Babys weinen ohne Tränen

Babys weinen ohne Tränen

Eines der vielen seltsamen Phänomene bei Babys ist das Weinen ohne Tränen. Warum sie ohne Tränen weinen, wann und warum die Tränen kommen, ist jedoch leicht erklärt.

Baby schreit nach der Geburt
©Pixabay

Bei der Geburt sind die Tränenkanäle von Babys noch nicht fertig entwickelt, daher ist es nicht erstaunlich, dass sie ohne Tränen weinen. Doch nach etwa einem Monat sind sie in der Lage mit Tränen zu weinen. Dennoch bleiben die kleinen Augen manchmal trocken – woran liegt das?

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Babys weinen aus ganz unterschiedlichen Gründen – es ist ihre einzige Möglichkeit der Welt etwas mitzuteilen. Dabei bedeutet das Weinen manchmal „ich habe hunger“ oder „ich langweile mich“ oder „ich will Nähe und Sicherheit“. In diesen Fällen dient das Weinen also um darauf hinzuweisen, dass es etwas braucht. Es weint ohne Tränen. Doch hat der Säugling körperliche oder seelische Schmerzen, ist krank oder muss allzu lange auf seine Mahlzeit warten, weint er aus Not und die Tränen kommen zum Einsatz.

Bei einer Vielzahl von Babys sind die Tränengänge zu eng und daher unzureichend durchlässig. Dadurch kommt es häufig zu einer Bindehautentzündung mit verklebten Augen. Hier helfen oft homöopathische Augentropfen: „Euphrasia“. Die Bindehautentzündungen treten meist mehrfach auf, bis der Tränenkanal schließlich ausreichend entwickelt und durchgängig ist. Manche Ärzte empfehlen aber auch das Durchstechen der Tränenkanäle – doch sollte dieser Schritt gut überlegt sein.