Diese Tricks helfen, wenn dein Baby Schluckauf hat

Das hilft, wenn dein Baby Schluckauf hat

Er klingt unheimlich süß und tritt besonders in den ersten Lebenswochen und -monaten häufiger bei Babys auf: der Schluckauf. Woher aber kommt er und wie kann ich meinem Baby helfen, wenn das Hicksen nicht aufhören will?

Baby liegt auf dem Rücken und lacht
©OksanaKozak via Bigstock

Regelmäßiger Schluckauf ist bei Babys völlig normal und kein Grund zur Sorge. Vielleicht kennst du es noch aus deiner Schwangerschaft, dass dein Baby in deinem Bauch kleine Hickser von sich gegeben hat.

Woher kommt der Schluckauf?

Schluckauf bei Babys entsteht deswegen so häufig, weil sich die Zwerchfellmuskulatur noch fertig entwickeln muss. Sie steuert die Atmung. Bei Säuglingen in der Stillphase arbeitet sie jedoch noch nicht richtig. So kommt es dazu, dass dein Baby einatmen und sich gleichzeitig der Kehlkopfdeckel schließt – was dein Kleines zu dem niedlichen Glucksen bringt.

Neben dem amüsanten Geräusch, ist dieser Reflex jedoch auch durchaus sinnvoll, denn er bewahrt dein Baby davor, dass versehentlich Muttermilch in der Lunge statt im Magen landet.

Ein sehr ähnlicher Grund bringt dein Baby im Mutterleib dazu, Schluckauf zu haben. Auch hier ist er ein natürlicher Reflex, der verhindert, dass es Fruchtwasser einatmet.

Was kann ich gegen den Schluckauf tun?

Mach dir keine Sorgen, denn dein Baby empfindet den Schluckauf weder als schmerzhaft, noch als störend. Manche Babys sind von dem Reflex sogar derart unbeeindruckt, dass sie trotz penetranter Hickser friedlich schlafen können.

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Willst du deinem Baby dennoch helfen, nützen die altbekannten Methoden (Nase zuhalten, ein Esslöffel Zucker essen oder einen Kopfstand machen), die wir als Erwachsene anwenden, herzlich wenig und sollten von dir auch nicht ausprobiert werden! Folgende Methoden könnten jedoch funktionieren:

  • Lass dein Baby nach jeder Mahlzeit ein Bäuerchen machen
  • Massiere dein Baby, zum Beispiel an den Fußsohlen – es atmet dadurch ruhiger und das Zwerchfell entspannt sich
  • Ein warmes Kirschkernkissen (Vorsicht, dass es nicht zu warm ist!) auf dem Bauch kann ebenfalls helfen
  • Puste deinem Baby sanft ins Gesicht. Dadurch ändert es seinen Atemrhythmus und das Zwerchfell entspannt sich