Vorbereitung auf die Schule -2-

So wird dein Kind fit für die Schule

Mit diesen Tricks bereitest du dein Kind optimal auf den Schulstart vor.

©Pexels/Alison Burrell

Kritik ertragen

Kinder kritisieren sich gegenseitig und ob begründet oder unbegründet: Ihr Kind muss damit umgehen können.

Lehren Sie Ihr Kind …

  • … Selbstbewusstsein durch Lob und Zuwendung („Du bist uns wichtig!“)
  • … sich selbst psychisch aufzubauen („Es gibt Menschen, die mögen mich!“)
  • … Kontrolle über sich selbst zu haben (Aggressionen, Tränen, Angst – viele Gefühle können die Kontrolle über sich selbst verlieren lassen)

Lob in Zeitabständen

Ihr Kind wird viele Dinge zum ersten Mal und bestimmt auch gut machen, dennoch wird die Lehrkraft nicht immer jedes Kind sofort loben können. Ihr Kind sollte – auch wenn es noch immer viel Lob braucht – ohne ständige Bestärkung auskommen können.

Üben Sie mit Ihrem Kind, indem Sie …

  • … es in seinem Zimmer, in Entfernung von den Eltern spielen lassen.
  • … das fertige Bild lieber an die Wand hängen, als Ihr Kind beim Malen ständig zu loben.
  • … es allein im Garten spielen lassen

Selbständiges Arbeiten

Ihr Kind muss lernen, allein zu arbeiten, auch wenn es am Liebsten dort spielt, wo Sie sich aufhalten.

Erwarten Sie von Ihrem Kind …

  • … dass es sich allein mit seinen Spielsachen beschäftigt und diese später wieder einräumt.
  • … dass es sich selbständig wäscht und anzieht.

Siehe dazu auch „Konzentration fördern„.

Sich ruhig verhalten

In der Schule muss Ihr Kind sich über einen längeren Zeitraum ruhig verhalten können. Es muss in der Lage sein, die Pause abzuwarten, wenn es toben und spielen möchte.

Üben Sie mit Ihrem Kind dass es …

  • … beim Essen am Tisch sitzt.
  • … warten muss, bis es dran ist.
  • … Begonnenes zu Ende bringen sollte.
  • … Spiele, die Konzentration erfordern (bauen, zeichnen, kneten) durchhalten kann.

Bedürfnisse verbal ausdrücken

Lehrer und Mitschüler werden Ihr Kind weniger intensiv auf seine Bedürfnisse hin beobachten. Ihr Kind muss daher in der Lage sein, seine Bedürfnisse verbal auszudrücken.

Folgendes hilft Ihrem Kind, dies zu schaffen:

  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es seine Bedürfnisse aussprechen soll und darf.
  • Bringen Sie ihm bei, dass es mit Weinen oder Ungehorsam sein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit nicht erfüllt bekommt, sondern statt dessen besser sagt: „Ich möchte spielen (kuscheln, …)“. Gehen Sie mit Beispiel voran und sagen Sie ihm z.B., dass Sie eine Aufmunterung brauchen, wenn Sie gerade traurig sind.

Grundfertigkeiten beherrschen

Ihr Kind muss bei der Einschulung nicht lesen oder schreiben können. Dennoch wird es Ihrem Kind gut tun, wenn es weiß, dass es etwas bereits kann, anstatt ,dass es das Gefühl hat, etwas nicht zu können.

Ihr Kind sollte …

  • … einen Stift kontrolliert verwenden können.
  • … Details suchen und entdecken können.
  • … das Konzept des Lesens und des Schreibens kennen, auch wenn es weder Buchstaben kennt, noch zählen kann.
  • … verstehen, was „arbeiten“ ist.