Fasching mit Kleinkindern

Fasching mit Kindern – hilfreiche Tipps

Die fünfte Jahreszeit findet in Deutschland primär in Köln und Düsseldorf statt, doch auch in anderen Teilen der Republik wird sie jährlich – besonders mit den Kindern – gern gefeiert.  Unter den Namen Karneval, Fasching, Fastnacht oder Faslam finden in vielen Orten Veranstaltungen statt.

Lego Batman auf einem Holztisch
©Pixabay

Woher kommt der Brauch?

Ein Ursprung ist bereits im vorchristlichen Rom zu finden. Dort wurde Anfang Januar ein Mann aus dem Volk zum König gewählt und mit viel Gefolge und Prunk in einer Prozession durch die Strassen geführt. Dabei wurden Schiffe mit Bildern der Götter geschmückt und auf Räder gestellt, diese dienten dem „König“ als Gefährt. Diese Schiffswagen hießen im Lateinischen „carrum navale“. Dieser Brauch lässt sich in den Rosenmontagsumzügen wieder erkennen. Die Germanen vermischten diesen Brauch mit Ihrer eigenen Tradition: Zur Abschreckung von Dämonen wurden nun auch Masken getragen.

Der Rosenmontag hat überdies nichts mit den Rosen zu tun, vielmehr ist mit „Rosen“ eigentlich das lateinische Wort „rorarii“ (rasen) gemeint. Durch Dialekt wurde daraus „Rosen“, gemeint ist damit das Toben und Ausgelassen sein. Am Aschermittwoch beginnt in den christlichen Gemeinschaften die Fastenzeit (kath.) bzw. die Passionszeit (ev.), die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Zuvor wird daher ausgelassen Fastnacht/Karneval/Fasching gefeiert.

Kostüme –was ziehe ich meinem Kind an?

Viele Kinder haben ganz klare Vorstellungen davon, als was sie sich verkleiden wollen. Sie sollten Ihrem Kind auf jeden Fall ein Mitspracherecht einräumen, damit es bei der Verkleidung keine Differenzen zwischen Ihnen und Ihrem Kind gibt.

Die Vorlieben der Kinder sind beim Verkleiden sehr unterschiedlich. Manche Kinder wählen eine Verkleidung aus, in der sie in die Rolle eines Idols schlüpfen (z.B. Bob der Baumeister oder Prinzessin). Andere Kinder möchten gern einen Beruf darstellen (Polizist oder Ärztin). Es gibt aber auch Kinder, die sich gar nicht gern verkleiden. Hier sind Eltern oft ratlos. Vielleicht lässt sich der kleine

Verkleidungs-Muffel ja dazu überreden, als Papa (mit Papas Oberhemd und Schuhen) oder Mama (Mamas Kette, Bluse und Pumps) zu gehen? Letztlich sollte man in dieser Sache keinen Zwang ausüben und das Kind selbst entscheiden lassen.

Im Handel gibt es viele Kostüme günstig zu kaufen. Aber lohnt sich der Kauf für die eine Feier? Im nächsten Jahr ist das Kostüm vielleicht schon zu klein? Meist sind die Kostüme so geschnitten, dass sie längere Zeit getragen werden können.

Die meisten Kinder mögen sich eigentlich das ganze Jahr über verkleiden. Sie können also in der Faschingszeit den Grundstock für eine wachsende Verkleidungskiste legen. So sammeln sich im Laufe der Zeit ausrangierte Hüte, Ketten und Schuhe, Cowboy-, Indianer-, Astronauten- und andere Kostüme zu einer tollen Auswahl zusammen, die mit Freunden das ganze Jahr für immer neue Rollenspiele sorgt.