Babyflaschen und Kinderbecher - Bisphenol-A

Bisphenol A – Alles über den Schadstoff

Durch die Medien wurde der Stoff „Bisphenol A“ bekannt, welcher sich aus Polycarbonat-Flaschen und Bechern lösen kann. „Der Schadstoff beeinflusst den menschlichen Körper laut Studien ähnlich wie das weibliche Geschlechtshormon Östrogen – in welchen Mengen es jedoch wirkt, ist noch nicht endgültig erforscht“, berichtete Ökotest.

©Unsplash/Andrew Branch

Ob Bisphenol A in einem Produkt steckt, kann man von außen nicht sehen. Oft kann der Verbraucher nicht einmal erkennen, ob ein Kunststoff-Produkt aus Polycarbonat oder etwa aus Polypropylen besteht – letzteres enthält kein Bisphenol A.

Seit Anfang 2011 dürfen in Ländern der EU keine Flaschen mit Bisphenol-A mehr hergestellt werden. Doch wer generell sicher gehen will, dass Kunststoffe aus Flaschen nicht in Babys Bauch gelangen, kann als Alternative Glasflaschen verwenden.

Bei den Trinklernbechern wirst Du jedoch kaum Glas als Material finden, da diese Gefäße meist von den Kindern selbst gehalten werden. Die Gefahr dass Kinder sich an kaputtem Glas verletzen ist zu groß und das Gewicht der Glasgefäße ist für manche Kinder zu schwer zum halten. Doch ist die Flasche klein genug und das Glas obendrein gut geschützt, kann eine Babyglasflasche mit einem Trinkaufsatz versehen und als Becher verwendet werden, z.B. wie bei Lifefactory.

Eine sichere Variante für Trinkbecher ist laut Hersteller die FlascheISYbe. Diese Flasche gilt als schadstoffsicher und kann sogar erwärmt und auch in der Spülmaschine gereinigt werden, ohne dass sich Stoffe aus dem Material lösen. Die beliebten SIGG-Flaschen gelten ebenfalls als frei von Schadstoffen und gelten daher als mögliche Alternative.