Ernährung während des Stillens: Darauf solltest du achten!

Gesunde Ernährung für stillende Mütter

Viele Mütter haben Angst während der Stillzeit durch eine falsche Ernährungsweise ihrem Baby zu schaden. Wenn du auf diese Dinge achtest, steht einer gesunden Entwicklung deines Nachwuchses nichts im Weg.

Die richtige Stillposition kann das Stillen erheblich erleichtern
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Nicht nur während der Schwangerschaft, auch während der Stillzeit, kommt es auf eine ausgewogene sowie vermehrte Nahrungsaufnahme der frischgebackenen Mamas an. Besonders in den ersten vier Monaten sollen Mütter circa 400 bis 500 Kalorien zusätzlich zu sich nehmen. Das entspricht ungefähr 150 Gramm Haferflocken oder drei großen Bananen.

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Hängt die Qualität der Muttermilch mit der Ernährung zusammen?

Nicht zwangsläufig. Als Mama kannst du dich wie vor der Schwangerschaft ernähren und dir dabei sicher sein, dein Baby mit allem Notwendigen zu versorgen. Die Zusammensetzung der Muttermilch hat erstmal nichts mit der Ernährung zu tun. Der Gehalt an bestimmten, enthaltenen Nährstoffen, wie beispielsweise Vitaminen und Fettsäuren, in der Muttermilch aber durchaus. Weil dein Bedarf durch das Stillen erhöht ist, solltest du deine Kalorienzufuhr daher dementsprechend anpassen. Dieser Mehrbedarf stellt sich aus einer ausgewogenen Mischkost durch Gemüse, Vollkornprodukte, Obst, Tierischen Produkten wie Fleisch und Fisch, Milchprodukten und verschiedener Fette und Öle zusammen.

Hier unsere Top fünf der Nährwert-Lieferanten:

1. Fettreicher Seefisch

Lachs, Makrele, Hering. Die langkettigen, ungesättigten Fettsäuren dieser Fische erweisen sich als unentbehrlich für die Entwicklung von Gehirn, Nervensystem, Sinnesorgane und Intelligenz des Babys.

2. Milchprodukte

Milch, Jogurt und Quark liefern wertvolles Kalzium, Proteine sowie Vitamin D. Nährstoffe, die die Entwicklung von Knochen, Zähnen, Muskeln, Herz, Nerven und Blutgerinnung des Kindes unterstützen. Aber Vorsicht bei Laktoseintoleranz!

3. Gemüse und Obst

Spinat, Brokkoli, Karotten oder Mangos und Banane werden meist auch von Babybäuchen gut vertragen und versorgen sie und ihr Mamas viel wichtiger noch, ausreichend mit Mineralien und den Vitaminen: C, Beta-Carotin und Folsäure.

4. Getreideprodukte

Vollkornbrot, Reis, Kartoffeln oder Nudeln stecken die dringend gebrauchten Energielieferanten: Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Besonders der hohe Gehalt an Eisen, Zink und Magnesium dieser Produkte, füllt nach der Schwangerschaft die Speicher wieder auf.

5. Pflanzenöle

Und zu guter Letzt wären da noch die Öle. Sonnenblumen- Oliven-, Leinen oder Rapsöl versorgen Mama wie Baby mit essentiellen Fettsäuren und unterstützen die Entwicklung der Augen und des Gehirns des Kindes. Auch alle Sorten von Nüssen können in dieser Kategorie übrigens mithalten.

Bei diesen 3 Lebensmitteln solltest du maßhalten:

Kaffee

Hier empfiehlt sich nicht mehr als ein bis zwei Tassen pro Tag zu trinken, denn das Koffein kann bei Babys Unruhe auslösen. Das Gleiche gilt für schwarzen Tee.

Kohl- und Hülsenfrüchte

Wie bei uns Erwachsenen können diese Früchte auch bei Babys schmerzhafte Blähungen auslösen. Auch Obstsorten wie Pflaumen, Kirschen oder Birnen haben nicht selten ähnliche Wirkungen zur Folge.

Zitrusfrüchte

Orangen, Zitronen oder Ananas führen in manchen Fällen zu einem wunden Po bei deinem Baby. Achte hier auf einen gemäßigten Verzerr dieser Obstsorten und finde mit kleinen Mengen heraus, wie dein Kind auf welche Sorte wie reagiert.