Babybrei: 4 leckere Rezepte mit Gemüse, Obst, Fleisch und Getreide

Babybrei Rezepte: 4 leckere Ideen mit Gemüse, Obst und Fleisch

Sobald dein Baby zwischen vier und sechs Monate alt ist, kannst du dich an den ersten Babybrei Rezepte probieren. Schritt für Schritt gewöhnst du dein Baby an die neue Nahrung. Der erste Brei ist für dein Baby eine echte Erfahrungen. Um auch wirklich sicher zu sein, womit du es fütterst, kannst du den Brei für dein Baby mit einfachen Rezepten selbst zubereiten. Wir haben einen Plan mit den passenden Rezeptideen für dich aufgestellt!

Du kannst dich an den ersten Babybrei Rezepten versuchen, sobald dein Baby zwischen 4 und 6 Monate alt ist
Du kannst dich an den ersten Babybrei Rezepten versuchen, sobald dein Baby zwischen 4 und 6 Monate alt ist ©Darby via Twenty20

Nachdem sich dein Baby die ersten Monate ausschließlich von Milch ernährt hat, musst du es ganz langsam an die Beikost gewöhnen. Welche Babybrei Rezepte für welche Phase geeignet sind und wie du sie zubereitest, erfährst du hier.

Schritt 1: Babybrei Rezepte mit Gemüse

In der ersten Woche der Beikost-Einführung ersetzt du die Mittagsmahlzeit durch einen Gemüsebrei. Am Anfang eignen sich Pastinaken, Karotten oder Kürbis zum Babybrei kochen. Zum Start solltest du nur jeweils eine Gemüsesorte verwenden.

Die erforderlichen Mengen sind je nach Essgewohnheiten des Babys unterschiedlich und die unten genannten Angaben nur ein Richtwert. Der Brei sollte eine leicht flüssige Konsistenz haben.

Zutaten:

  • 300 g Gemüse (z.B. Pastinake, Karotte oder Kürbis)
  • 1 TL Rapsöl

Beikosteinführung: Ab wann?

Gemüsebrei zubereiten:

  1. Wasche, schäle und putze das Gemüse gründlich.
  2. Dann schneidest du es klein und gibst es in einen Topf.
  3. Gieße Wasser in den Topf, bis das Gemüse flach bedeckt ist.
  4. Bei geschlossenem Deckel köchelt das Ganze vor sich hin, bis das Gemüse weich ist.
  5. Du lässt es etwas abkühlen und pürierst anschließend die Gemüsestückchen zusammen mit dem Wasser und dem Öl.

Tipp für den Kürbis:

Hokaido-Kürbisse können auch mit Schale gekocht werden, jedoch ist es für Babys besser, die Schale zu entfernen. Da das manchmal mühsam ist, kannst du diesen Trick anwenden: Den Kürbis halbieren und mit den Schnittflächen nach unten auf ein Backblech legen. Bei circa 100°C in den Backofen schieben bis das Kürbisfleisch weich ist und sich mit dem Löffel aus der Schale entfernen lässt. Alternativ lässt sich der Kürbis in Spalten teilen und mit einem Sparschäler abschälen

Schritt 2: Babybrei Rezepte mit Kartoffeln und Gemüse

Wenn dein Kind die ersten Babybrei Rezepte gut vertragen hat, folgt in Woche zwei der Gemüse-Kartoffel-Brei. Hierfür bieten sich auch wieder Pastinaken, Karotten oder Kürbis an, die nun noch mit Kartoffeln ergänzt werden.

Zutaten:

  • 120 g Gemüse
  • 60 g Kartoffeln
  • 1 TL Rapsöl

Gemüse-Kartoffel-Brei zubereiten:

  1. Zuerst wäschst, putzt und schälst du die Kartoffeln und das Gemüse.
  2. Schneide beides in kleine Stücke und fülle diese in einen Topf.
  3. Knapp mit Wasser bedeckt, bringst du das Ganze zum Kochen.
  4. Lasse es bei schwacher Hitze köcheln, bis das Gemüse und die Kartoffeln weich sind.
  5. Dann zerkleinerst du alles (inklusive Wasser) mit dem Pürierstab – fertig ist der selbstgemachte Babybrei!

