10 Gründe, warum Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen wollen

10 Gründe, warum Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen

Impfen oder nicht impfen? Das ist eine der meist diskutierten Elternfragen. Diese zehn Gründe finden Impfkritiker gegen das Impfen.

©Pixabay

Lasse ich mein Kind impfen? Diese Frage beschäftigt viele Eltern. Eine Impfpflicht gibt es hierzulande nicht. Die meisten Kinderärzte raten jedoch, Kinder gegen Infektionskrankheiten wie Mumps oder Masern zu schützen.

Die Hauptargumente auf der Pro-Impfen-Seite sind seitens des Robert Koch Instituts der Gesundheitsschutz der Kinder sowie das Ziel, bestimmte Krankheitserreger auszumerzen.

Doch auch Impfgegner haben Argumente für ihre Abwehrhaltung. Diese zehn Gründe sprechen aus ihrer Sicht gegen das Impfen:

Impfen macht krank

„Ekelstoffe, Glyphosate, Fremdeiweiße, Nervengifte bewirken Krankheit, Behinderung, Siechtum und Tod“, heißt es auf www.impfen-nein-danke.de.

„Schwere Menschenrechtsverletzung“

Beim Impfen wird dem Kind ohne seine Einwilligung ein Impfserum gespritzt – für manche Impfgegner eine Menschenrechtsverletzung. So bezeichnete unter anderem Twitter-User @davidmainzer, die viel diskutierte Impfpflicht als „Zwang zur Körperverletzung“.

„Ungeimpfte Kinder sind gesünder“

Davon ist Twitter-Userin @kissel_korinna überzeugt und bezieht sich auf einen Bericht der Webseite alpenparlament.tv von 2016.

Außerdem schreibt @beautiinfo auf Twitter: „Studien bezeugen nicht, dass Impfungen funktionieren.“ Und: „Trotzdem lassen sich die Leute impfen, weil der ‚Doktor doch studiert hat!'“

„Die Pharmaindustrie verdient am Impfen“

Die Impfgegner-Theorie: „Impfbefürworter sitzen Massenmördern auf, die damit doppelt Geld machen: Ein Mal Impfung, zwei Mal Behandlungen der daraus erfolgten Krankheit.“

Geimpfte Kinder masturbieren

Heilpraktikerin Zita Schwyter warnt in einem Interview mit Toggenburger Zeitung vor den Folgen der „Impfkrankheit“. Demnach könnten Kinder plötzlich anfangen zu masturbieren.

Schäden durch Impfungen

Das Masturbieren sei nicht der einzige Schaden. Andere Folgen seien laut Schwyter Schlafstörungen, Legasthenie, Stottern, Autismus und Hirntumor.

Kinderkrankheit stärkt

Impfgegner sind überzeugt, Kinderkrankheiten würde das Immunsystem und die Seele des Kindes stärken. Und auch 68 Prozent aller Eltern in Deutschland sind, laut einer Studie Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Meinung, dass es gut für die Entwicklung eines Kindes sei, Kinderkrankheiten durchzustehen

Keine Immunität

„Eine durchgemachte Kinderkrankheit bewirkt lebenslange Immunität, die Impfung hingegen nicht“, zitiert www.impfen-nein-danke.de den Homöopathen Werner Stumpf.

„Impfungen sind kurzsichtig“

Viele Impfgegner stellen die Frage nach Spätfolgen von Impfungen wie Allergien und Krebs.

Video-Empfehlung

Große Verschwörung der Impfbefürworter

Laut dem Robert-Koch-Institut wurden dank hoher Impfquoten diverse Krankheitserreger eliminiert. Das halten Impfgegner für Humbug, der nicht geprüft, aber bereitwillig nachgeplappert werde.