Hilfe, mein Kind ist ein Frühaufsteher - Ich bin wach, und du?

Kleine Frühaufsteher – Ich bin wach, und du?

Wenn Sie Ihr Kind abends zwischen 19 und 20 Uhr schlafen legen, ist die Nacht für Sie vermutlich gegen 6 Uhr morgens vorbei. Das ist ohne Frage früh und nicht sehr angenehm aber nicht ungewöhnlich. Wird Ihr Kind jedoch deutlich früher wach und verlangt nach Aufmerksamkeit, dann werden Sie den verständlichen Wunsch haben, dies zu ändern.

Papa schäft auf der Couch mit seinem Baby auf der Brust
©Twenty20/Elizabeth Cramer

Verhalten in den frühen Morgenstunden

5 Uhr morgens und Sie hören Freudenschreie oder Gemecker aus dem Kinderzimmer? Reagieren Sie ohne zu Zögern und versuchen Sie den kleinen frühen Vogel zurück ins Land der Träume zu befördern! Legen Sie Ihr Kind wieder hin, streicheln Sie ihm sanft über den Rücken und seien Sie dabei so langweilig wie es Ihnen irgendwie möglich ist.

Richtige Signale geben

Geben Sie keine Flasche, lassen Sie das Licht ausgeschaltet und unternehmen Sie nichts, was es interessant finden könnte. Lassen Sie es nicht aufstehen. Wenn Sie es um 5:00 Uhr in der Dunkelheit aufstehen lassen, wie wollen Sie ihm klar machen, dass dies nicht auch um 2:45 Uhr möglich ist?

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Den Tag beginnen

Wenn Ihr Kind trotz Ihrer Bemühungen bis zum Morgen nicht wieder eingeschlafen ist, sollten Sie nicht einfach zum Tagesstart übergehen. Machen Sie einen deutlichen Unterschied zwischen der Zeit in der es schlafen soll und dem Zeitpunkt an dem es aufstehen soll:
Starten Sie den Tag mit einem Ritual, z.B. die Vorhänge öffnen, einen Guten-Morgen-Spruch sagen, Ihr Kind am Bauch kitzeln und mit einem dicken Kuss auf die Wangen begrüßen. Machen Sie einen möglichst munteren Eindruck – auch wenn es schwer fällt.

Den Schlaf richtig verteilen

Wenn Ihr Kind morgens zu früh wach wird, können Sie versuchen, es abends etwas später ins Bett zu legen. Aber achten Sie auf seine Müdigkeitszeichen und verpassen Sie nicht den richtigen Zeitpunkt zum Einschlafen.

Sie können aber auch darauf achten, dass der Schlaf am Tag reduziert wird. Im zweiten Lebensjahr ändern die meisten Kinder ihren Schlafrhythmus und brauchen nur noch ein Schläfchen in der Mittagszeit. Probieren Sie aus, Ihr Kind in dieser Zeit nicht länger als 1 bis 1,5 Stunden schlafen zu lassen. Wenn Ihr Kind mit dieser Schlafdosis bis zum Abend auskommt, könnte es ihm (und Ihnen) helfen morgens länger zu schlafen.