Bewegungsgeschichte für die Weihnachts- und Adventszeit

Bewegungsgeschichte

Eine kleine Bewegungsgeschichte für Kinder, die vor lauter Vorfreude nur noch durch die Wohnung hüpfen, zappeln und springen. In unserer Geschichte werden alle Kinder zu kleinen Weihnachtsmännern, die noch einiges zu tun haben, bevor sie die Geschenke verteilen.

©Unsplash/Caleb Woods

Die Kinder (bzw. das Kind) müssen in der nachfolgenden Geschichte alle Tätigkeiten des kleinen Weihnachtsmannes nachmachen. Ein Erwachsener liest den Text langsam vor und gibt evtl. kleine Tipps. Am Anfang der Geschichte liegen alle Kinder mit geschlossenen Augen auf dem Boden.

Der kleine Weihnachtsmann

Heute ist Weihnachten und der kleine Weihnachtsmann liegt noch im Bett und schläft.

Er lächelt im Schlaf und dreht sich noch einmal um.

„RRRRRRRRRRR!“ da klingt der Wecker und der kleine Weihnachtsmann öffnet die Augen.

Ist es etwa schon Weihnachten? Ach, er ist doch noch so müde.

Der kleine Weihnachtsmann gähnt, dann reckt und streckt er sich, strampelt mit den Beinen die warme Decke weg und steht auf.

Damit er endlich richtig wach wird, wäscht er sich sein Gesicht. Dannkämmt er sich die Haare und zuletzt putzt er seine Zähne – sehr gründlich!

Jetzt zieht er seinen Weihnachtsmannmantel an, setzt die Weihnachtsmütze auf den Kopf und zieht die Stiefel an – hauruck.

Es gibt ja noch so viel zu tun, bevor er die Geschenke zu den Kindern bringt. Am Besten er fängt gleich an, sonst schafft er heute gar nicht alles.

Erst einmal muss er sich um die Rentiere kümmern.

Aber der Weg zum Stall liegt voller Schnee, darum muss der kleine Weihnachtsmann erst einmal Schnee schaufeln.

Beim Stall angekommen, legt er die Schneeschaufel weg und nimmt den schweren Futtersack auf die Schulter und trägt ihn zur Futterkrippe – ui ist der schwer!

Er setzt den Sack auf den Boden ab und öffnet oben die Schleife. Dann holt er mit beiden Händen Futter heraus und legt es in die Krippe.

So, das sollte wohl genug sein.

Nun nimmt er sich die Bürste und bürstet den Rentieren das Fell bis es schön glänzt – schließlich ist heute ein ganz besonderer Tag, da sollen alle hübsch aussehen.

Nun hat er aber auch selbst Hunger bekommen. Er greift sich einen Apfel aus der Speisekammer und beißt hinein. Ach ist der lecker. Er kaut genüsslich und schmatzt ein wenig, bevor er herunterschluckt.

Gestärkt geht es wieder an die Arbeit. Der kleine Weihnachtsmann muss den schweren Schlitten vor das Haus schieben. Hauruck, hauruck – er zieht und schiebt abwechselnd bis er es geschafft hat.

Jetzt fehlen nur noch die Geschenke. Sie stehen im Schuppen und der kleine Weihnachtsmann muss sie zum Schlitten bringen. Er stellt mehrere Geschenke übereinander und trägt sie dann hinüber. Er wirft er sie hinten auf den Schlitten – schwups, erledigt.

So, nun kann es los gehen. Der kleine Weihnachtsmann setzt sich auf den Schlitten und – huch – hat er nicht etwas vergessen? Er kratzt sich am Kopf.

Ach ja, die Rentiere!

Er steigt wieder ab und geht zu den Rentieren. Er nimmt eines am Halfter und führt es zum Schlitten, die anderen Rentiere folgen von allein. Nun kann er sie am Schlitten mit einem Knoten festbinden.

Der kleine Weihnachtsmann steigt wieder auf, setzt sich auf seinen Sitz und nimmt die Zügel.

„Hü!“ ruft er und schon geht es los in die Luft und weil unten noch seine kleine Katze steht und im nachschaut, winkt er noch einmal, bevor er in den Wolken verschwindet.