Die heilende Wirkung von Muttermilch: Hättest du's gewusst?

Die heilende Wirkung von Muttermilch

Für das Kind hat Muttermilch bei der Ernährung viele Vorteile, aber sie hilft auch bei Problemen ganz anderer Art. Welche heilende Kraft sie noch haben kann, liest du hier:

Bei einem wunden Po

Viele Babys neigen dazu, wund zu werden. Gerade wenn die ersten Zähnchen anstehen, entwickeln viele kleine Kinder einen sehr aggressiven Stuhlgang, der die Haut im Windelbereich reizt. Um diese Entzündungen schneller in den Griff zu bekommen und den Schmerz zu nehmen, kannst du deine Muttermilch verwenden. Dazu beim Wickeln den Genitalbereich des Babys säubern und danach einige Tropfen Muttermilch auf die Entzündungen geben. Aber nicht gleich die Windel schließen: Durch sanftes anpusten, legt sich die Muttermilch wie eine durchsichtige Schutzschicht auf die Haut.

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Bei Schnupfen

Kleine Babys haben winzige Nasen und sollten bei Schnupfen nur im Notfall abschwellende Nasentropfen bekommen. Bevor du zu Medikamenten greifen musst, versuche es mit Muttermilch: Vorsichtig ein bis zwei Tropfen in das Nasenloch geben, hilft oft schon, um die Nasenschleimhäute abschwellen zu lassen. Außerdem wird die Nase so natürlich gereinigt und eventuelle Entzündungen beruhigt. Am besten besorgst du dir dafür eine Pipette oder eine kleine Plastikspritze.

Als natürlicher Badezusatz

Viele Babys neigen zu Ausschlägen oder zu extrem trockener Haut. Auch hier kann die heilende Muttermilch helfen. Pumpe etwas Milch ab und gib sie beim nächsten Bad mit ins Wasser – es reichen dabei schon 20 bis 30 ml. Davor die Milch mit einem Schuss Olivenöl vermischen, damit alles gut einzieht und sich kein unangenehmer Fettfilm bildet. Du wirst sehen, die Haut deines Kindes wird dadurch schnell besser.

Bei verklebten Augen

Nach dem Aufstehen haben Babys oft verklebte Augen und hassen es, wenn Mama oder Papa daran herumreiben. Die empfindlichen Augen sollten auch nicht mit Reinigungstüchern geputzt werden. Entweder du benetzt die Augen deines Babys ganz vorsichtig mit einem Tropfen Muttermilch oder du tränkst ein weiches (nicht fusselndes!) Wattepad damit und reinigst vorsichtig die Verklebungen. Wichtig: Leidet das Baby öfter an verklebten Augen sollte der Kinderarzt aufgesucht werden!