Schritt 3: Babybrei Rezepte mit Fleisch

Wenn wieder eine Woche mit dem Gemüse-Kartoffel-Brei geschafft ist, folgt nun noch das Fleisch. Mit sechs Monaten gehen langsam die Nährstoffreserven zu Ende, die zur Geburt angelegt wurden. Jetzt benötigt dein Baby vor allem Eisen, dass im Fleisch enthalten ist. Deshalb solltest du ab jetzt zwei- bis dreimal die Woche Babybrei Rezepte mit Fleisch kochen. Die Gemüsesorten solltest du je nach vorangegangen Nahrungsaufbau des Kindes auswählen.

Zutaten:

  • 100 g Gemüse (z.B. Karotten, Pastinaken, Kürbis oder Kohlrabi)
  • 50 g Kartoffeln
  • 30 g mageres Fleisch (z.B. Puten- oder Hähnchenbrust, Rinderhackfleisch, Kalbs- oder Rinderfilet)
  • 1 EL Rapsöl
  • 3 EL Obstsaft (100 Prozent Direktsaft, am besten Birne oder Apfel)
  • 60 ml Wasser

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zubereiten:

  1. Fleisch, Gemüse und Kartoffeln waschen und kleinschneiden.
  2. Die Zutaten in einen Topf füllen und das Wasser hinzugießen.
  3. Bei schwacher Hitze 15 Minuten garen lassen.
  4. Nach dem Abkühlen gibst du den Saft und das Öl hinzu.
  5. Dann geht es ans Pürieren.

Kleiner Tipp: Du kannst den Saft im Brei auch weglassen und stattdessen etwas Obst pürieren. Das Mus ist der ideale Nachtisch für die Kleinen.

Mögliche Abwandlungen beim Gemüse:

Neben den oben genannten Gemüsesorten kannst du auch Kombinationen aus z.B. Fenchel, Steckrübe und Blumenkohl oder aus Kohlrabi, Erbsen und Tomaten ausprobieren. Um Allergien zu vermeiden bzw. Ursachen für Allergien richtig zu erkennen, solltest du neue Nahrungsmittel mit einem gewissen Zeitabstand (circa 4 Wochen) und bewusst einführen!

Schritt 4: Babybrei Rezepte mit Milch und Getreide

Im letzten Schritt wird nun noch die Abendmahlzeit durch einen Brei ersetzt und du gewöhnst dein Kind langsam an Vollmilch. Dafür verwendest du für dieses Babybrei Rezept zunächst 200 ml Pre-Milch, dann 100 ml Vollmilch gemischt mit 100 ml Wasser und im Anschluss 200 ml Vollmilch.

Zutaten:

  • 200 ml Vollmilch
  • 4 bis 6 EL Getreideflocken
  • etwas Obstmus

Milch-Getreide-Brei zubereiten:

  1. Im ersten Step erwärmst du die Milch bzw. bereitest die Pre-Milch vor.
  2. Nachdem sie etwas abgekühlt ist, rührst du die Getreideflocken ein.
  3. Nun musst du nur noch das Obstmus unterrühren.

Tipps zum Einfrieren von Babybrei

Leckere Babybrei Rezepte hin oder her – anfangs wird dein Baby nur wenige Löffel von der Beikost essen. Weil es sehr aufwändig ist, in so kleinen Mengen zu kochen, kannst du den Brei auch einfach einfrieren. Das funktioniert am besten in Eiswürfelbehältern oder speziellen Plastikdosen für Beikost. Wenn du Gefrierbeutel verwendest, drücke sie vor dem Einfrieren mit der Handfläche flach, damit der Brei später schneller auftaut. Den Brei nicht in der Mikrowelle aufwärme, sondern über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Vor der Mahlzeit dann im Wasserbad oder Topf sanft erwärmen – so bleiben die Vitamine und Nährstoffe erhalten.