein Baby weiß bereits, was „nein“ bedeutet aber vielleicht gehorcht es nicht immer. Manche Kinder finden es gar lustig, wenn Mama ein solch ernstes Wort mit ihnen redet. Falls Dein Kind für Deine „Neins“ nur ein freches Lachen hat und dann macht was es will, stelle Dir folgende Fragen:

Bekommt es genügend Aufmerksamkeit für positives Verhalten?

Werde ich laut, theatralisch oder sonst irgendwie interessant, wenn ich „Nein“ sage?

Benutze ich das Wort sehr viel, so dass es seine Wirkung verloren hat?

Achte darauf, eine Umgebung zu schaffen, in der Dein Baby (und Dein Hab und Gut) sicher ist und möglichst wenige „Neins“ nötig sind. Babys sollen wissen, dass sie ihre Welt erkunden dürfen. Sprich das Wort „Nein“ ruhig aus und bleibe stets gelassen. Nimm Dein Kind von der Gefahrenzone weg und bringe es ans andere Ende des Raumes – notfalls mehrfach hintereinander – oder wechsle mit ihm in einen anderen Raum aber schenke ihm dabei nicht unnötig viel Aufmerksamkeit oder Ansprache.

Was kann ein Baby, wenn es 42 Woche alt ist?

Dein Baby kann schon so tun „als ob“: Es hält ein Spielzeug-Telefon an sein Ohr und ahmt dabei das Sprechen nach – vielleicht versucht es sogar, eine SMS zu schreiben.

 

Sein Verhalten wird ausdrucksvoller: Es zeigt deutliche Begeisterung, wenn ihm etwas gefällt, Furcht oder Ärger sind ihm ebenfalls am Gesicht abzulesen. Wenn es etwas Leckeres isst, wird es vielleicht „mmmhhhhh“ von sich geben.

Jetzt erkennt es auch langsam, dass Dinge unterschiedliche Farben oder Formen haben, und baut kleine Türmchen mit Klötzen, die es dann mit großer Freude wieder umstößt, nur um sie erneut zu bauen. Das ineinander stecken von Bechern will vielleicht noch nicht so recht gelingen, aber es arbeitet daran. Ein gutes Spielzeug sind nun Ring-Pyramiden. Sie fördern die Koordination.

Erinnerungen bewahren

Mach ein Foto von Deinem Baby mit seinem Lieblingsspielzeug. Lege außerdem ein spezielles Fotoalbum an, wo Du nur Fotos einklebst, auf denen Dein Baby gerade etwas Neues gelernt hat – schreibe dann das Datum dazu.

 

Halte alle Ereignisse dieser Woche fest, indem Du unsere kostenlosen Vorlagen verwendest – ein schönes Buch entsteht und kann später für Freunde und Verwandte sogar problemlos vervielfältigt und gebunden werden. Der Hallo-Eltern.de Baby-Kalender.

Tipp

Fördere die Merkfähigkeit Deines Babys: Lies mit ihm in einem Bilderbuch und frage nach Dingen auf dem Bild. „Wo ist die Katze?“ oder „Wo ist Lena?“ usw., lass es darauf zeigen. Wiederhole Buch und Fragen und schau, ob es bald ohne zu suchen darauf zeigen kann, weil es sich erinnert.