Baby-Entwicklung: 45 Wochen alt

Baby-Entwicklung: 45 Wochen alt 

Will dein Baby gerade nicht so wie du? Das kann an einem nahenden Wachstumsschub liegen aber vielleicht hat es auch damit zu tun, dass dein Kind seinen eigenen Willen entdeckt hat und nun ausprobiert. Zwar ist dies für Eltern nicht immer leicht, zu akzeptieren, jedoch gehört auch das zur Entwicklung eines Kindes dazu und hat seine Notwendigkeit. Je besser dein Baby kommunizieren lernt, desto leichter lassen sich solche Situationen regeln.

 

©Unsplash/Ryan Tauss

Was mit 45 Lebenswochen wichtig ist

Führe mit deinem Baby Gespräche über Dinge, die du gerade siehst oder machst. Reagiere auf sein Brabbeln mit Interesse und beobachte seine Mimik und Gestik. Viele Kinder kommunizieren über eine Art Zeichensprache, die von den Eltern leider oft unbemerkt bleibt. Du kannst auch gemeinsam mit deinem Baby eine Zeichensprache für bestimmte Handlungen, Dinge und sogar Gefühle vereinbaren.

Termine

Nächste Woche ist schon wieder ein Wachstumsschub angemeldet. Was in dieser Zeit zu erwarten ist, liest du hier.

Herausforderungen

Für die soziale Kompetenz deines Kindes wird es nun immer wichtiger, mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen. Vielleicht kannst du dies mit etwas Nützlichem verknüpfen? Wie wäre es z.B. wenn du dir in einem Fitnessstudio die letzten Schwangerschaftspölsterchen abtrainierst, während dein Baby eine lustige Zeit in der Kinderbetreuung verbringt? Oder du besuchst eine Musikgruppe für Kleinkinder, in der gemeinsam gesungen, geklatscht, Krach gemacht und gespielt wird.

Was kann ein Baby, wenn es 45 Woche alt ist?

Du wirst nun vielleicht schon mit ersten Wutausbrüchen deines Babys konfrontiert. Sie sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das zweite und dritte Lebensjahr, in dem dein Kind seinen eigenen Willen erkennt und durchzusetzen versucht. So schwierig diese Wutausbrüche sind, sie zeigen dennoch, dass sich dein Kind weiter entwickelt. Ruhig bleiben ist nun wichtig.

Das Konzept des „Neinsagens“ hat dein Baby schon verinnerlich und beginnt nun vielleicht seinerseits, Dinge zu verneinen. „Nein“, es will nicht ins Bett, „Nein“, es will keine Milch, … und manchmal, wenn es etwas Verbotenes tut, schüttelt es dabei den Kopf und erinnert sich selbst mit einem „nein“ daran, dass es dies besser nicht machen sollte.

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Erinnerungen bewahren

Lass Dein Baby doch mal mit Fingerfarben in der Badewanne ein wenig malen und mache dabei farbenfrohe Fotos. Halte alle Ereignisse dieser Woche fest, indem Du unsere kostenlosen Vorlagen verwendest – ein schönes Buch entsteht und kann später für Freunde und Verwandte sogar problemlos vervielfältigt und gebunden werden. Der Hallo-Eltern.de Baby-Kalender

Tipp

Übe mit deinem Baby, wie man Treppen krabbelnd hinauf und vor allen Dingen auch wieder hinunterkommt. Zeige, wie es rückwärts eine Stufe hinunter krabbelt und wie es alternativ auf dem Po Stufe für Stufe wieder heruntergelangt. Diese Übung ist wichtig für seine Sicherheit. Hat es dieses Konzept verstanden, übe das Gleiche mit dem Sofa: Auf das Sofa und wieder hinunter klettern.