Rettet die Alphas

Rettet die Alphas

Sie sehen so nett und harmlos aus und doch verursachen sie ein regelrechtes Fieber mit hoher Ansteckungsgefahr: Die Alphas! Sie kamen in einem hübschen Pappkoffer ins Haus und haben unsere Redaktions-Kinder sofort mit „Alpha-Mania“ infiziert.

 

Darum geht es

Viele Kinder interessieren sich schon lange vor der Einschulung für Buchstaben und die Kunst des Lesens und Schreibens. Doch die Buchstabenwelt ist recht abstrakt und nicht ganz einfach zu vermitteln. Das Alpha-Konzept nutzt verschiedene Sinneskanäle der Kinder (sehen, hören, fühlen) und sorgt dafür, dass die Buchstaben innerhalb weniger Tage erlernt werden. So werden Vorschulkinder nach ihren Interessen gefördert und haben schnell das Erfolgserlebnis des Erkennens von Buchstaben. Die kostbare Zeit, in der die Kleinen besonders offen fürs Lernen sind, wird sinnvoll genutzt um Grundlagen für die Schule zu schaffen.

So funktioniert es

ei den Alphas hat jeder Buchstabe (=Alpha) einen Namen z.B. ist das „O“ hier „Herr O“ oder das „T“ heiß „Telefon“. Zugleich ist jeder Alpha seinem Laut entsprechend geformt und hat spezielle Eigenschaften bzw. Charakterzüge. Die Alphas werden (be-)greifbar indem Sie aus weichem Kunststoff mitgeliefert werden. Dazu gehört noch ein schönes, großes Bilderbuch, in welchem ein Junge die Alphas kennenlernt und mit ihnen ein Abenteuer erlebt. Die zugehörige Geschichte kann aus einem Booklet vorgelesen oder mit CD gehört werden. Zusätzlich können Kinder die Handlung auch auf DVD anschauen. Durch die Geschichte und die Personalisierung werden die Alphas schnell zu Freunden deren Namen man sich leicht merken kann und schon bald erkennen Kinder in Ihrer Umwelt überall Alphas wie „Frau E“ auf dem Fahrstuhlknopf oder „Herr O“ im Namen einer Baumarktkette, das „Seil“ auf der Saftpackung usw. – und dann dauert es nicht mehr lange bis die Kleinen eigene Alphas aus ihren Worten heraushören und erste Schreibversuche machen.

Und wer hat’s erfunden?

ine Schweizer Pädagogin hat vor zehn Jahren die Alphas ins Leben gerufen und diese haben nicht nur die Schweiz, sondern auch Frankreich und Belgien im Sturm eroberten. Es gibt bereits Studien welche die „ganzheitliche Herangehensweise an das Kind“ hervorheben und die „Freie Universität Brüssel“ hat in einer Vergleichsstudie den Erfolg an 67 Erstklässlern aus zehn verschiedenen Klassen getestet. Die Kinder die mit den Alphas lesen lernten waren in allen Lese-Lernbereichen deutlich erfolgreicher als die Vergleichsgruppe welche nach herkömmlicher Methode lernte. Auch in einem Nachtest konnte festgestellt werden, dass die Kinder, welche nach der Alpha-Methode gelernt hatten, langfristig besser im Lesen und Schreiben waren.

Unsere Erfahrung

ie bereits am Anfang dieser Seite beschrieben, haben die Alphas bei uns für Furore gesorgt. Der Koffer war kaum eingetroffen da stürzten sich unsere beiden Testkinder (4 Jahre und 7 Jahre) auf das ansprechende Material. Ich hatte kaum Zeit mir die Anweisungen durchzulesen – zum Glück sind nur wenige Informationen nötig um die Methode kennenzulernen – weil die Kinder es kaum erwarten konnten die Geschichte vorgelesen zu bekommen.
Sie haben sich dann mehrere Tage lang fast ausschließlich mit den Alphas beschäftigt: Immer wieder wurde die CD gehört und das Buch angesehen, mit den Alpha-Figuren die Handlung nachgespielt und auf dem mitgelieferten Poster nach Alphas gesucht.

Und dann waren die Alphas plötzlich verschwunden!

Was war passiert? Unser siebenjähriges Testkind hatte seiner Klassenlehrerin von den Alphas erzählt und auf deren Bitte hin das Material mit zur Schule genommen. Dort wurde es zu Lehrzwecken „konfisziert“, in den Unterricht eingebaut (24 weitere Kinder sind nun mit Alpha-Mania infiziert) und mit Begeisterung den Kollegen gezeigt. Nach einer Woche waren sie endlich wieder daheim und in der Zwischenzeit hatte unser vierjähriges Testkind bereits erste Schreibversuche gestartet, wobei auffiel wie gut sie sich die Form der Buchstaben eingeprägt hatte und wie leicht sie diese zu Papier brachte.

Es hatte mehr als ein Schuljahr gedauert bis in der ersten Klasse unseres Sohnes das gesamte Alphabet vermittelt war. Vielleicht hätte man diese Zeit noch intensiver nutzen können, hätte man zu Beginn des Schuljahres die Alpha-Methode verwendet und somit schnell eine solide Grundlage für den Deutsch-Unterricht geschaffen. Die Alphas sind einfach sehr viel inspirierender als die herkömmlichen Schulmethoden und machen selbst lernschwächeren Kindern Lust auf Lesen und Schreiben.

Dass unsere Vierjährige nun bereits das Alphabet kennt ist eine gute Voraussetzung für die Einschulung und ich habe keine Sorge dass sie sich in der ersten Klasse langweilen wird. Sie wird sich vielleicht besser am Unterricht beteiligen und sogar schneller zum kreativen Schreiben kleiner Geschichten übergehen können – dem eigentlichen Ziel des Schreibenlernens.

Mit einem gesonderten Kindergarten-Set kann die Methode übrigens auch sinnvoll im Rahmen eines Projektes im Kindergarten eingesetzt werden.

Langfristig (ein Nachtrag zum Test)

Inzwischen ist unsere Kleine 6 Jahre alt und frisch eingeschult. Sie beherrscht alle großen Buchstaben sicher. Wenn sie beim Schreiben nach einer Schreibweise fragt, reicht es manchmal wenn ich sage „mit G wie Gurke“ dann weiß sie sofort welcher Buchstabe gemeint ist. Inzwischen gibt es zu den Alphas noch Erweiterungen die wir ebenfalls nutzen und die auch die kleinen Buchstaben berücksichtigen. Ich kann die Alphas aufgrund meiner Erfahrung wirklich empfehlen. Früher vertrat ich die Meinung dass man vor der Einschulung keine Buchstaben üben sollte. Mit den Alphas aber üben die Kinder nicht, sie spielen und haben Spaß und das Lernen ist gewissermaßen der Zusatznutzen. Und der Vorteil den sie dadurch bei Schulbeginn haben ist erheblich.

Bezugsquelle

Die Alphas sind unter www.die-alphas.com zu bestellen.