Einschulung

So gelingt ein erfolgreicher Schulstart

Nutzen Sie auch unseren Stundenplan für den Schulstart!

 

 

©Pexels/Alison Burrell

Organisieren Sie

Geben Sie Scheren, Klebe, Papier, Malstiften, … einen festen Platz im Haushalt. Alle müssen sich daran halten, diese Dinge sofort wieder an diesen Platz zurück zu bringen, wenn Sie diese benutzt haben. So gibt es keine Suche, wenn für die Hausaufgaben etwas davon gebraucht wird. Gleiches gilt für die Jacke und die Schuhe Ihres Kindes: Sie sollten morgens zuverlässig an ihrem Platz stehen. Hier heißt es konsequent sein!

Legen Sie einen kleinen Vorrat an: Dinge, die regelmäßig verbraucht werden sollten Sie im Haus vorrätig haben (Bleistift, Hefte, Tintenpatronen, Tintenkiller, Radiergummi, …). Alles sollte so beschriftet sein, dass Ihr Kind seine Sachen wieder erkennt.

Halten Sie Kontakt zu anderen Eltern. Sie werden sicher immer wieder ganz neue Dinge über den Schulalltag erfahren, wenn Sie andere Eltern fragen. Achten Sie darauf, dass Sie ein paar Eltern gut genug kennen, um mit Ihnen bei Unklarheiten Kontakt aufnehmen zu können.

Elternabend-Knigge

Elternabende kommen selten gelegen. Meist liegt ein langer, arbeitsreicher Tag hinter den teilnehmenden Eltern und Lehrern. Daher empfiehlt es sich, die Geduld aller nicht unnötig zu strapazieren. Stellen Sie nur Fragen, die den Unterrichts betreffen und alle interessieren. Machen Sie nicht Ihr Kind und seine Eigenarten zum Thema: „Also mein Felix mag ja  nicht so gern …“ – solche Gespräche führen Sie besser mit der Lehrerin unter vier Augen.

Kommen Sie pünktlich zum Elternabend und nehmen Sie einen Kalender und etwas zum Schreiben mit. Fast immer werden wichtige Termine bekannt gegeben. Vermeiden Sie es, andere Kinder namentlich zu kritisieren. Sprechen Sie solche Themen – falls es diesen großen Rahmen überhaupt benötigt – möglichst neutral an, z.B. „Mein Kind berichtet, dass in der Klasse geschubst wird. Vielleicht können wir Eltern unsere Kinder alle noch einmal daran erinnern, dass …“

Überlegen Sie vorab, ob Sie bereit sind, ein Amt (z.B. Elternvertreterin, Schulelternrat, …) zu übernehmen: Mögen Sie vor einer Gruppe sprechen? Haben Sie Zeit und Lust, sich die Sorgen und Wünsche anderer Eltern anzuhören und bei Konflikten mit den Lehrern zu vermitteln? Können Sie einen Elternabend organisieren und nötigenfalls auch moderieren? Kalkulieren Sie auch ruhig ein, dass Sie in solchen Ämtern enger mit den Lehrern zusammen arbeiten, mehr über die Schule und die Lehrer erfahren und Dinge beeinflussen können: Sie erhalten z.B. auf Klassenkonferenzen Einblick in die Notengebung, nehmen Einfluss auf die Auswahl von Schulmaterial, …

Umgang mit Lehrern

Sie müssen nicht immer mit dem Lehrer einer Meinung sein – aber kritisieren Sie ihn nicht in Gegenwart Ihres Kindes. Wenn ein Gespräch mit dem Lehrer nötig ist, rufen Sie ihn möglichst in der Schule an und vereinbaren Sie einen Rückruf oder einen Termin. Rufen Sie nicht am Sonntagabend zuhause an – das würde Ihnen auch nicht gefallen.

Wenn Sie einen Lehrer Ihrer Kinder in der Freizeit treffen, fragen Sie nicht nach Leistungen des Kindes oder andere schulischen Themen. Fragen Sie höchstens nach einem Gesprächstermin und reden Sie sonst lieber über das Wetter. BereitPassen Sie den Lehrer nicht morgens vor der Schule ab um sich in spontanes Eltern-Lehrer-Gespräch zu erschleichen. Klären Sie Unstimmigkeiten zunächst mit dem Lehrer, anstatt sofort zum Direktor zu gehen.